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Herzhaft, bodenständig und saulecker: das Essen in den Südstaaten der USA

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4,3,2,1... mein Geburtstag im Camper

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Lobhudelei: Das Oyster in Köln

Ihr seid schlau -  Ihr wisst natürlich bereits längst, dass wir totale Fischfans sind. Nun ja, das Dumme ist nur: wir leben nicht am Meer oder dort, wo man sich augenscheinlich auf a) Fischfang oder b) Fisch-Zubereitung versteht. Denkste. 


Wir haben hier bei uns im schönen Köln bereits vor einiger Zeit ein echtes Kleinod entdeckt und vor kurzem erneut ausprobiert. Damals hatte uns etwas umgehauen, was wir noch nie gegessen hatten. Einen feinen Hummer und jetzt kommt's: mit grüner Krebssauce. Ein unfassbarer, ganz eigener Geschmack, in Deutschland leider viel zu selten, bzw. kaum erhältlich. Bei unserem zweiten Besuch neulich war es im Oyster wieder so göttlich (nur die Krebssauce gab es gerade nicht), so köstlich, zum Dahinschmelzen, zum auf die Knie gehen und dem Koch danken. Deshalb diese Lobhuldelei. Wir geben ja gern ab - wäre schade, wenn Ihr nicht von diesem Tempel erfahren würdet. Die Rede ist vom kleinen Restaurant Oyster. Das klingt sehr angelsächsisch oder gar amerikanisch. Ist es aber nicht, sondern die gelungene Mischung aus französisch, mediterran und deutsch. Pierre, ein Franzose aus dem Périgord und Jörg, ein Deutscher haben das Restaurant vor etwas mehr als einem Jahr übernommen und sich hier verwirklicht. Danke, lieber Gourmetgott! Pierre hat eine lange Gastrogeschichte hinter sich und kennt sich aus. Vor allem mit Weinen. Aber keine Angst, er übt sich in vornehmer Zurückhaltung und berät, wenn es angebracht ist. Und er erinnert sich. Selbst an Gäste, die erst einmal bei ihm waren. Ein Traum. Koch Jörg ist ein Meister seines Faches - und kann mit Fisch umgehen. Er hat sich bereits in einigen Sternerestaurants einen Namen gemacht und lebt hier aus, was ihm am wichtigsten ist. Lecker Kochen. Das kann er.


Wir haben dieses Mal nach einem Gruß aus der Küche mit einer grandiosen Fischsuppe und mit dreierlei Fisch angefangen. Die Fischsuppe, eine sämige Bisque, ist schon fast eine Hauptspeise, so üppig kommt sie daher. Als Grundlage eine Hummersuppe, mit viel köstlichem zarten Fischfilet, Hummer und mit Jakobsmuscheln verfeinert. Dazu natürlich Croutons und einen feine Rouille. Ich hatte mich für eine Oyster Variation mit zartem Thunfisch Carpaccio,  einer unfassbar köstlichen Jakobsmuschel sowie einer Sommerrolle mit Lachstartar entschieden. Ich wage hier mal zu behaupten, dass ich zu den Fortgeschrittenen in Sachen Jakobsmuschel Zubereitung gehöre, aber von dem, was Jörg kann, bin ich echt noch ein paar Meter entfernt. Eventuell sollte ich mal einen Kochkurs bei ihm belegen. Das gibt übrigens bei Interesse wirklich!
Für Jenke ging es danach weiter mit einer großen, kalten Fruits de Mer Platte. Mit zarten Meeresschnecken, Muscheln, einer Variation verschiedener Austern, einem halben Hummer und großen Shrimps. Taufrisch, beste Qualität, bester Geschmack. Pour la Madame als Zwischengang ein kleine Fischsuppe und dann natürlich, wie sollte es anders sein: einen ganzen warmen bretonischen Hummer mit grünen Risotto. Oh mein Gott. Selbst heute, einige Tage nach unserem Besuch, kann ich mich bestens an diesen feinen Geschmack erinnern. Eigentlich sollte ich alleine deshalb schon Lotto spielen, um hier jeden Tag essen zu gehen.
Natürlich ging danach eigentlich gar nichts mehr. Aber hey, wir waren ja nicht zum Spaß da, bzw. doch - und daher mussten wir selbstverständlich noch die Auswahl an Rohmilchkäse mit der Tomatenkonfitüre probieren. Letztere macht übrigens Jörgs Mama mit Tomaten aus der Eifel selbst. Weil wir so nett waren oder so große Augen hatten, bekamen wir sogar noch ein Gläschen Apfelgelee von Jörg (natürlich auch von seiner Mutter) geschenkt. Danke dafür übrigens Jörg, falls du dies hier liest, ist saulecker. Grüße an Muddi! Machen wir jetzt nach, mit geklauten Äpfeln von der Mosel. Und weil kein kulinarisches Erlebnis ohne ein gutes Dessert wirklich abgeschlossen ist, haben wir uns mit dem köstlichen, warmen Schokoladen Fondant total abgeschossen. Obwohl: abgeschossen haben wir uns dann mit Pierre und Jörg zusammen und dem wirklich leckeren Brandy, den Pierre plötzlich auf den Tisch stellte. Apropos Getränke, hier sollte man sich einfach willenlos in die wissenden Hände von Pierre legen - alles, was er uns bisher empfohlen hat, war ausgezeichnet und nachbestellenswert. 
Also: genug Geld einstecken (Qualität kostet was, tatsächlich!), hingehen und in den kulinarischen Himmel fallen lassen. Günstiger geht vieles übrigens Mittags! Ach ja, noch eines:  Lieber Herr Gote - keine Ahnung, was los war, als Sie das Restaurant testeten, wir verlassen uns ab sofort nicht mehr auf Sie. Tschö.


Oyster
Öffnungszeiten: Sonntag-Freitag 12.00-14.00 Uhr
und von 18.30 – 01.00 Uhr (Küchenzeit bis 23.00 Uhr).
Samstag von 18.30 – 01.00 Uhr (Küchenzeit bis 23.00 Uhr)

Thürmchenswall 62
50668 Köln

T 0221. 9923271