4,3,2,1... mein Geburtstag im Camper

Party auf vier Rädern, durch drei US-Staaten, mit zwei Freunden und einer Erkenntnis

Sweet home Alabama?

Abseits von Bluebell - kein Hart of Dixie

Buntes Mississippi

Roadtrip Südstaaten - auf den Spuren der Natchez Indianer

Das schwere Erbe der Südstaaten

Erste Einblicke hinter die schönen Kulissen

Mein Amerikanischer Traum

Roadtrip durch die Südstaaten der USA

Das Essen auf den Philippinen

Eine kulinarische Rundreise mit Reisefreunde

Von Delfing-Babies und Zicklein

Meine Tour ins Paradies nach Pamilacan

Ein perfekter Tag auf Bohol

Meine Lieblingsinsel auf den Philippinen

Warum ich auf Palawan im Knast gelandet bin

Und was PSY damit zu tun hat

Banaue: Der Schatz von Tan An

Reisen macht glücklich

"Don't be instant tourists"

Meine magische Begegnung mit Virginia, einer Reisbäuerin in den Philippinen

Betrübt nach Banaue

Unglück und Glück liegen manchmal nah beieinander

Sagada - wo die Särge hängen

Beste Aussicht für freie Seelen

Vigan, alte Stadt mit jundem Herz

Der Ort, an dem die Menschen mein Herz im Sturm eroberten

Die Philippinen - endlich!!!

Erster Stop: Tanz auf dem Vulkan Pinatubo

Reise durch Jordanien

Am Toten Meer und durch die Ruinen von Petra

Hangzhou - wo ist das denn?

Glücklich im Dauerregen

Shanghai - eine erste Annäherung

Auf der Suche nach dem alten Shanghai

Hallo Peking!

Auftakt zu meiner Reise durch China

Inselhopping auf den Malediven

Und warum in meinem neuen Domizil ein Sofa im Sand steht

Kapstadt: Unterwegs mit der Condor Crew

Ihre besten Tipps für die Metropole Südafrikas

Mein Tag als Flugbegleiterin bei Condor

Nenn mich bloß nicht Saftschubse

Curacao: Ich mach dann mal blau

Auftakt zu einer bunten Reise

Mein Wochenende in Brügge

Eine überraschend schöne und ruhige Stadt

Unendliche Weiten

Mein Bilderbuch Amerika - aus der Windschutzscheibe

Hit the road, Gigi

Zum ersten Mal in meinem USA Road Trip Wohnmobil

Heartland USA: Start ins Abenteuer

Und am liebsten gleich alles nochmal...

Singapur - im Streetfood Himmel

Einen ganzen Tag lang nichts als bestes Essen...

Schatzsuche im Bretonischen Meer

Und man denkt, man ist in einem Film gelandet

Ein Sommer-Wochenende in Glasgow

Das coolste Hotel und die besten Locations in der schottischen Metropole

Lyon im Sommer

Ein echter Vintage-Traum

Ein perfekter Tag in Toronto

Die besten Restaurants und ein luftiges Abenteuer in 24 Stunden

Von dichtenden Hummerfischern, coolen Köchen und Weinen, die Moose Juice heißen

Ein perfekter Tag in der Eisberghauptstadt Twillingate

Gourmet-Segeltrip an der Smaragdküste

Ein Tag wie aus dem Bilderbuch....

Seychellen - Ankunft im Paradies

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Auf Safari in Südafrika

Die Big Five in drei Tagen - mit Video

Tipps für Alleinreisende Frauen

Wie man auch allein sicher unterwegs ist...

Rhône-Alpes... im Französischen Schlaraffenland

Auftakt zu einer Reise zu den Sternen

Best of: Meine Mini-Weltreise

Mit Video und kleiner Statistik à la Reisefreunde....

Auf Fototour durch Angkor Wat

Wer lernen will, muss früh aufstehen....

Letzte Etappe Kambodscha

Wiedersehen mit zwei Freundinnen und Schock in Siem Reap....

Saigon: Mein herzensguter Abschied aus Vietnam

Und was ein Polizist und eine alte Frau damit zu tun haben....

Bäuerin für einen Tag

Und warum ich in ein Korianderbeet gesprungen bin...

Die Elefanten-Flüsterin

Unterwegs mit den Dickhäutern im Goldenen Dreieck von Thailand

Vorsicht, Fettnäpfchen!


