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Glücklich im Dauerregen

Shanghai - eine erste Annäherung

Auf der Suche nach dem alten Shanghai

Peking: die etwas andere Stadtrundfahrt

Mit Beijing Sideways im Motorradgespann durch die Metropole

Hallo Peking!

Auftakt zu meiner Reise durch China

Inselhopping auf den Malediven

Und warum in meinem neuen Domizil ein Sofa im Sand steht

Traumziel Malediven

Und warum mein Einstieg ins Paradies von Misserfolgen gekrönt war

Kapstadt: Unterwegs mit der Condor Crew

Ihre besten Tipps für die Metropole Südafrikas

Mein Tag als Flugbegleiterin bei Condor

Nenn mich bloß nicht Saftschubse

Curacao: Ich mach dann mal blau

Auftakt zu einer bunten Reise

Mein Wochenende in Brügge

Eine überraschend schöne und ruhige Stadt

Unendliche Weiten

Mein Bilderbuch Amerika - aus der Windschutzscheibe

Harley Davidson fahren in den USA

Verjüngungskur inklusive

Hit the road, Gigi

Zum ersten Mal in meinem USA Road Trip Wohnmobil

Audienz bei Food-Gott von Chicago

Mit ABC-Reporter Steve Dolinsky auf Restaurant-Tour

Heartland USA: Start ins Abenteuer

Und am liebsten gleich alles nochmal...

Berlin: Neues aus der Food-Szene

Und ich Glückspilz habe gleich zwei neue leckere Nachbarn...

Singapur - im Streetfood Himmel

Einen ganzen Tag lang nichts als bestes Essen...

Schatzsuche im Bretonischen Meer

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Neue Rubrik bei Reisefreunde: Lecker! Ein Toskanischer Koch nimmt mich mit zum Einkaufen und verrät seine Rezepte

Locanda al Colle... ti amo!

EIn Kleinod in der schönen Toskana. Ein wahrer Charming Place...

Manchester

Es ist viel passiert in dieser Manchester. Schon vor Jahren brach Manchester zu einer großen Veränderung auf. Ganze Stadtteile wurden abgerissen und neu aufgebaut, der klassische Wandel "Von der ehemaligen Fabrikhalle zum hippen Restaurant" findet sich hier an jeder Ecke. Die üblichen Partymeilen sollte man abends auslassen, da trifft man leider nur auf Betrunkene 16jährige in viel zu kurzen Röcken. Aber sonst ist Manchester a place to see....
 
Schlafen:
Great John Street Hotel
Manchmal muss man sich auch ein bißchen Luxus gönnen, das Great John Streat Hotel ist der perfekte Ort dafür. Vor allem, wenn man nach einer langen Shopping Tour ins Hotel zurückkommt und ein bißchen Entpannung braucht: hier gibt es wohl die schönsten Badewannen überhaupt. Teilweise sogar zwei Wannen - gemütlichst! Der Rest: Tolles Design, mitten in der Stadt, freundliches Personal und alles, was ein Weekendbreak angenehm macht. Das Haus war übrigens in früheren Zeiten eine Schule.


The Place Apartment Hotel
Ein Apartment Hotel, warum nicht? Ist mal was anderes. Das Place liegt wirklich sehr zentral an der Canal Street, dem Zentrum und dem Bahnhof. Innen herrscht Loft-Atmosphäre, und das macht vor allem den Zauber des Hauses aus. Die Apartments gibt es natürlich in unterschiedlichen Größen  - alle sind vollausgestattet. Das Personal ist freundlich und sehr zuvorkommend, die Räume sind picobello sauber. Das Ganze zu einem wirklich guten Preis. Geschichte des Hauses: das Gebäude gehörte der Eisenbahngesellschaft und diente im 19. Jahrhundert als Handelszentrum für Bekleidung.


Essen:
Auch kulinarisch gab es hier eine deutliche Entwicklung, wie im ganzen Königreich. Gerade in Manchester findet man mittlerweile einige Gourmettempel, für die man lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss. Nicht zu verachten ist natürlich auch die Küche der ehemaligen Kolonien. Für einen Quick Bit sind diese  - neben den Pubs natürlich - auch bestens geeignet.


Seit mehreren Jahren wird das Abode zu Recht zum bestem Restaurant von Manchester gekürt. Die Produkte sind zum großen Teil aus der Region, die Inspirationen für die Rezepte kommen aus ganz Europa. Abends ist das Restaurant für die Wochenendtage oft ausgebucht, also unbedingt ein Plätzcehn reservieren oder zur Mittagszeit kommen, da ist natürlich das Preis-Leistungsverhältnis auch ein anderes. Wie sollte es anders sein - das Haus hat eine lange Geschichte und war einst Heimat und Wirkstätte eines reichen Textilhändels.


Lime Tree
Aufregende Küche, enstpanntes Ambiente. Im Lime Tree gibt es super leckeres Essen (Modern-British, klassisch angehaucht) mit einer großen und wohl durchdachten Auswahl an sehr guten Weinen. Das Menu wechselt saisonal, bei schönem Wetter kann man auch auf der Terrasse essen. Die Auswhal an Leckereien ist immer groß. Ob frischen Fisch oder Fleisch, oder vegetarisch, hier wird jeder Gourmet glücklich. Wenn noch Platz im Bäuchlein ist, sollte man auf alle Diätvorhaben pfeiffen und sich am Sticky Toffee Pudding oder am warmen Chocolate Kuchen glücklich futtern. Äußerst lecker und mal wieder mit hohem Suchtfaktor.

