Berlin
Gerhard Richter
Die Ausstellung über den deutschen Maler und Bildhauer Gerhard Richter, der gerade seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, hat bereits begonnen. Richter ist ein Star der Kunstszene. Seine stark fotografischen Gemälde werden auf Versteigerungen für Millionen gehandelt. In Zusammenarbeit mit der Tate Modern of London und dem Centre Pompidou in Paris ehrt ihn die Neue Nationalgalerie mit 140 Gemälden und fünf Skulpturen in einer großen Retrospektive.
„Panorama“, Neue Nationalgalerie Berlin, noch bis 13.5.2012
BILD OBEN: Gerhard Richter: Betty, 1977
Paris
Artemisia
Sie war rebellisch, mutig und einzigartig. Und sie war die bedeutendste Malerin des Barocks. Ihren für die damalige Zeit für Frauen ungewöhnlichen Freiheitsdrang lebt Artimisia durch ihre Werke aus. Dank ihres auffälligen Talents schaffte sie es, sich als erste Frau in der Akademie für bildende Kunst einzuschreiben. Unterrichtet von ihrem Vater und stark geprägt von anderen italienischen Malern der Zeit wurde Artemisia zu einer der wichtigen Vertreter des Caravaggismus. In der von Männern dominierten Kunstszene des 17. Jahrhunderts fiel sie vor allem deshalb auf, dass sie sich nicht auf romantische Blumenmotive spezialisierte wie viele anderen Malerinnen dieser zeit, sondern dass sie die Königsklasse der Malerei wählte und biblische Themen und Historienbilder wählte. Ihre Motive sind häufig starke Frauen wie hier zum Beispiel Judith. 14. März bis 15. Juli 2012, Musée Maillol – Fondation Dina Vierny
Matisse
Das wohl eigentümlichste Gebäude in Paris, das Centre Pompidou zeigt im Frühling Werke des berühmten Malers Henri Matisse. Rund 60 Paar- und Serienwerke aus der Jungend und aus den reifen Jahren der 1950er-Jahre des Meisters, darunter Luxus, Stille und Begierde (1904) und den Gouacheschnitt Blauer Akt (1952) werden im Museum zu sehen sein. Henri Matisse gehört zusammen mit Pablo Picasso zu den bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne und war berühmten Wegbereiter der expressionistischen Malerei.
7. März bis 18. Juni 2012, Centre Pompidou
© Succession H. Matisse
Die Ausstellung im BrooklynMuseum widmet sich der frühen Jahre des bekanntesten amerikanischen Künstlers des 20. Jahrhunderts. 155 Papierarbeiten, unzähligen Experimentalvideo und über 150 Kunstobjekte aus dem Archiv, darunter selten veröffentliche Skizzen, Tagebücher, Poster und Fotos vermitteln ein aussergewöhnliches visuelle Bild von die künstlerischen Entwicklung Harings. Allesamt Werke aus den Jahren von 1972 bis 1982, in denen Harings nach Ankunft in New York seine Karriere startete.
16. März bis 8. Juli 2012, BrooklynMuseum, New York, Morris A. and Meyer Schapiro Wing, 5th Floor
Keith Haring (American, 1958–1990) Untitled, 1982
Collection Keith Haring Foundation. © Keith Haring Foundation
London
Damien Hirst
Seine Werke sind einzigartig und bleiben im Gedächtnis. Seine Werke provozieren, weil sie sich mit Tod und Krankheit befassen. Sein Werk For the Love of God, ein mit Diamanten besetzter menschlicher Schädel hat ihn weltberühmt gemacht. Der Schädel wurde im August 2007zum Spitzenpreis für 75 Millionen Euro verkauft. Nicht minder berühmt wurde sein in Formaldehyd konservierter Hai mit dem Titel The Physical impossibility of Death in the Mind of Someone Living. Das Museum Tate Modern widmet sich nun diesem zeitgenössischen Künstler in einer bisher nie dagewesenen Ausstellung und zeigt Hirsts wichtigste Werke aus den vergangenen 25 Jahren seines Schaffens.
4. April bis 9. September 2012, Tate Modern
Damien Hirst:For the Love of God, 2007
Zum Thronjubiläum Queen Elizabeth II. hat die National Portrait Gallery 60 der wohl bemerkenswertesten Bilder der Königin gesammelt. Einige Werke sind bisher unveröffentlicht. Innerhalb der 60 Jahren währenden Regentschaft der Monarchin haben namhafte Fotografen und Künstler die Queen vor der Kamera gehabt. Darunter Andy Warhol und Anne Leibovitz. Im chronologischen Verlauf der ausgestellten Werke zeigt sich auch der sich verändernde Umgang der Königin mit den Medien, der mit dem Tod Prinzessin Dianas eine starke Wandlung erfahren hat.
17. Mai bis 21. Oktober 2012, National Portrait Gallery
© Chris Levine. Courtesy of Mr Kevin P.Burke and the Burke Children. Private Collection.














































