Wer schon mal vor einem Inder stand, der zwar „ja“ sagte, aber dabei mit dem Kopf schüttelte, weiß, wie schwierig es ist, sich international zu verstehen. Denn unsere indischen Freunde nutzen eine andere Geste der Zustimmung, als wir. Sie wackeln mit dem Kopf, um "ja" sagen. Für "Nein", nutzen sie eine seitliche Kopfbewegung, die ist aber sehr anders als unser Kopfschütteln und damit ziemlich schwierig für uns zu verstehen ist. Anderes Beispiel? Aber gern: Während in den Philippinen ein "ja" durch die Anhebung der Augenbrauen signalisiert wird – bedeutet die gleiche Geste in der Türkei "Nein". Doof, ne? Mit dieser Geste hier auf dem Foto links vermittelt ein Brasilianer übrigens seine Wertschätzung. Bei Angie sieht es einfach nur ein bisschen komisch aus. Damit ihr also in anderen Ländern verstanden werdet, haben Reisefreunde eine kleine Fotosession gestartet  Da Angie die besten komischen Gesichter machen kann, wurde sie als Model erwählt. Viel Spaß!

Okay, okay – oder doch nicht?
Nun ja, wenigstens in vielen Ländern heißt diese Geste tatsächlich einfach nur okay. Aber in Süd-und Mitteleuropa ist das Zeichen schon eine Beleidigung. In Brasilien, der Türkei, Mexiko und Venezuela ist diese Geste sogar vulgäre und sehr beleidigend. In Portugal und Australien  hingegen ist man auf der sicheren Seite, hier bedeutet das Zeichen Null, in Japan sogar „null“ Geld – also ein Zeichen, das symbolisiert, dass man entweder pleite ist oder etwas nichts kostet.  Die Chinesen allerdings benutzen es um die Nummer drei anzuzeigen. Beim Tauchen wird die Geste wird verwendet um zu fragen, ob der Tauch-Partner nebenan auch wirklich in Ordnung ist. Hitziger wird das Zeichen in der arabischen Welt eingesetzt, hier heißt es drohend: "Pass auf Freundchen, du wirst schon sehen!"

Komm zu mir oder hau ab??
Dieses winkende Zeichen hier links, entweder mit allen Fingern oder einfach nur mit dem lockenden Zeigefinger mit der Handfläche nach unten bedeutet bei uns „komm her“ – in vielen Kulturen allerdings bedeutet es genau das Gegenteil. In Korea, Japan und in Kambodscha verjagt man damit ungeliebte Menschen oder schlimmer noch: Tiere. In der Türkei ist diese Geste zweideutig. Um jemanden in Indien zu heranzuholen, streckt man seinen Arm aus, dreht die Handfläche nach unten und macht eine lockende Bewegung mit geschlossenen Fingern.

Schönen Dank auch, Winston!
Als Winston Churchill 1941 zum ersten Mal die Finger spreizte, bedeutete das V-Zeichen noch „Victory“, also Sieg. Die Hippies haben dann daraus auch ein Zeichen für Frieden gemacht. In anderen Ländern, vor allem in Asien wie in China, Japan, Südkorea, Taiwan und Thailand wird das V-Zeichen vor allem benutzt, wenn eine Kamera im Spiel ist. Niedliche junge Menschen setzten ihr bestes Lächeln auf und halten gekonnt ihr V-Zeichen in die Linse. Sobald man in Asien ist, wirkt das übrigens irgendwie ansteckend. Dreht man allerdings das Zeichen um – also Handfläche nach außen, Finger immer noch nach oben, dann kann das eine richtig böse Beleidigung sein. So ähnlich wie bei uns der Stinkefinger. Vor allem in Großbritannien, Irland, Australien, Neuseeland und verwenden Landsmänner dieses Zeichen, um ihre tiefste Verachtung kundzutun. Böse!

Metal-Fan oder was?
Nein, nein. Das Zeichen hier ist nämlich nicht in Wacken oder auf einem sonstigen matschigen Feld samt tobender Menge und grölender Trashmetalband auf einer Bühne zu finden, sondern bedeutet auch etwas sehr romantisches. Es verbindet nämlich die Buchstaben 'I', 'L' und 'Y' aus der Amerikanischen Zeichensprache – und bedeutet so mit „I love you“... hach.... Bilder von Wacken sind damit bei uns gleich noch höher in der Beliebtsheitsskala gerutscht. Metal Fans als die neuen Hippies!  Peace und Love und so. Schön. Nicht so schön wird es, wenn man auch hier den Handrücken dreht. Dies bringt einem echte Probleme in den baltischen Staaten, Brasilien, Kolumbien, Italien, Portugal und in Spanien–allerdings nur, wenn die Geste einem Mann präsentiert wird. Damit setzt man ihm die Hörner auf und vermittelt ihm „Hey, deine Frau geht fremd“. In Südamerika hingegen ist die Geste ein Heilsbringer – mit ihr glaubt man sich von allen schlechten Einflüssen schützen zu können.



