Hamburg. Endlich mal wieder, wenn auch nur kurz und fast nur
zum Business. Ich bin hier um auf der Blogger Konferenz Blogst zu sprechen. Am
Vorabend haben die Organisatorinnen alle Sprecher zum Essen eingeladen. Ich
solle ins „Mehl“ kommen heißt es bei der Ankündigung auf Facebook. Da ich
gerade keine Zeit für irgendwas habe, schau ich untypischerwiese nicht nach, was das
eigentlich für ein Restaurant ist.
Ich komme mit schwerem Gepäck und hängenden Magen an. "Das Mehl" liegt in Ottensen, das gerade auf dem aufsteigenden Ast ist. Direkt neben
dem Thalia Theater in einem atmosphärischen Hinterhof. Loftstyle. Gekalkte
Backsteinwände an der die älteste mechanische Uhr Deutschlands hängt. Schwere große Tische
über denen große alte Lampen prangen. Industrie-Schick nennt man das. Ich mag
es gleich auf Anhieb. Das ganze Interieur scheint handverlesen.
Noch sind die Redakteurin vom
Couch Magazin und ich alleine, die anderen Damen haben etwas Verspätung. So
schauen uns wir uns schon mal hungrig die Speisekarte an, die auf ein Clipboard
geklemmt ist. Unfassbar lustige und interessante klingende Gerichte stehen da drauf. Vor
allem Pizza gibt es hier, aber nicht irgendwelche. „Die dunkle Seite der Macht“ heißt zum
Beispiel eine Rote-Bete-Weizenmehlpizza mit Sepia-Joghurt Grund, Carpaccio von
Roter Bete, in Honig mariniertem Ziegenkäse und Walnüssen und Kräutern ob top.
Hammer. Oder die „Pizza Al to Nah“, eine Anspielung auf den Nachbarkiez Altona,
eine Rosmarin-Weizenmehl Pizza mit Basilkumpesto Minz-Schafskäse, ungesalzenem
Mozzarella, Parmaschinken und Parmesan. Zu den irren Pizzen empfiehl Chef und
Eigentümer Lennert auf der Karte passende Getränke, zur letzten Variation einen Tanqueray Gin
mit Campari, Wermut und einem Spritzer Orange. Auch die Weinkarte lässt
erkennen, das sich hier jemand lange Gedanken gemacht hat- und dazu noch die
richtigen.
Wir hatten aber sicherlich die eindeutig beste Wahl, als
endlich die anderen Sprecherinnen eingetrudelt waren: Zu erst gab es selbstgebackenes
Brot mit etwa 20 verschiedenen Olivenölsorten /(hoher Suchtfaktor!), dann köstliche Antipasti und schließlich zehn
verschiedene „Pizza Whatever“, auf die kommt wozu den Pizzabäcker Bock hat.
Trust your Pizzabäcker! Super Idee und herrlich lustig. Es kamen also zehn hauchdünne,
knusprige Pizzen auf den Tisch, allesamt total abenteuerlich aber höchst
köstlich belegt. Mit viel Witz und Herz vom Chef persönlich serviert.
Am
besten hat mir eine der Pizzen mit Sepia-Joghurt Grund geschmeckt. Es gibt
übrigens auch hausgemachte Pasta, die habe ich aber nicht probiert. "Das Mehl"
läuft nach der kurzen Zeit in Hamburg schon
so gut, dass Lennert gerade überlegt, auch in Berlin ein „Mehl“ aufzumachen. Ich wäre sicherlich sein bester Kunde, wenn es dort dann genau so schön,
herzlich, heimisch, entspannt und lecker zu geht wie hier im Mehl in Hamburg. Und sonst komm ich einfach noch mal zurück.
Gaußstraße 190, Hamburg
Telefon: 040/73449969
Öffnungszeiten: 12:00 – 23:00
Web: www.dasmehl.com












Klingt sehr sehr gut!.Muss ich mal für meine Mädels festhalten, wenn wir mal wieder Ausgang haben. Hier in Elmshorn und Umgebung hab ich noch nichts gutes gefunden.
AntwortenLöschenViele Grüße
JO
Ja ja ja Jo! mach dich auf die Socken nach Ottensen. Und dann bitte einmal an mich denken, wenn du in die Pizza beisst... Hmmmm. :)
LöschenSchockverliebt in diese so wahre Beschreibung fürs Mehl! Es war ein schöner Abend! Liebste Grüße nach Berlin - vielleicht essen wir ja irgendwann dort mal bei Lennart. Oder doch lieber in Köln?
AntwortenLöschenha! Der soll erstmal schön einen zweiten Laden hier in Berlin aufmachen! :))) Schockverliebt ist ein ganz tolles Wort übrigens!
Löschen"Trust your Pizzabäcker" - hell yes. Schwarze Pizza? Grüne Pizza? Trust your Pizzabäcker. Den Sepia oder Wasabi auf Pizza schmeckt granate, when you find your trustful Pizzabäcker.
AntwortenLöschenSwoon, ich mag da jetzt sofort wieder hin. 9 Uhr morgens in Deutschland. Der Trend geht weg vom Knoppers, hin zum MEHL.
Love! Jeanny
Jeanny, lass uns heiraten! Ich könnte auch schon wieder ne Pizza verdrücken. Das gute bei dir: man sieht es dir nicht an. Jetzt geht es aber erstmal ins Land der frittierten Marsriegel und Haggis. Später mehr aus Fatzebuk! Schönen Tag!
Löschenhört sich sehr gut an - ich geh auf jeden Fall bei meinem nÄchsten HH Besuch vorbei :-)
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