Trinken:
Das Lammars war einst "Manchester's Best Kept Secret", aber nachdem das Lokal gleich zweimal hintereinander zur besten Bar der Stadt gewählt wurde, war das Label natürlich schnell Geschichte. Denn damit wurde das Lammars auch zur am meisten besuchten Bar der Stadt. Die Bar liegt im Norden der Stadt und ist nur wenige Schritte von der Piccadilly Staion entfernt. NATÜRLICH hat auch diese schicke Location eine Vorgeschichte - die Räumlichkeiten gehörten mal zu einer Textilfabrik. Den guten Drinks schadet das alles auf jeden Fall nicht - man sitzt gemütlich und trinkt genüsslich.

Amsterdam

Im Netz trifft man auf viele tolle Leute. Vor nicht allzu langer Zeit sind wir bei Twitter auf die Tweets von Paul &Paula gestoßen - und haben uns mit der Autorin Peggy virtuell angefreundet. Sie lebt mit ihrer Familie mittlerweile in Amsterdam - was liegt da näher als bei ihr nach einem Guest Post zu fragen? Und der startet hier: 

Hallo, hier ist Peggy von Paul & Paula. Ich bin zur Zeit im schönen Amsterdam zu Hause. Dies ist mein allererster Guest Post überhaupt und ich freue mich sehr, Euch ein paar Ecken meiner derzeitigen Heimat zeigen zu duerfen.
Los gehts!

Ich liebe süsse Dinge, somit muss ich natürlich die Cafès mit der leckersten Schokolade, dem besten Kuchen und sahnigstem Eis als erstes erwähnen. Wir starten mit dem
Pompadour, wundervolle Kuchen und selbstgemachte Schokolade gibt es hier. Absolut göttlich und eine grosse Auswahl! Ich könnte noch erwähnen, dass der Schokoladenkuchen ein Hit ist, aber irgendwie scheint das überflüssig …

Ein weiteres Café, das unbedingt besucht werden muss:
De taart van m`n tante : Mega kitschig und mega gut! Seit 2003 gibt es hier kunterbunte Torten - von der schwedischen Prinzessinentorte, Schwarzwälder Kirsch bis zum holländischen Apfelkuchen und anderen eigenen Kreationen. Dazu eine Kanne Tee, entspannt auf dem Sofa und mit der Freundin plauschen. Ich gehe hier auch gerne mit den Kindern hin, wenn es regnet… denn der Laden macht gute Laune und meine Tochter freut sich über eine warme Schokolade und eine Minitarte.
Achtung, jetzt komm ein komisches Wort: Ijscuypje. Direkt am Albert Cuyp Markt (1e van der Helststraat 27 ) und auch deshalb so benannt. hier gibt es geniales Eis! Was soll ich da jetzt noch weiter sagen… alles was ein gutes Eis ausmacht, cremig, schmeckt nach dem was auf dem Schild steht und die Kugeln sind gross. (haha) Es gibt inzwischen eine zweite Filiale direkt auf der Prinsengracht (Nummer 292). Perfekt für eine kleine Pause zwischen dem ganzen Sightseeing und Fotos knipsen.

Die besten Fritten der Stadt.
Nun, wird jetzt so mancher denken, wegen Fritten fahr ich nicht nach Amsterdam… wir sind deswegen auch nicht hier… aber die Amsterdamer lieben ihre frietjes. Und wenn schon, dann die besten… Wo genau: Het Vlaamse Friethuis Voetboogsteeg 33 1012 XN Amsterdam

Mein absolutes Lieblingsrestaurant in Amsterdam ist das
De Kas  
De Kas hat seinen eigenen Garten, wo man bei schoenem Wetter auch sitzen kann und das Tagesmenu (es gibt keine feste Karte) läßt sehen, was dieser gerade zu bieten hat. Wer wie ich gerne hautnah am Geschehen dabei ist, kann auch den Cheftisch buchen - da sitzt man dann mitten in der Küche. Das Restaurant war mal ein Gewächshaus, ein acht Meter hohes Glashaus mitten im Park. Einfach toll!

Zum Schluss noch eine Hotelempfehlung, sicherlich kein budgetfreundlicher Tipp - aber jeden Cent Wert! Das Hotel
The Dylan findet ihr auf der Keizersgracht: Es gibt gerade mal 41 Zimmer mit Design, Kanalblick und Top Service, einem deutschen General-Manager, einem Innenhof mit Café/ Restaurant, ein Sternerestaurant, Fahrräder zum ausleihen und für einen längeren Aufenthalt auch ein Apartment.
Groetjes uit Amsterdam en dui dui…
Peggy



Kleiner Nachtrag von REISEFREUNDE: Jenke hat erst vor kurzem in Amsterdam gedreht und dort ein kleines und sehr zauberhaftes Hotel in bester Zentrumslage entdeckt. Mit stylish eingerichteten Doppelzimmern für unter hundert Euro. Macht es wie Jenke : Lasst euch nicht davon irritieren, dass das Hotel Amistad Amsterdam eher auf schwule Kundschaft fokussiert :-)

Besuch beim Steakgott

Panzano ist ein kleines Dörfchen im Chianti in der Toskana, umgeben von malerischen Weinbergen und Olivenhainen. Der Ort liegt an der Chiantigiana, einer malerischen Straße, die quer durch die Region läuft. Viele Weinbetriebe, die an den Hügeln heimisch sind, gehören zur Spitzenklasse ihrer Zunft. Und es gibt eine noch beliebtere Touristenattraktion, die viele Pilgerer anzieht: aber es ist keine Kirche, kein Schrein, keine weinende Maria und kein Wunschbrunnen.

