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Herzhaft, bodenständig und saulecker: das Essen in den Südstaaten der USA

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Ein Sommer-Wochenende in Glasgow

Das coolste Hotel und die besten Locations in der schottischen Metropole

Reisefreunde Special Edition: A new area of travel - welcome Dreamliner

We have a friend who was so lucky to be one of the first passengers on board of the new Boeing Dreamliner 787 from Japanese airline ANA All Nippon Airways. He is in Tokyo right now and just send us these pictures! Time for a special edition of Reisefreunde! (Besides, he will bring us some Tokyo Bananas, he promised!) The aircraft will set completely new standards in aviation. As a passenger you will enjoy a better view outside as it's windows are 30% bigger than those you know from usual aircraft. Also the cabin is wider; the baggage compartments offer larger space. The plane is - due to the new material used in construction- able to support higher cabin-pressure levels than on traditional planes. For passengers this supposedly means a higher comfort. Also, the new Dreamliner will help to save the airline up to 20 percent fuel. Unusual for Reisefreunde, but as we got hold of these pictures, we wanted to make sure you'll get a closer view to this new and pretty bird;






 COPYRIGHT FOR PICTURES: http://www.aeroscope.de

Trüffelwochenende in der Toskana

Jenke wusste von nichts. Nur, dass wir über seinen Geburtstag verreisen würden. Selbst am Flughafen war er noch tapfer, den Blick auf den Fußboden gehaftet, bei Ansagen an Bord die Ohren zugehalten. Die Mitreisenden schauten zwar eigenartig - aber egal. Selbst nach Landung, als der Name des Flughafens in großen leuchtenden Lettern über dem Terminalgebäude prangte, auf das wir zuliefern, blieb sein Blick starr auf dem Boden. Braver Junge. Natürlich konnte ich es irgendwann nicht aushalten und habe ihm im Ankunftsbereich erzählt, was er schon geahnt haben muss. (Schließlich sprachen alle um uns nur eine Sprache!). Wir waren in Pisa gelandet. Mehr aber erfuhr er nicht.

Stilecht ging es im Fiat 500 noch etwa 40 Minuten weiter östlich. In die toskanischen Berge. Dort, wo die Landschaft, die Häuser, die Menschen, das Essen aussieht, wie aus einer Toskana-Imagekampagne. Nach San Miniato. Ins Herz der weißen Trüffel. Auf zu einem Trüffelwochenende. Der französische Philosoph Brillat Savarin schrieb übrigens einst: „Der Trüffel macht Frauen zärtlicher und Männer liebenswürdiger.“ Na mal gucken. San Miniato selbst ist winzig klein, die Straßen säumen mittelalterlich anmutende Häuser, eine alte Burg thront auf dem höchsten Punkt. Dass San Minitao sich der Cittaslow angeschlossen hat - eine Bewegung zu Entschleunigung und der damit einhergehenden Verbesserung der Lebensqualität - versteht jeder hier auch ohne hinweisendes Schild am Ortseingang: hier ist alles langsamer, ruhiger, entspannter.

Recht spät kamen wir in unserer Herberge an: dem Agritourismo Marrucola. Enzo, der Besitzer, ein Italiener mit äthiopischen Wurzeln, empfing uns herzlich - mit wenig Englisch, aber mit viel Hand, Fuß & Charme. Die Zimmer im separaten Ferienwohnungen-Bereich sind praktisch und einfach eingerichtet, aber sehr großzügig auf zwei Etagen. Enzo produziert selber hervorragenden Bio-Wein. Wir hätten bei Platz im Koffer gern mehrere Flaschen mitgenommen, so lecker sind die Tropfen. Das Marrucola verfügt über einen großen Pool, die Aussicht dahinter ist gigantisch und kaum zu glauben: Toskanische Hügel, überzogen von Wäldern, Weinbergen, Feldern und den obligatorischen Zypressen. Ein Ausblick wie ein Klischee. Toll. Normalerweise isst man hier übrigens abends mit Enzo und anderen Gästen. Allerdings haben wir das besondere gesucht und sind ins Dorf gefahren.