Angies absolute Lieblings-Geste
Bis vor kurzem kannte Angie diese Prachtexemplar von Geste nicht mal. Aber dann, als ihre italienische Kollegin und sie in einem schönen Restaurant Bari saßen und sie das wohl beste Abendessen meines Lebens genossen hatte, zeigte ihre Kollegin ihre Begeisterung mit dieser Geste: Sie legte ihre Zeigefinder an ihre Wange und macht eine schraubende Bewegung.  Angie war verwirrt. „Hast du Zahnschmerzen?“ Die Italienerin brüllte los vor lachen und erklärte Angie, dass man in Italien diese Geste nutzen um seinen Gefallen an zwei für die Italiener lebensnotwenigen Dingen kundzutun: ein gutes Essens und die Sichtung einer wirklich schönen Frau. Seitdem gibt Angie mit dieser Geste nach jedem guten Mahl an – oder wenn sie einen gut aussehenden Mann sieht.

Oh Mann, bin ich clever!
Am selben Abend hat Angie noch eine andere lustige italienische Geste kennengelernt. Sie dankte ihrer Kollegin für ihre großartige Arbeit an diesem Tag , worauf diese folgendes tat: sie versetzte sich selber von der Seite einen leichten Kinnhacken und grinste dabei wie ein Honigkuchenpferd... Bestrafung? Keineswegs! Dies ist die ironische Art auszudrücken, dass man sich selbst für unglaublich clever hält. So wie bei uns das Klopfen der eigenen Schulter. Wir haben uns natürlich auf der Stelle in diese Geste verliebt und nutzen sie seitdem (natürlich total häufig
).


Mit allen Wassern gewaschen oder einfach nur unreif?
Eine ähnliche Geste zumindest in vielen westlichen Ländern wird durch leichtes Ziehen der Haut unter den Augen erreicht. Das bedeutet also manchmal: "Junge, ich bin  - oder ist der/die schlau!" In Frankreich und Griechenland kennt man diese Geste allerdings in einem anderen Zusammenhang, nämlich um zu vermitteln. "Ich schau genau hin. Ich glaube dir nicht. Du kannst mir nichts vormachen.“ Das Holzauge ist sozusagen wachsam...  In Japan wird diese Geste nur von kleenen Lümmeln verwendet, wenn sie jemanden doll ärgern wollen –und ist daher vergleichbar mit unserem kindlichen Zunge-Rausstrecken. Bäääääh!


Juckt die Nase?
Wer diese Geste zum ersten Mal sieht, ist schon kurz davor nach einem Taschentuch zu suchen. Tatsächlich aber wollen Chinesen damit einfach nur  auf sich aufmerksam machen – vergleichbar mit uns, wenn wir auf uns selber zeigen „Die Currywurst bin ich“. Nutzen die Chinesen ihre Nasentipp-Geste in Jordanien, würde sie das allerdings in große bringen. Wer dort an die Seite der Nase tippt, zeigt an, dass er auf ein romantisches Abenteuer aus ist. Hui!  Daher halten es die Briten auch nicht viel anders, wenn ein Nasentippen für sie bedeutet: „Das bleibt alles unter uns Gebetsschwestern, wir teilen ein Geheimnis“.



Daumen hoch!
Dieses Zeichen scheint ja die ultimative internationale Geste zu sein. Ist es aber überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. In Thailand zum Beispiel gilt das Zeichen herabwürdigend. Während bei uns die Kids die Zunge rausstrecken, wird hier der Daumen hoch gehalten. Viel Schlimmer ist die Geste im Nahen Osten, Westafrika, Südamerika, Sardinien und im Iran - hier wird „Daumen hoch“ als absolute Beleidung verstanden, und ist in etwa gelichbedeutend mit unserem gestreckten Mittelfinger! 





Will die was von mir?
In vielen Ländern ist ein Kuss einfach ein Kuss. Und bei dem Anblick von Angie hier ist klar. Die will flirten! Daher ist es in den USA recht ungewöhnlich für männliche Freunde einander mit Küssen zu begrüßen. Frankreichs Männer sind da viel offener. Das fröhliche Hallo wird zugleich von einer Batterie von Küssen begleitet. Frauen machen das ja eh.... Die Belgier allerdings setzten noch einen drauf. Die knutschen einfach jeden und wild drauflos. Ganz egal welches Geschlecht und eigentlich auch egal, ob man nun dicke befreundet ist oder sich gerade erst kennengelernt hat.  

Istanbul: ein irrer Mix, der süchtig macht

Ein Kurztrip nach Istanbul. Als Zwischenstopp zwischen einem langen und ruhigen Urlaub. Irgendwie war alles ganz anders, als wir uns das vorgestellt hatten. Nämlich noch viel schöner. Innerhalb kurzer Zeit entdeckten wir den Zauber dieser stolzen Stadt, waren eingenommen von der Freundlichkeit ihrer Bewohner, verliebten uns etliche Male in Katzen und wurden Fans von türkischem Streetfood. Unser erstes Erlebnis in Istanbul begann nachts am Flughafen Sabiha Gökçen an, der auf der asiatischen Seite liegt. Wir hatten einen Chauffeurdienst beim Hotel bestellt. Der freundliche ältere Mann bot uns in seinem klimatisierten Kleinbus Wasser und Obst an und rauschte mit uns durch die klare Nacht, auf blitzblanken Ledersitzen in Richtung orange-golden schimmernde Megametropole.