Grund für die vielen Besucher ist Dario Cecchini, genannt "Dio di Bistecca" (Steakgott) und seine Schlachterei Antica Macelleria Cecchini. Beim Betreten des Ladens bahnen sich Opern-Arien den Weg ins Ohr des Gastes, der vor lauter Fleisch und geschmackvoll arrangierten Würsten fast die Sinne verliert. Dario ist vernarrt in sein Handwerk und stellt höchste Ansprüche an Qualität und Geschmack. Und alle sind vernarrt in ihn, seine Kunden und Gäste feiern ihn wie einen Rockstar. Neben seinem Metzgerladen ist Dario auch noch Wirt von gleich drei Restaurants, blogt und philosophiert. In seinen Restaurants serviert er die beste Qualität, fleischiges Sushi und angeblich die besten Burger von ganz Italien.

Er war es auch, der zum jährlichen Festa dei Macellai a Panzano, zum Schlachterfestival inspirierte, das in diesem Jahr am 10. Oktober auf dem Hauptplatz des Orts stattfindet. Schlachter aus ganz Italien und andere Nahrungsmittelhersteller stellen hier ihre mit viel Liebe hergestellten Waren aus. Für wenig Geld kann man sich durch das ganze Angebot probieren, die Erlöse aus den Einnahmen gehen an ein Kinderkrankenhaus in Florenz.

Wir hatten ein paar Fragen an den Steakgott....

Reisefreunde: Sie leben in Panzano in der Toskana und tragen den Titel Steakgott, außer ihrer eigenen Kreationen und den eigenen Restaurants - wo gibt es in Panzano noch gutes Essen?
Dario Cecchini: Panzano ist wirklich ein hübsches Dorf im Herzen der Chianti Region. Es hat nur 1000 Einwohner, aber viele Besucher, daher gibt es auch viele gute Restaurants. Allerdings kann ich die leider durch den Betrieb meiner eigenen Lokale (Solociccia, Officina und Mac Dario) nie besuchen. Wenn es meine wenige Zeit zulässt, sitze ich lieber bei meinen Gästen gesellig am Tisch, denn neben dem Genießen ist mir das Verhältnis zu meinen Gästen sehr wichtig, daraus können sogar Freundschaften entstehen.

Sie haben Ihren Metzgerbetrieb, bieten Koch-Workshops an und führen dann noch drei Restaurants -was macht Ihnen am meisten Freude?
Seit 36 Jahren übe ich das Schlachter Handwerk aus und bin nun auch noch Gastronom. Ich bin an einen Punkt angekommen, an dem für mich die Bewirtung meiner Gäste im Vordergrund steht, Qualität ist mir wichtig und auch die Vermittlung von Werten an den Nachwuchs, der das Handwerk lernen will. Ich möchte das Wissen um die Verantwortung bei der Schlachtung weitergeben  - und den Respekt vor den Tieren, die dabei ihr Leben lassen. Ich mache das, in dem ich versuche, jedes Stück Schwein oder Rind bestmöglich zu verwenden und so alles vom Tier zu würdigen auch die so genannten Nebenprodukte. Ich möchte gar nicht als Steakgott gelten, sondern fände es besser, wenn man mich als Wächter von Qualität und Güte des Fleisches eines ganzen Tieres sehen würde.

Was aber sagen Sie Vegetariern? Haben Sie eine Idee, wie man diese Leute dazu bekommen könnte, ihr "Sushi" zu probieren?
Zum Wohl der Welt gehört, dass jeder Mensch seinem Karma folgt. Ich habe auch meinen Glauben und Philosophie, und ich habe großen Respekt vor dem Glauben anderer. Ich würde nicht versuchen, Vegetarier zu irgendetwas zu zwingen, schon gar nicht, mein Sushi zu essen. Ich haben keinen missionarischen Anspruch, es gibt schon zu viele Doktrinen (und nicht nur göttliche Lehren). Ein altes Sprichwort sagt:" Nur wenn jemand zufrieden ist, kann er auch geniessen". So soll es ein!

Panzano is a small village in the heart of the famous Chianti Classico region in Italy, surrounded by scenic vineyards and olive groves. Many wine farms that are home to the hills of Panzano, belong to the top class of its craft. And there is one tourist attraction that attracts the masses. No church, no shrine, no crying Maria, no wishing well. Reason why crowds are coming to Panzano is Dario Cecchini, aka THE Steakgod and his butchery Antrica Macelleria Cecchini. Classical Music is played in the background of the butchery and its easy to loose oneself in the delightful sight of the yummy sausages and the displayed goods. Dario is besottet with his arts and is commited to high standards of quality and taste.  So, foodies are dotty about him. His customers and guests treat him like a rockstar. Dario also owns three restaurants, he blogs and follows his own philosophy. On the menues of his restaurants you can find topnotch quality, meat sushi and reportedly the best burgers in Italy. 