Das Restaurant Pepenero war unsere erste Anlaufstelle, Jenke wusste natürlich immer noch nicht, was ihn erwartete. Von außen kann man den Eingang schnell übersehen, es geht eine Treppe hinunter - und dann steht man im recht stylischen, hell und modern eingerichteten Kellergewölbe. Doch der erste Eindruck täuscht - denn weiter hinten ahnt man, welchen Ausblick man von hier tagsüber haben muss. Denn durch San Miniato schlängeln sich nur wenige Straßen - und fast alle Häuserrückseiten sind an den Hang gebaut, so dass man nach hinten einen unglaublichen Blick auf die umliegenden Täler hat. Wer also tagsüber oder gar im Sommer kommt: dringend einen Tisch hinten oder auf der Terrasse reservieren. Reservieren ist übrigens Pflicht hier. Zum Essen: nach einem tomatigen Gruß aus der Küche hatten wir uns für die "à la Carte" Lösung entschieden, da der Hunger so spät nicht mehr so groß war. Sonst ist man gut beraten mit 5-gängien Menüs, es gibt das Menü Terra, das Menü Mare und natürlich auch ein Trüffel Menü. Alles bezahlbar übrigens. Wir starteten mit einem zarten Angus-Carpaccio mit weißen Trüffeln. Was soll man dazu sagen? Um es kurz zu machen: das war das beste Carpaccio, das wir jemals hatten. Fein, elegant, umwerfend köstlich. Danach gab es hausgemachte Pasta, natürlich ebenfalls mit weißen Trüffeln. Ein duftender, perfekter Traum. Eigentlich waren wir schon pappsatt, aber die Fagioli, die Spezialität der Region, weiße Bohnen, natürlich in diesem Fall mit Trüffeln serviert, hatte uns neugierig gemacht. Also gab es die als Secondi sozusagen. Kurz vor Mitternacht versemmelte dann der sonst nette Kellner dann allerdings die Überraschung und brachte die Geburtstagstorte mit Kerzchen vorzeitig raus. Stupido. Naja. Wir fanden's natürlich auch komisch. Darauf eine köstlichen Vin Santo, der heilige süße Dessertwein der Region. Auguri!

Am nächsten Morgen nach einem sehr winzigen und kaum zu beachtenden Frühstück (lieber im Dorf!) wartete dann die nächste Überraschung: Christina kam, die nette Mitarbeiterin von Entroterra, bei der ich die Sause gebucht hatte. Sie sollte auf dem folgenden kleinen Abenteuer übersetzen. Jenke hatte immer noch keinen blassen Schimmer, wie es weiter gehen sollte. Und staunte, als plötzlich eine Vespa und zwei Helme auftauchten. Grinsend, aber sprachlos, setzten wir ihn auf den Roller, ein kleines Roadbook auf ein Klemmbrett, mich hinten drauf. Und los ging's. Jenke grinste wie verstrahlt, knatterte durch die Gassen und war glücklich. Erst als wir hinter San Miniato zum Stehen kamen, um wenige Minuten später auf einen Mann mit Hund trafen, war ihm klar: es geht auf eine Trüffelsuche. Für das Dauergrinsen hatte sich der Aufwand gelohnt! Im Eichenwald angekommen, erfuhren wir: die Saison war trocken - und es gab kaum Trüffel. Doch der Trüffelsucher und seine Hündin Macchia waren geborene Rampensäue und legten für uns eine perfekt Demonstration hin. Herrchen versteckte präparierte Trüffel, und Macchia schoss wie der Wirbelwind ins Gebüsch und fand sie. Sehr lustig. Die weiße Trüffel von San Miniato ist in der ganzen Welt bekannt. Der größte Trüffel, der hier jemals gefunden wurde, wog stolze 2520 Gramm. Der Trüffelsucher, der sonst Psychologe ist, konnte in diesem Jahr insgesamt allerdings nur 350 Gramm finden. Immerhin. Wir hatten Spaß, das Dauergrinsen hielt sich. Auguri!

Die Sonne schien, die uns umgebende Landschaft war feudal und langsam knurrte uns der Magen. Für uns war schon ein Tisch im Il Convio reserviert, einem schmucken Restaurante im Tal unterhalb San Miniatos. Zunächst dachten wir, hier wären wir in eine Touristenfalle getappt: aber schon bald füllte sich der Laden mit einheimischen Familien und schnell war klar: wir waren hier die einzigen Touris. Die Vorspeise brachte alles gute, was die Toskana und Region zu bieten hatte, auf eine Platte: eingelegte Gemüse, knusprige Bruschetta, Schinken, Wurst, Trüffelcreme und Pilze. Danach: wir konnten nichts anders (wenn man schon mal hier ist), musste noch mal eine Trüffelpasta hier. Man lebt nur einmal, auguri!