Unsere Unterkunft, das Sebnem Hotel lag inmitten der Istanbuler Altstadt Sultan Ahmet und ein müder junger Mann empfing uns gegen 4Uhr nachts und brachte uns auf unser Zimmer. Mit Bosporus Blick. Jenke stand noch etwa eine Stunde am Fenster und lugte auf das Wasser. Ich hingegen versank in einen tiefen Schlaf.

Der Ruf des Muezzins erweckt uns schon kurze Zeit später. Einige Zeit schon konnten wir ihn ausblenden und in unsere Träume einknüpfen, aber irgendwann klappt das nicht mehr. So stehen wir nach wenigen Stunden schon wieder auf. Das reichhaltige türkische Frühstück wird auf der Dachterrasse serviert. Zwar plärrt hier der unvermeidliche Fernseher, aber der Blick von hier oben entschädigt alles. Die Hagia Sophia liegt praktisch nebenan. Also los.

Die ehemalige Krönungskirche byzantinischer Kaiser liegt wirklich nur ein paar Schritte entfernt, hinter der nächsten Straßenecke sozusagen, auf der uns vor allem Katzen und Backpacker begegnen. Die Katze liegen dösend auf warmen Automotorhauben, die Backpacker in weichen großen Kissen und rauchen Wasserpfeife. Vor der Sophienkirche bildet sich bereits vormittags eine lange Schlange von Touristen. Wir ziehen weiter, da wir es noch vor der Schließung zum Gottesdient in die blaue Moschee schaffen wollen.  Schuhe aus und durch.

Wieder draußen treffen wir auf die Touristenpolizei, die auf Segway ähnlichen Gefährten unterwegs ist, ratlosen Hilfe anbietet, den richtigen Weg kennt und ansonsten freundlich lächelnd auf ihren schicken Vehikeln steht. „Hallo, kann ich da mal mitfahren?“ will ich wissen. Das hat sie anscheinend noch keiner gefragt. Fotos auf den elektrischen Dreirädern machen viele. Aber mitfahren? Der Polizist schaut mich verdutzt an. Ich lächle. Er nickt. Ich solle aufsteigen und mich festhalten. Ich kann es nicht fassen. Los geht’s. Das Ding geht richtig ab, die Touris springen aus dem Weg und wir brausen davon. Macht das Spaß! Leider drehen wir nur eine kurze Runde. Genug aber um die Erkenntnis zu bekommen „You have a great job!“. Der Polizist lächelt. Ja, das hat er. Den Videobeweis gibt es übrigens weiter unten!

Wir ziehen weiter, Richtung großer Bazar. Machen Halt zum Mittag in einer Gözleme-Bude und schauen den Frauen zu, wie sie die Teigfladen an extrem heißen gewölbten Teigplatten zu bereiten. Eine Köstlichkeit. Im großen Bazar dann werden wir gefühlte hundert Male angesprochen. „Wanna buy carpet?“ Irgendwann gehe ich zu einem jungen Verkäufer und frage ihn, ob er wirklich glaubt, dass alle Paare hier einen Teppich kaufen wollen. Ja, besteht er. Zumindest neun von zehn. Ach so. Dann sind wir die Nummer zehn. Unsere Blicke ziehen vorbei an Fake-Taschen von Gucci, Prada und CO., an schwerem Goldschmuck, bunten Tüchern, Atatürk Bildern. Vorbei an sich streitende Marktverkäufer, an verstohlene Kinderblicke auf buntes Plastikspielzeug, an den jungen Cay Verkäufern, die mit ihren vollen Tabletts durch die engen Gassen des Markts ziehen. 3000 Geschäfte gibt es hier, das Gewusel ist irre und zu viel für unsere müden Augen.

Wir verlassen die Altstadt und spazieren weiter Richtung Wasser. Unterhalb der Galata Brücke kaufen wir ein Balik Ekmeks, ein Fischbrötchen an irgendeiner Bude und ärgern uns, dass es nicht wirklich schmeckt. Später so hören wir, hätten wir auf die Touri-Boote setzen sollen, die direkt an der Brücke vom schaukelnden Grill verkaufen.

Auf der anderen Seite liegt Beyoglu, zwar immer noch auf der europäischen Site, aber schon eine andere Welt. Höhere Häuser, breitere Straßen. Ein Tumult. Junge Menschen, gepierct, dünne Mädchen auf hohen Hacken, rufende Simit-Verkäufer, anatolische Frauen, deren Schönheit sich nur hinter ihren Schleiern vermuten lässt. Ein toller Ausblick vom Galataturm. Hier schlängelt sich eine Straße steil nach oben zum Tünel Platz. Von dem eine alte und ruckelige Straßenbahn über die wuselige Einkaufsmeile Istikal Straße zum Taksimplatz führt. Wer in Istanbul shoppen will, der ist hier genau richtig.