Time to talk to God.

Reisefreunde: You live in Panzano/Toscana and some call you "Dio di Bistecca" - besides your own creations and restaurants - which OTHER places in Panzano do you go to for a nice dinner?

Dario Checchini: Panzano is a beautiful village in the heart of the Chianti region. It has around 1,000 inhabitants. Since it is much visited, there are a number of great restaurants, which I, running my own (Solociccia, Officina and Mac Dario) unfortunately don’t have time to visit. When I can, I like to sit down with my guests, and enjoy with them the conviviality of the table, because beyond the pleasure of good food, I hold dear the essential human rapport that forms the base of friendship.

You have your shop, your cooking classes, the restaurants - what is your favorite work?
For 36 years I have carried forward my work as an artisan butcher, and now, also as a restaurateur. I’ve arrived at a point where my biggest pleasure is to accommodate my guests, to offer quality, and above all to transmit the value of this craft to the young men and women that are taking it up today. I wish to transmit the responsibility of slaying and respect for the animal that has given its life. This is done by obtaining from every cut of beef or pork the very best result possible, respecting the whole, even of the so-called lesser cuts. I do not want to be considered the Re della Bistecca, but would much prefer to know myself as a guardian of the quality and goodness of the meats of the whole animal.


What do you say to a vegetarian? Any ideas to get these people try your "sushi"?
For the good of the world, it is necessary that every individual follows his or her own karma. I have my beliefs, my philosophies, and I have great respect for those of others. I have nothing to try to push onto vegetarians, and least of all my “sushi”. I do not have a missionary spirit; there are already far too many doctrines (and not only divine ones). An old saying goes: “One who is satisfied, enjoys". So be it!


Thanks to Dario and his team and for the yummy pictures!

Sansibar

Sansibars Speisen sind ein wildes Durcheinander unterschiedlicher Küchen. Die Inder waren hier, die Araber, Engländer, Asiaten. Alle haben kulinarische Spuren hinterlassen. Die viel gelobte Gewürzinsel findet aber nach unseren Erfahrungen nach nur in Büchern statt - die Gewürze selbst scheinen eher für den Export bestimmt, denn so viel Geschmacksraffinesse, wie wir dachten, fanden wir eigentlich nicht in den landestypischen Gerichten. 


In Paje, an der Ostseite der Inseln wo wir waren, gab es keine große Auswahl an Restaurants. Dennoch haben wir recht gut gegessen. Am ersten Abend gingen wir ins Chamb Restaurant (Adresse: Am Strand!), das einem Fischer gehört. Wir waren die einzigen Gäste, saßen draußen im Stockdunkeln, bis der Kellner eine batteriebetriebene Neonlampe an den Deckenbalken hing. Die Romantik mussten wir uns denken. Auch eine Karte gab es nicht. Es wird gegessen, was in den Fangnetzen hängen bleibt. Wir hatten schmackhafte scharfe Pili Pili (Chili) Prawns mit Kokossauce und einen lokalen, weiß- und festfleischigen Fisch namens Taksi oder so... Lecker.
Nebenan gibt es das Jambo Restaurant, das bis vor Kurzem von einer Deutschen (Sandra, wir haben sie kurz kennengelernt) betrieben wurde und nun in einheimischer Hand ist. Eine einfache Strohhütte im Sand. Der Chef ist etwa Mitte 20, seine Freunde wuseln als Kellern, Köche oder DJ zwischen Bar, Küche und den Tischen hin und her. Der Rastafa, der uns meist bediente, war schon mal in Deutschland und sprach auch ein paar Worte, meist "langsam, langsam"... Aber wir hatten eh die Ruhe weg - Füsse im Sand, ein kaltes Kilimanjaro Bier in der Hand. Wer will da schon hetzen? Während unseres Urlaubs errichteten die Jungs gleich vorn am Strand noch eine Bar, als Kasse dient ein Klo. Auf dem Areal fällt oft der Strom aus, dann rattert ein Generator und wenn auch der den Geist aufgibt, zünden die Jungs ein paar Kerzen an. Feuer haben sie immer, denn auch ihr Joint will nicht unangezündet bleiben. Auch hier gibt es vor allem Fisch, in kleiner Auswahl und einen guten Avocado-Salat als Vorspeise.


Gleich hinter dem Jambo steht das Dhow Inn, ein Hotel/Pensions-Betrieb mit angeschlossenem Restaurant. Hier stimmt der erste Eindruck und die aus europäischer Sicht damit einhergehende Erwartung: der Speiseraum in der schönen Anlage ist liebevoll und schick eingerichtet, die Tische hübsch dekoriert. Das Dhow Inn wird seit September 2010 von einem Österreicher geführt, mit dem wir ab und an ein Schwätzchen hielten. Er bringt Professionalität in den Laden, die man hier sonst oft nicht findet, aber eigentlich auch nicht vermisst. Die Gerichte sind gut, lecker, ansprechend zubereitet und natürlich auch etwas teurer als sonst wo in Paje. Dennoch: kein vergleich zu unseren preisen, Für etwa 35 Euro bekommt man hier für zwei Personen und gutes Abendessen. Kostenloses Wifi gibt es sozusagen als Nachtisch. Das Dhow Inn hat derzeit nur sieben Zimmer, allerdings will es sich in nächster Zeit stark vergrössern.