Danach ging es wieder auf die Vespa. Wir hatten gehört, dass im nahen Balconovese, einem winzigen Bergdörfchen, ein Trüffelfest stattfinden sollte. Also nichts wie in. Die Zufahrt auf das Dorf war schon für Autos abgesperrt, was für ein Glück, dass wir noch mit der Vespa hochfahren durften. Der Anblick oben war wie im Film: auf einem winzigen Dorfplatz waren ein paar Zelte und eine kleine Bühne aufgebaut. Auf der fand gerade der Soundcheck statt. Schief und krumm spielte die Renterband, aber sie hatten ihren Spaß. Zwei in die Jahre gekommenen Dorfschönheiten sangen dazu, oft trafen sie sogar den Ton, und schwangen die Hüften galant wie einst Anni-Frida und Agnetha von Abba. Es war schaurig schön. An der einzigen, kurzen Dorfstraße verkauften dann noch ein paar italienische Mamas, was der Ofen hergab, und die Dorfjugend lungerte machomäßig cool auf den Sitzbänken am Kinderspielplatz. Auguri!

Abends dann sollten wir eigentlich im Marrucola essen. Allerdings war der gesamte Speiseraum, bis auf einen (unseren) Tisch, festlich eingedeckt und schnell trudelten ein paar Jugendliche ein. Hier sollte der 18-jährige Geburtstag eines Dorfmädchens stattfinden. Als die Gratulantin eintraf, riss sie die Musikanlage auf - und uns der Geduldsfaden. So wollten wir nicht feiern. Enzo verstand die Misere und zeigte sich als perfekter Gastgeber. Es brachte uns kurzerhand ins Dorf zu einem (oder seinem, das haben wir nicht ganz verstanden) Ristorante, dem Ristorante Accademia da Michele. Zugegeben, zuerst waren wir skeptisch, aber was Michele, der Wirt und sein Team auf den Tisch brachte, hatte uns versöhnt: zunächst Fiori di Zucca fritti, dann für Madame hausgemachte Pasta, für Jenke zartes Bistecca tagliata. Und weil's so nett war und so köstlich, konnte uns der Chef noch zu einem Dessert überreden. Er brauchte nicht lange. Der saftige, viel zu mächtige, viel zu gute Kuchen von dem er sprach, stand schnell vor uns. Yam!!!!! Wie sich später herausstellte, sprach der Chef nicht nur von gutem Kuchen, sondern auch noch gutes Deutsch. Weil er - Achtung: Zufallsalarm - früher mal eine Liebschaft in Köln hatte. Die Welt ist ein Dorf. Die Welt ist San Miniato. Was für ein doch schöner Abend. Brillat Savarin hatte Recht! Auguri!

Am darauffolgenden Tagen hätten wir eigentlich noch eine Weinprobe gehabt. Aber im festen Glauben, den besten Wein des Dorfes schon bei Enzo erstanden zu haben, checkten wir aus und fuhren die halbe Stunde weiter nach Florenz. Die Sonne schien, der Himmel war blau und der Fiat 500 wollte auch noch ein bißchen kutschiert werden. Von Florenz kannten wir beide wenig. Ich war einmal kurz auf einer Dienstreise dort, hatte es aber nur geschafft, ein Eis zu essen, bevor ich wieder zum Flughafen musste. Florenz, so viel wissen wir jetzt, ist brechend voll. Und ohne Vorbereitung kaum erträglich. Überall Touristen, lange Schlangen vor den interessanten Highlights der Stadt, der Gang über die Ponte Vecchio gleicht einem Sonntag in DisneyLand. Wir hätten es besser wissen müssen. Beim nächsten Mal sind wie schlauer und machen uns schlau. Wir sind doch Ichweisswo und nicht keine Ahnungwo... ;-)

Und hier findet man das ganze:

Guestpost: Christian und sein Lissabon

Tejo-Mündung, Hängebrücke, Altstadt-Dächer... wer beim Anflug auf den Airport von Lissabon aus dem Fenster schaut, dem bietet sich ein atemberaubender Blick über die portugiesische Haupt-stadt. Auch wenn nicht alle Bewohner glücklich über die Nähe ihres Flughafens zur Innenstadt sind, für Besucher, die aus der Luft einschweben, ist alleine die Landung schon ein Erlebnis. Kleiner Tipp schon an dieser Stelle: Wer keine Lust hat, sich in eine lange Schlange vor dem regulären Taxistand einzureihen, der sollte bei der Tourismus-Information in der Haupthalle nach Fix-Preis-Taxen nachfragen. Die sind zwar etwas teurer, dafür wird man aber – so unsere Erfahrung – vom Fahrer persönlich abgeholt und wird in Wagen kutschiert, die deutlich besser in Schuss sind, als viele andere Lissabonner Durchschnitts-Taxen.