Aber auch Foodies dürften hier auf ihre Kosten kommen. Wir trauen uns am Abend an die gefüllten Muscheln, die überall auf den Straßen angeboten werden. Street Food at its best. Mit Reis und Kräutern gefüllt, man kann gar nicht mehr aufhören so lecker sind die –frisch sind sie übrigens alle. Ein wahres Streetfood Paradies ist die Gasse Sahne Sokak, die von der Hauptstraße abgeht. Wir können uns nicht entscheiden, also essen wir einfach überall einen kleinen Happen.

Satt sind wir natürlich noch lange nicht. Und es trifft sich, dass wir auf dem Weg zurück ins Hotel direkt am Wasser gelegen Rast machen, um einen Cay zu trinken. Kaum sitzen wir erschüttert ein klagevolles Mauzen ganz Istanbul. Und unsere Ohren. Eine winzig kleine Babykatze hat sich zu unseren Füßen aufgebaut und jault, was ihr kleiner Resonanzkörper so hergibt. Hunger. Da passt es sehr gut, dass direkt um die Ecke ein kleiner Fischmarkt liegt. Jenke steht also auf und holt eine Handvoll Sardellen. Übrigens geschenkt. Der Fischverkäufer ahnt, dass nicht der Tourist die Fische roh verschlingen will und verzichtet auf den Kaufpreis. Ein Mann mit Herz für Katzen, wie die meisten Istanbuler.

Nachdem langsam die Sonne untergegangen ist, die kleine Mietze mit dickem Bauch auf unserem Schoß ihr Verdauungsschläfchen beendet hat, bekommen auf wir langsam wieder Appetit und müssen nicht lange suchen. Etwa zwanzig Meter weiter hatte sich nach und nach ein großes Fischrestaurant mit ebenso großer Terrasse gefüllt und wir können unzählige Mezeplatten, fluffiges Brot und Raki-Flaschen sehen und gegrillten Fisch riechen. Die Mietze verabschiedet sich sogleich lautlos. Wir blieben natürlich mit gebrochenen Herzen zurück.

Am nächsten Tag geht es für uns recht früh zum Flughafen Atatürk und von dort aus weiter nach Nordzypern, wo wir uns ein schickes Haus mit eigenem Pool gemietet haben. Der war bei ca 38 Grad auch nötig – ebenso wie die Schatten spendende Markise, unter der Jenke fortan zwei Wochen sitzt und an seinem Buch schreibt, während ich im Pool plantsche. Und mich um eine weitere Katze kümmere die trächtig ist und die nach wenigen Tagen ihre Kinder bei uns im klimatisierten Haus zur Welt bringt. Ein Erlebnis! Aber das ist eine andere Geschichte. Nur so viel sei hier erwähnt: die Katzen sind alle wohlauf und leben mittlerweile in Bayern. Wie wir das hinbekommen haben? Verraten wir nicht, war teilweise nicht wirklich legal. Über Nordzypern können wir auch deshalb nicht viel erzählen, außer dass die Insel noch sehr ursprünglich ist und kaum etwas für den verwöhnten, luxusgewöhnten Touristen bietet. Außer: Ruhe! Für uns also ideal.

Da der Nordteil der Insel nicht offiziell anerkannt ist, fliegen wir erholt wieder zwei Wochen später zurück via Istanbul und haben uns dieses Mal ein Zimmer im schickeren Odda Hotel in Beyoglu ausgesucht. Zunächst sind wir skeptisch, denn das Haus liegt inmitten der Partymeile dieses Stadtteils. Der Concierge aber beruhigt uns und verweist auf die schalldichten Fenster der Suite, in die er uns upgegraded hat. Oben dann können wir es nicht fassen. Es ist tatsächlich ruhig, obwohl draußen die Bässe der Clubs wummern. Wir öffnen das Fenster und schon schlägt uns eine Musikwelle entgegen. Wieder zu. Ruhe. Wieder auf. Lärm. Toll! Ein paar gefüllte Muscheln, Snacks und Rakis später schlummern wir wie zwei nordzyprische Kätzchen seelenruhig und betonfest nur ein paar Meter neben den wohl lautesten Discos der Türkei.

Im Odda Hotel können sie zwar mit schalldichten Fenstern umgehen, nicht aber mit einem guten Frühstück, darum suchen wir uns ein nettes Plätzchen im schicken The House Café nahe dem Tünel Platz. Die Frühstückskarte gibt alles her, worauf man Lust haben könnte. Von Rührei bis Eggs Benedict ist eigentlich alles dabei. Wer lieber regionales essen will, findet um die Ecke eines der vielen Simit Cafés. Auch köstlich. Besonders mit Käse und einem guten Cay.