Schnell aber wollten wir wirklich lokal essen und machten uns auf den Weg ins Dorfinnere von Paje, auf der Suche nach "Baba Lisha", (übersetzt: Mann, der kocht) also Essen von Straßenverkäufern. In den Reiseführern hatten wir viel darüber gelesen und waren hungrig. Nach einem kurzen Spaziergang trafen wir auf einen jungen Verkäufer einer Touristenbude und fragten ihn, welche Baba Lisha er uns empfehlen kann. Maulid war sein Name - und schon mit den ersten Schritten durch's Dorf war klar: wie werden Freunde. Maulid zeigt uns zunächst ein BBQ-Lokal, in dem aber wirklich alle Mitarbeiter so stoned waren, dass wir uns nicht vorstellen mochten, was hier so auf den Grill kommt. Also führte uns Maulid zu einem Mishkaki Baba Lisha, der Huhn und Rind-Spiesschen auf einem kleinen Ofen grillte. Sehr knorpelig, aber eine Erfahrung wert. Dahinter wurden auf offenem Feuer in einem großen gußeisernen Topf Chipsi aka Pommes frittiert.


Gegenüber dann ein Supu-Stand: Ein paar zusammengenagelte Bretter, ein paar Bänke, ein Dach, ein Feuer mit einem großen Topf. Fertig ist die Suppenküche. Supu ist eine kräftige Rinderbrühe mit fünf verschiedenen Gewürzen und Rindfleisch. Dazu gibt es Pili Pili (Chili) und Zitrone sowie ein Stück Brot. Einfach, aber wirklich saulecker. Als Nachtisch heiße, gewürzte Milch und für Nachkatzen wie uns von gegenüber noch ein paar saftige Datteln. Als wir eines anderen Abends erneut Supu essen wollten, nahmen wir unsere Massai Freunde Thomas und Joseph mit. Wir hatten schon gehört, welch großen Fleischappetit die Massai haben (angeblich schaffen es Massaimänner unter Umständen sieben Kilo Fleisch zu essen) - also luden wir die beiden nach der Supu noch zu Mishkaki ein. Allerdings mögen Massai nur Rind, kein Kuku (Huhn) - ach ja und vor Samaki (Fisch) oder allein nur von dessen Geruch rennen sie schreiend weg. Rind war ihr Ding und sie futterten draufos.


Als wir in unserem Hotel von unserer Supu-Erfahrung schwärmten und unserer Barfrau Lily nach anderen einheimischen Spezialitäten fragten, überraschte sie uns am nächsten Morgen mit etlichen selbstgemachten Leckereien. Sie muss seit dem Sonnenaufgang in der Küche gestanden haben... denn was sie aus ihrer Tüte holte, war schier unglaublich. Es gab Mantabali, gefülltes Chapati-Brot (eine Mischung aus Naan und Pfannkuchen), Kababu (eine Art Frikadellen), Katlesi (Kartoffelbreibällchen gefüllt mit Minze und Fleisch) und Sambusa (ähnlich wie die indischen Samosas, also gefüllte Teigdreiecke). Alles hausgemacht und frisch, teilweise noch warm. Es war viel zu viel - aber soooo gut. 

Lily ist nicht nur die weltbeste Lassi-Macherin (wir nannten sie ab Tag drei Lily Lassi-Queen) und ein herzensguter Mensch, sondern auch noch eine hoch begabte Köchin. Wir hegen die Hoffnung, dass sie sich irgendwann mal mit diesem Können selbständig macht oder ihr Bruder Humphrey, der die Bar führt, das dortige Angebot um solch Leckereien erweitern kann. Angefixt von soviel wirklich lokalen Spezialitäten wollten wir von Maulid wissen, wie das Essen denn in der "großen" Stadt Stonetown sei. Auch sein Tipp war: wir müssen uns unbedingt dort den Nachtmarkt Forodhani Gardens anschauen, denn dort stehen abends etliche Baba lisha und verkaufen ihre Waren. Also nichts wie hin. Maulid haben wir schnell gefragt, ob er Lust hat, uns zu begleiten und uns durch 