Einmal in der Stadt, sind die meisten Attraktionen eigentlich gut zu Fuß zu erreichen,    vorausgesetzt, man lässt sich von Berg und Tal-Märschen nicht abschrecken. Wer die hügelige Stadt lieber fahrend erkunden will, kann und sollte (!) die historischen Straßen-Bahnen (vor allem die Linie 28), Stand-Seilbahnen oder den senkrecht fahrenden Aufzug, den Elevador de Santa Justa  nutzen. Oben angekommen, gibt es direkt neben dem Aufzugs-Ausgang übrigens eine sehr nette kleine Bar. Dort werden zwar äußerst schnulzige Lieder gespielt, aber von ihrem Außenbereich kann man erneut einen wunderschönen Blick über die Stadt genießen.

 Apropos genießen... die portugiesische Küche ist eher einfach. Zu Fisch bzw. Fleisch gibt es in der Regel Reis oder Pommes Frites. Letztere wirken zwar gerne mal so, als hätten sie ruhig etwas länger im heißen Fett brutzeln können, dafür ist der Fisch einfach nur frisch und lecker. So zum Beispiel in einem Restaurant in der Rua de Barros Queiros 35, dessen Namen ich nur dank intensiver Fassadenrecherche ausmachen konnte. Es heisst Cervejaria A Berlenga Lda und liegt unweit des Nationaltheaters.  



Das "Ribadouro" in der Avenida de Liberdade liegt direkt gegenüber der spanischen Botschaft. Zwar ist das Ambiente nicht spektakulär, das Essen aber trotzdem äußerst lecker, wenn auch etwas teurer. Kleiner Tipp: In der Woche sollte man mittags besser schon gegen 12 Uhr vorbeischauen. Wenig später ist der Laden voll, da viele Geschäftsleute aus der Umgebung hier zum Essen vorbeischauen.


Wer in Lissabon zu Besuch ist, sollte natürlich unbedingt auch zur Mündung des Tejo in den Atlantik aufbrechen. Von der Innenstadt aus empfiehlt sich in diesem Fall dann doch ein Taxi. Am besten in der Nähe des Entdeckerdenkmals Padrão dos Descobrimentos anhalten und dann weiter Richtung Torre de Belém laufen. Zwischen diesen beiden historischen Sehenswürdigkeiten liegt eine moderne dritte: die völlig in weiß gehaltene, futuristische Café/Bar "A Margem" direkt am Tejo-Ufer. Hier sollte man auf jeden Fall kurz einkehren und sei es nur auf ein Glas Wein. Hierzu noch ein allerletzter Tipp: der Name mag zwar etwas verwirren, die Sorte "BSE" geht aber immer und zu fast allem.


Vielen Dank an Reisefreund Christian für die tollen Eindrücke, Tipps und für die Bilder!

Guestpost: Christians Wien Tipps

Auch um Österreich hat der Herbst in diesem Jahr erst einmal einen Bogen gemacht. Diesen netten Zug der Natur galt es auszukosten. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein: Vier Tage Wien wurden zum Traum-Trip mit langen Spaziergängen, einem Abstecher ins nahe gelegene Bratislava (mit dem ÖBB-Euroticket für nur 14 Euro) und vor allem: kulinarischen Erkundungen etwas abseits der bekannten Touristen-Ströme (auch wenn ein Kurzbesuch bei Demel dann doch noch dazwischen rutschte).

Das beste Schnitzel der Stadt gibt es definitiv im Restaurant „Zum alten Fassl“, Ziegelofengasse 37. Kleines rustikales Highlight als Vorspeise: die hauseigene Frittatensuppe. Unbedingt zu empfehlen sind auch der Tafelspitz und – wenn noch Platz ist – der Pflaumen/Birnenstrudel.

Gulasch, der auf der Zunge zergeht, gibt’s im Santo Spirito, einem „einschlägigen Lokal für Freunde der Klangwelten zwischen Mittelalter und Klassik“ (Eigenwerbung) in der Kumpfgasse 7. Die Musik mag für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig sein, das Essen ist dafür vom Feinsten.

Nicht typisch wienerisch, dafür aber einfach nur nett: Die vor wenigen Monaten eröffnete MMX-Bar in der Alserstraße 14. Ein bezahlbarer Treff für junge Leute aus aller Welt, der dank verschiedener Aktionen den Gute-Nacht-Trunk zu bezahlbaren Preisen anbietet. Tipp: so viele nette Geschmacks-Erlebnisse wie möglich aus der Innenstadt mitnehmen. Der immer noch nicht fertig-umgebaute Flughafen von Wien hat diesbezüglich leider nichts zu bieten und erinnert in Teilen etwas an einen Busbahnhof.


Vielen Dank an Christian B. (Journalist & Moderator beim Deutschlandfunk) für diesen Guetspost! :-) Und Dank an die MMX Bar für das Foto!