Da Reisefreunde ein Faible für Flohmärkte und Antiquitätenläden haben, suchen wir nach unserem Frühstück die passende Ecke aus. Rund um die Çukurcuma Straße haben sich unzählige kleine Nippes-Läden gereiht, die mal mehr, mal weniger wertvolles feilbieten. Wir finden vor allem lustigen Kram, tolle Fotomotive, viele hübsche Katzen und einen ganz besonders herzlichen Verkäufer, der uns Platz zum ausruhen und einen köstlichen Caytee dazu anbietet.

Eine ähnlich unfassbar freundliche Situation erleben wir nur wenige Stunden später, als wir vor der Karabaş Mustafa Ağa Cami Moschee stehen und neugierig hineingucken. Ein junger, sehr schick gekleideter Mann kommt lächelnd auf uns zu und fragte woher wir kämen. Aha! Deutschland freut er sich und erzählt in sehr passablem Deutsch, wie schön unser Land sei und dass er auch mal dort gelebt hat. Er ist der Iman der Moschee und bittet uns, sein Haus zu besichtigen. Ich wickele mit ein Tuch um und schon stehen wir in dem prächtigen Bau. Ziemlich erschöpft von so vielen Eindrücken verbringen wir den Abend im Cezayir, das zurück im Zentrum von Beyoglu in einer alten Schule untergebracht ist und moderne türkische Küche serviert.  Wir sitzen im schönen Garten und wieder gesellen sich kleine Katzen zu uns die zu dankbar für eine Streicheleinheit oder ein Stückchen Brot sind. Einen Absacker nehmen wir in der benachbarten „französischen Straße“, eine kleinen steilen Gasse, an deren bunt getünchten Häuserwände sich die anliegenden Bars kleine Terrassen gezimmert haben und die verliebten Paare Raki trinkend Händchen halten. So wie wir, glücklich und dankbar für diesen schönen Urlaub und die leidenschaftliche Liebe, die wir seitdem für Istanbul empfinden.

Einen kleinen visuellen Eindruck von unserem Urlaub gibt er übrigens hier:





Ein Samstag in Melbourne mit Dorothée

Jeder Melburnian war schon immer ganz fest überzeugt, nun weiss es endlich die ganze Welt, Melbourne ist die lebenswerteste Stadt der Welt. Zumindest in 2012 ...

In Melbourne gibt es Strände, Bars und Restaurants und sogar Museen. Im Vordergrund stehen jedoch ganz klar die sportlichen Events. Die Australian Open im Januar und der Auftakt der Formel 1 im März bringen die Massen nach Melbourne. Ansonsten fliegen die meisten Touristen wohl doch lieber nach Sydney. Ein berühmtes Opernhaus? Einen wunderhübschen Naturhafen? Den berühmten Bondi Beach? Zugegeben, das hat Melbourne alles nicht, trotzdem ist es einen Ausflug wert.

Obwohl ich es gerne würde, kann ich nicht immer Urlaub machen; deshalb spiele ich liebend gerne Tourist in meiner eigenen Stadt. Ich wohne in Melbourne und freue mich jedes Mal, wenn ich anderen meine Stadt zeigen oder ganz einfach nur Ideen austauschen kann. Kommt mit. Ich verrate Euch, was ich am letzten Samstag in Melbourne unternommen habe. Der Tag war knapp, doch ich habe mich früh auf den Weg gemacht. Ich mag diese Wirbelwindtage. Und wie heißt es doch so schön? Schlafen kann ich, wenn ich tot bin ... 


Ein Samstag in Melbourne

In der Innenstadt esse ich im Federal Coffee Palace ein Croissant und trinke einen Cappuccino bevor ich im GPO, dem ehemaligen Postgebäude „windowshoppe“, um zu sehen was es Neues bei Zimmerman, LIFEwithBIRD und Willow gibt. Alle Angaben zu Entfernungen in Melbourne werden vom GPO aus berechnet.

Ich steige in die Straßenbahn, um zur Brunswick Street zu fahren und laufe das kurze Stück zum Rose Street Market. Es ist inspirierend und macht einfach Spaß sich die handgefertigten Waren der vielen aufstrebenden Künstler anzusehen. Hier guckt Niemand einen schräg an, wenn man sich erkundigt, warum ein bestimmtes Stück so und nicht anders gefertigt wurde und woher die Idee dazu stammt. Schnell trinke ich noch einen Cappuccino.


Die Straßenbahn bringt mich zurück zur Flinders Station, wo ich in einen Zug nach Williamstown steige. Ich mache einen Spaziergang am Pier in Williamstown, einmal mehr bestaune ich den einmaligen Blick auf die Stadt. Da es nur einen Weg gibt, den Strand von Williamstown, die St. Kilda Marina, den Brighton Beach, den Albert Park Lake, die Botanical Gardens, den Eureka Tower, Southbank, den Yarra River, die Docklands, die Westgate Bridge und Port Melbourne in nur 15 Minuten zu sehen, schlage ich diesen ein und mache einen Rundflug mit dem Wasserflugzeug ab Williamstown.