die Stadt zu führen und schon ging's los. Auf dem Markt war der Teufel los. Wir waren am letzten Abend der Feiertage von Idd-al-Fitr, dem Ende von Ramadan dort - und der Nachtmarkt war einen Haufen bunter, glänzender Kleider, Schleifchen, Schleier, funkelnder Steine, Strass und hübsch gemalten Hennahänden. Alle waren fein herausgeputzt und machten rund um die Baba lisha-Stände Familienpicknik. Maulid führt uns durch die Stände und versuchte vergeblich uns, vor den vielen Papasis zu beschützen, die hier auf die wenigen Touris lossprangen und versuchten, ihnen/uns alles mögliche anzudrehen. Aber er wusste, wo es gutes Essen gab und schwärmte uns mit großen Augen von der einheimischen Pizza vor, die es hier an fast jeder Ecke zu geben schien.
Wobei die Pizza auf Sansibar natürlich rein gar nichts mit italienischer Pizza zu tun hat (weder die hier auf dem Markt, die die Unähnlichkeit nicht mal zu verstecken versuchte, noch die in irgendeinem italienischen Restaurant, egal was die Roughguides dieser Welt sagen. In Italien würden die Pizzabäcker, zum Beispiel vom Hotel/Restaurant "Paje by Night" für ihren Fraß mit Betonfüssen zum Baden geschickt). Die sansibarische Pizza-Variante ist eher ein Puffer-ähnlicher Teig, der mit allerlei Dingen gefüllt wird, bei uns mit Ei, Tomate, Huhn. Darüber kommt dann eine Tomaten- oder Pilipili Sauce - und es schmeckte hervorragend.
Jenke bekam bei den vielen eingelegten, gegrillten oder gekochten Tintenfisch und Calamaris-Angeboten große Augen und probierte hier und da. Für Angie gab es von einem total zugekifften Verkäufer, der sich herzlich über die unsere Bestellung bedankte,
saftiges Kokosnuss-Brot, etwas trockende Falafelbällchen und die wohl teuerste gebackene Banane der gesamten Milchstrasse. Als Getränk gibt es überall und an jeder Ecke- auch in der Innenstadt von Stonetown -  leckeren Zuckerrohrsaft, der frisch gepresst und mit viel Eis und Zitrone getrunken wird. Warum kann es so etwas einfaches und gutes nicht auch bei uns geben? Seufz..... Ziemlich schnell waren wir satt und glücklich und haben den Nachtmarkt Nachtmarkt sein lassen und unsere vollen Bäuche in die Waagerechte gebracht. 
PS: Egal wie eigentümlich oder einfach Küchen, wie standardlos die Herstellung  -  wir haben uns überall ohne Probleme durch Sansibar gefuttert. Kein Magenzucken, kein Grummeln.

Bordeaux

Schon mal hier gewesen? Nein - Schade, bitte nachholen, denn ja, es dreht sich viel um den berühmten Wein er, aber eben nicht alles. In Bordeaux ist die Bourgeoisie zu Hause. Die Stadt hat Geld. En Masse. Das merkt man überall, in den schicken, aufpolierten Strassen, den unfassbar guten Restaurants, und man sieht es den Leuten an. Aber Bordeaux ist wirklich sauschön und voll lecker.

Schlafen: 
Das wohl beste Haus am Platze ist das Regent Grand Hotel, das erst vor knapp eineinhalb Jahren eröffnet wurde. Ich hatte das Glück, ein Eckzimmer nach vorne mit Blick zur Oper zu bekommen. Marmorbad, schwere Stofftapeten, dicke Vorhänge, Kronleuchter. Kurz: Jaul. Service vom Feinsten, Dekoration vom Feinsten, das Personal wirklich nett. Leider hat so viel Luxus auch seinen Preis, aber wenn man es sich mal richtig gut gehen lassen möchte, dann ist am hier genau richtig.


Etwas außerhalb des Zentrum aber in der Nähe der Garonne, liegt dieses schöne kleine Bed and Breakfast von Florence und Emmanuelle. Die beiden lieben ihre Stadt und verraten ihren Gästen auch gern ihre Lieblingsadressen. Die Zimmer sind modern eingerichtet und mit viel Liebe zum Details dekoriert. Das Frühstück ist für französische Verhältnisse eher grande als petit, es gibt natürlich frische Croissant, Baguette, Joghurt und selbstgemachte Marmeladen. Ein sehr schönes Zuhause im schönen Bordeaux.


Essen...:
....Das ist wirklich schwierig in Bordeaux.... Nicht, dass es zu wenig gute Restaurants gäbe, genau das Gegenteil ist der Fall. Der Südwesten Frankreichs ist nicht nur reich gesegnet mit guten Weinen, sondern zudem reich beschenkt mit gutem Essen. Somit hat sich hier über die Jahre wohl Frankreichs feinster Gaumen entwickeln können.  Für den Touristen also die reinste Qual der Wahl. Hier ein paar Highlights:

La Tupina
Delikatessen in einer schönen Epicerie, traditionelle Küche des Südwestens im Kopftopf, und ein kleines Café - im La Tupina gibt es alles, was wir so an Frankreich mögen. Eine wirklich schöne Atmosphäre... Seit Jahren hält der Laden hier schon die Flagge hoch und zeigt in der offenen Küche, was man hier unter gutem Essen versteht: Foie Gras, vor dem offenen Feuer gebratene, ganze Hähnchen, Pot au Feu, Cassoulet und so weiter und so fort. Alles wunderbar angerichtet, gute Qualität und zum dahin schmelzen gut. Einfach ein tolles Restaurant, dass wir zu unserem Stammlokal machen würden - wenn wir denn in Bordeaux wohnen dürften....

Ein sehr modernes Bistro, man sitzt im gestylten großen Speisesaal auf Barhockern. Die Karte wird jeden Bistrofreund erfreuen: von Chevre Chaud-Salat über Tournedos de Filet Boeuf mit Foie Gras oder Confit de Canard bis hin zur verführerischen Profiteroles - es gibt einfach das Beste vom Besten. Die Menüauswahl ist ebenfalls gut und recht günstig.

Eines vorweg: es gibt hier auch etwas anderes als nur Fisch (siehe Fotobeweis links!). Aber wenn man Fisch in Bordeaux essen will, dann bitte hier. Die Auswahl ist riesig, von den überfüllten Meeresfrüchteplatten verschiedenster Art, über Hummer, Austern, dann die leckersten Muschelrezepte und natürlich bis hin zu frischem Fangfisch - alles ist hier von bester Qualität. Die Atmosphäre ist urig, gemütlich, wirklich schön. Sehr süß: es gibt ein eigenes Kindermenü und es kommt ganz ohne Fischstäbchen oder Spaghetti aus - hier werden schon die Kleinen an lecker Fischsuppe, Moules frites oder Steak gewöhnt. Toll!

La Cape
Das La Cape liegt ausserhalb des Stadtzentrums im Bezirk Cenon, ist aber die kleine Reise wert. Das Restaurant strahlt in unzähligen bunten Farbtönen, lila, pink und rot - das mag ein bißchen zu viel sein und auch die Tellerdeko ist nicht jedermanns Sache - und definitiv nichts für Puristen. ABER: das Essen ist ausnahmslos gut und wirklich ernstzunehmen. Es gibt natürlich auch hier die französischen Küchenklassiker, aber leicht anders interpretiert. Die Qualität stimmt und die Preise auch. Besonders zu empfehlen ist das Überraschungsmenü vom Chef, allerdings muss man hiefür angstfrei sei, denn es gibt schon mal den klischeehaften Froschschenkel. Der aber ist dann wirklich gut.
9 Allée Morlette, 33150 Cenon, Telefon: 0033 -5 57 80 24 25

Liebes(s)grüße von unterwegs.....

Nur kurz zur Info.... uns geht es blendend!

Pistazien-Fest auf Sizilien

In Bronte auf Sizilien ist man sich grün im Stursein. Das Örtchen ist bekannt für die besten Pistazien, angeblich nicht nur italienweit, sondern gern auch europaweit. Die grüne Mandel wird hier auch das "Goldene Grün" genannt.

Die Qualität der Pistazien hat einen Grund: der Boden.  Dieser ist reichlich durch den nahen Vulkan Etna mit Mineralien gefüttert und bietet daher optimale Bedingungen für eine satte Ernte. Auf zusätzliche Dünnung der Wässerung verzichten die Bauern hier konsequent. Nicht nötig... Doch so viel Nähe zum Vulkan kann auch schlecht sein, denn schon dreimal wurde Bronte vom Etna zerstört und unter einer Lavamasse begraben. Deswegen abhauen? Kann ja jeder. Die Bronter aber bleiben stur und ihrem Dörfchen treu.

Diese lobenswerten Charaktereigenschaften und die guten Pistazien wollen gefeiert werden - und das tut man ausgiebig während der "Sagra del Pistacchio" von Ende September bis Anfang Oktober mit leckeren Pasteten, Pistazien-Eis, Kuchen, Wurst mit Pistazien, Pistazien-Likörchen und grüner Nutella. Übrigens: Die hiesigen Pistazien werden nur alle zwei Jahre - und das auch noch per Hand - geerntet. 2010 ist zwar kein Erntejahr, gefeiert wird aber natürlich trotzdem... diese Sizilianer!

Bronte liegt übrigens in der Nähe von Catania.
"Sagra del Pistacchio" - Vom 30. September bis 3. Oktober 2010.

Sevilla

Ja gut, es geht hier auch um heißen Flamenco, Architektur und die leckersten Tapas Andalusiens. Sevilla ist aber vor allem die Metropole der Langschläfer. Der Nachmittag beginnt um 16 Uhr und endet erst gegen 21 - 22 Uhr, das heisst die Gassen und Plätze füllen sich recht spät. Nichts also für Leute, die früh ins Bett gehen. Ansonsten - ach, was soll man sagen - verwinkelte, enge Gässchen, romantische Plätze und studentisches Leben, wo das Auge hinguckt. Einfach schön. Übrigens ein Tipp für ganz Spontane -  bis zum 12. September 2010 gibt es noch die bezaubernden Nachtkonzerte in den königlichen Gärten des Alcazar Palastes.


(Spät) Schlafen:
Hospes Las Casas del Rey de Baeza
Ein schöner alter Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert, mitten in der historischen Alststadt von Sevilla gelegen. Das Haus wurde charmant renoviert, es gibt einen kühlen Innenhof und oben eine schöne Dachterasse mit Pool. Die Zimmer hübsch eingerichtet, die Bäder nett designt. Ausgezeichneter, freundlicher Service und reichhaltiges Frühstück, entweder Buffet oder à la Carte. Zur Begrüssung gibt es einen Cava.






Hotel Amadeus
Nomen est Omen. Hier dreht sich alles um Musik. Im kompletten Haus findet man musikalische Anspielungen, Noten, Instrumente und viele weitere kleine Details. Das Hotel befindet sich in Nähe der Kathedrale in der Altstadt von Sevilla. Die Zimmer aber sind etwas klein und es gibt kein Restaurant. Aber weder das eine noch das andere stört den Aufenthalt. Dafür gibt es auch hier einen tollen Ausblick von der Dachterrasse, auf der man bei gutem Wetter frühstücken kann, samt schönem Blick über ganz Sevilla. Und abends sollte man bekanntlich eh lieber in "freier Wildbahn" speisen, als irgendwo im Hotel.