Die Rückfahrt mit dem Zug und der Straßenbahn von Williamstown nach St Kilda würde mir eine Ewigkeit zu lange dauern, ich entscheide mich für die schnellere Alternative und nehme das Jetboat. Schon nach wenigen Minuten stehe ich auf dem Pier in St Kilda, lasse mir etwas Wind um die Nase wehen und halte Ausschau nach den Pinguinen. Ich spaziere die Promenade entlang, alleine bin ich hier nicht. Wie immer habe ich Glück und bekomme einen freien Tisch auf der Terrasse des Stokehouse. Von hier aus erlebe ich den Sonnenuntergang am liebsten.


Die Straßenbahn bringt mich zurück in die Innenstadt. Ich gehe ins Siglo, von dieser Bar auf dem Dach eines Hauses ist der Blick auf die Spring Street und das Parlament ganz und gar romantisch. Obwohl ein klitzeklein wenig müde, mache ich mich auf den Weg in die Bar im Curtain House. Nachdem ich die sieben Etagen zur Bar hochgelaufen bin, stelle ich fest das heute mein Lucky Day ist. Ein DJ legt auf und ich tanze über den Dächern von Melbourne meine Müdigkeit weg.

Hier in Melbourne eröffnen am laufenden Band neue Geschäfte, Restaurants und Cafés. Alleine, wenn ich ein und ausatme, kommen sicherlich wieder Weitere hinzu, die es auszuchecken gilt. Obwohl Melbourne eine für eine Großstadt doch eher beschauliche Stadt ist, gibt es unendlich viel zu erleben ...

Wo finde ich was in Melbourne?
Croissant und Cappuccino. Federal Coffee Palace, 350 Bourke Street
Mit Künstlern sprechen. Rose Street Market http://www.rosestmarket.com.au/
Rundflug im Wasserflugzeug. Melbourne Seaplanes. 126 Nelson Place, Williamstown http://seaplane.com.au/
Mit dem Jetboat von Williamstown nach St Kilda. http://www.jetboatservices.com.au/times.html
Sonnenuntergang und Dinner. Stokehouse. www.stokehousemelbourne.com.au
Drinks mit Aussicht. Siglo Bar Level 2, 161 Spring St, Melbourne und Rooftop Bar Curtin House, 252 Swanston St, Melbourne.


Ein toller Guestpost und schöne Fotos von der in Melbourne lebenden Dorothée, der wir sehr danken. 
Mehr von dieser tollen Frau gibt es hier:


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Berlin: Die besten klassischen Cocktailbars in der City -West

Lust auf einen netten Drink in der City West? In Bars, in denen es auch okay ist im Anzug zu erscheinen ohne sich zum kompletten Vollpfosten neben all den Hipstern aus Kreuzberg oder Friedrichshain zu machen? Dann hätten wir ein paar Vorschläge: 

Green Door
Der Klassiker am Winterfeldplatz in Berlin-Schöneberg. Bei ersten Besuch mit Anhang bitte auf coolen Insider machen anstatt wild an der Tür zu rütteln. Die ist nämlich verschlossen. Hier wird geklingelt! Für Angeber-Smalltalk reicht schon mal die Info, dass der Name der Bar dem Jazzmusiker Eddy Condon Respekt erweist, der einst in New York ebenfalls ein Bar selbigen Namens hatte, und zudem ist "Green Door" eine Hommage an die "Grünen Türen" der Prohibition, die einst den Eingang zu illegalen Bars markierten. Hier im Green Door in Berlin bekommt man allerdings ganz legale, feine und perfekt gemachte Cocktails  - und das ganze in einem angenehm warmen und Retro-schickem Ambiente. Nur eine kleine Warnung am Rande.  Das Green Door serviert leider keine Snacks, die bekommt man aber in bester Auswahl rund um den anliegenden Winterfeldplatz, damit der Absturz nicht zu schnell kommt!  
Green Door, Winterfeldtstraße 50, 10781 Berlin. U-Bahn: U4 Nollendorfplatz. Geöffnet täglich 18:00h bis 03:00h. 

Victoria Bar
Nicht weit entfernt vom Winterfeldplatz und dem dortigen Green Door befindet sich die diese schöne Bar, die wohl alles bietet, was das Herz begehrt. Edle, leckere Cocktails in schier endloser Auswahl, ein kleines Menü um den kleinen Hunger zu stillen und nicht schon nach drei Cocktails vom Hocker zufallen, wenn der Drink dann doch zu hart war. Die Victoria Bar hat aber noch mehr als gute Drinks auf Hockern auf dem Kasten: Sie ist nämlich auch eine Schule, besser gesagt eine Schule der Trunkenheit. Hier kann man alles, was man schon immer über Alkohol wissen wollte lernen. Die "Unterrichtseinheiten"findet man auf der Webseite der Bar. Es lohnt sich! 
Victoria Bar, Potsdamer Strasse 102, 10785 Berlin. U-Bahn: U2 Potsdamer Platz/ U1 Kurfürsten Strasse. Geöffnet täglich 18.30h bis 03:00h.