Essen:
Vineria San Telmo
Sehr gutes und außergewöhnliches Tapas-Angebot. Hier werden nicht die üblichen Patatas Bravas auf den Tisch geschmissen, die kleinen Raciones komen sehr innovativ daher. Die Weinbar öffnet erst um 20 Uhr, und es wird (wie in Spanien und vor allem hier üblich) recht spät gegessen. Da der Laden bei den Einheimischen beliebt ist, kann es also ab 21 Uhr voll werden - daher wie immer unser Tipp für den Süden: früher kommen, Plätzchen sichern! Eine Reservierung wäre natürlich noch besser.



Feria Markt
Dieser kulinarische Abstecher muss sein. In dieser Markthalle gibt es neben den üblichen Fleisch-, Obst- und Gemüsehändlern auch eine obligatorische Marktbar, die allerdings hat es in sich. "La Cantina" heißt sie ganz bescheiden, hier gibt es den allerfrischtesten Fisch in Tapas Form überhaupt. Allerdings nur was für den kleinen Hunger zwischendurch, bzw. zum Frühstück oder zum Mittag, denn die Bar hat natürlich die gleichen Öffnungszeiten wie der Markt selbst. Morgens ab 7 Uhr bis nachmittags um 16:30h. Mercado de la Feria, Calle Feria.



Bodeguita Romero
Hier gibt es natürlich sehr gute Tapas (Roqueford Kroketten - to die for!) UND etwas ganz leckeres, wenn man Fleisch mag: Pringas. Das ist eine andalusische Spezialität, eine Art Fleischpastete, in einem getoasteten Brötchen. Hört sich unspektakulär an, ist aber höllisch lecker. Man sagt, es seien die besten der ganzen Stadt. Die Bedienung ist extrem feundlich und schnell. Den Laden gibt es übrigens seit 1939. Montags geschlossen, sonst täglich von 13 bis 16 Uhr und wieder ab 20 Uhr. In der Calle Harinas (in der Nähe der Kathedrale).


Speyside Whisky Festival

Normalerweise sind hier die Schotten dicht. Hahahahahaha... sorry, der musste sein. Also, eigentlich wollten wir sagen: normalerweise sind die Tore der schottischen Whisky-Destillen hier im schottischen Dufftown geschlossen. Aber einmal im Jahr, in diesem Fall vom 24. bis 27. September 2010 zum Autumn Speyside Whisky Festival, werden die Pforten geöffnet, und es darf geschaut, probiert und gestaunt werden. 

Dufftown ist die ungeschriebene Whiskyhauptstadt in der Speyside in Schottland. Die Region liegt zum Teil in Moray, zum anderen Teil schon in den Highlands und wird durch den Fluss Spey bestimmt, der sich durch die gesamte Region schlängelt. An seinen Ufern finden sich auch die Destillerien. Die Spey ist so sauber, dass man hier noch wilde Lachse springen sehen kann.

Das Örtchen Dufftown bietet während des Festivals ein paar Touren durch die schottische Landschaft zu den verschiedenen Destillerien an. Am begehrtesten ist die "Seven Stills Tour", in der man alle sieben Single-Malt-Brennereien der Umgebung besucht und auch jedes mal einen "WEE DRAM" also ein kleines Gläs probieren kann. Prösterchen!

Natürlich muss für so viel Single Malt eine entsprechende Grundlage geschaffen werden   - daher gibt es während der Festival Abenden auch traditionelle Speisen, zum Beispiel Stovies (Fleisch mit Zwiebeln und Kartoffeln) und später dann Live-Musik und Tanz. Gefeiert wird an unterschiedlichen Orten, mal in Gourmetrestaurants, mal in Pubs oder im Rathaus. Das ausführliche Programm und die (bereits stark reduzierte) Anzahl an freien Plätzen sind HIER online einsehbar. Unbedingt rechtzeitig buchen!

Wer einmal gesehen hat, wie die Schotten feiern können (auch legendär: einer der unzähligen Richard-Burns Nächte), der weiß, dass diese Völkchen nicht nur Whisky machen kann. Die Schotten lassen es krachen, nur so viel dazu.


Wunderschönes, kleines 4-Sterne B&B mit vom feinsten eingerichteten Zimmern, Es gibt sogar ein Whisky Zimmer, dieses hat allerdings nur twin-Betten. Vielleicht auch besser, nach einer durchzechten Nacht.

Knockomie Hotel
Romantisch, luxoriös, gediegen - dieses Haus erfüllt zum einen alle Klischees und auch alle Träume von einem schottischen Hotel.

Culdearn House Hotel
Gehobenes Bed & Breakfast mit sehr hübschen und gemütlichen Zimmern


Parkmore Cottages
Kleine Cottages, für zwei bis 10 Personen, gemütlich, urig.

The Mansefield Hotel
Moderner Hotelbetrieb

The Ramnee Hotel
Herrschaftliches Haus mit trutschig eingerichteten Zimmern