Rum Trader
Herrje. Ich habe gerade festgestellt, dass ich drei Jahre älter bin als die älteste Cocktailbar Berlins. Wenn die Angaben stimmen. Na ja, Grund genug auf jeden Fall, die olle Tante mal zu besuchen. Die Bar, nicht mich! Okay, wenn ihr mich sehen wollt, dann bitte hier..
Aber zurück zum Stoff: Die Rum Trader Bar hebt sich von allen anderen Berliner Bars ab. Nicht nur wegen ihrer exzellenten Rumdrinks, sondern auch wegen der Art und Weise, wie sie dem Gast serviert werden. Das geht nämlich so: Zu allererst überlässt man bitte schön dem Barmann die Wahl der Getränke. Dann entscheidet man sich für eine grobe Richtung, die Stärke gibt es in verschiedenen Level, die man erwähnen kann aber nicht muss. Der Gott hinter der Bar wird es schon richten. Wichtig zu wissen: sich bitte nicht mehr zutrauen, als man verträgt! Die Drinks haben es faustdick hinter den Ohren, wer unterhalb der Woche geht und am nächsten Tag ein wichtiges Meeting, sollte gut gestärkt ins Rum Trader gehen und sich beim nächsten mal auf die volle Dosis stürzen. 
Rum Trader, Fasanenstrasse 40, 10719 Berlin. U-Bahn: U3, U9 Spichernstraße. Geöffnet 19h bis 01:00h Mo.-Fr. ; 21:30h bis 02:00h Sa.- So.

Gainsbourg
Gainsbourg, Bar Americain ist ein Kind der 90er und gehört einem der besten legendären Barkeeper von Berlin, Frido Keiling.  Frido ist mehrfach ausgezeichneter Bartender und hat irgendwann in seinen jungen Jahren eine kleine Bar am Savignyplatz gefunden und daraus einen legendären Schuppen gemacht, einen Barhimmel auf Erden. (Ich wohnte damals in etwa 50 Metern Entfernung und war Stammgast).  Das Gainsbourg hatte die besten Cocktails, keine Sperrstunde und die interessantesten Gäste. Manche fielen erst um acht Uhr aus der Tür. Ich manchmal auch, hatte es ja nicht weit. Das alte Gainsbourg musste einem raffgierigen Vermieter weichen, der die Location für mehr Geld an einen überteuerten und schlechten Spanier verhökern wollte. Die gute Nachricht aber: Das Gainsbourg gibt es wieder, auch wieder direkt am schönen Savignyplatz in Charlottenburg. Es ist natürlich größer und auch ein kleines bisschen moderner geworden, aber die Cocktails sind immer noch klasse. Ach ja, und Frido ist natürlich auch ein wenig älter geworden. Aber sonst ist eigentlich alles wie immer hier. Schön. 
Gainsbourg, Bar Americain, Jeanne-Mammen-Bogen 576/577, 10623 Berlin. U-Bahn:  S-Bahn Savignyplatz. Geöffnet ab 16:00h (Sommer); ab 17:00h (Winter).

Der ultimative ITB-Guide für ein lecker Mittagessen

Die ITB in Berlin mag zwar Appetit auf einige exotische Reiseziele machen, aber Gäste sollten ihren mittäglichen Hunger man am besten abseits des Messegeländes stillen.  Denn: zu wahren Gaumenfreuden ist es gar nicht so weit. Mit einem 10 Euro Taxi oder einer maximal zehnminütigen Busfahrt (Linie M 49 oder X34 Richtung Zoologischer Bahnhof) findet man entlang der Kantstraße wirklich leckere Snacks aus aller Welt. Anbei also eine kleine, aber feine Auswahl unserer Lieblingsplätze in Berlin-Charlottenburg gibt es hier. Einfach auf den Namen klicken und schon öffnet sich Googlemaps. 


Simela
Köstliche Pizza &Focaccia

Kantstraße 146


Lon Men's Noodle house
Die wohl besten taiwanesischen Nudelsuppen in Berlin
Kantstraße 33


Burgerkitchen
12 verschiedene hausgemachte Burger mit lecker Fritten. 
Fasanenstraße 14 


Kuchi Berlin
Lecker Sushi
Kanststraße 30


Jules Verne
Mein ehemaliges "Wohnzimmer". Leckeres internationales Bistro
Schlüterstraße 61


La Mano verde 
Veganes Restaurant
Uhlandstraße 181


Café Brel
Bodenständiges französisches Bistro
Savignyplatz 1


Klemkes Weineck
Eine echte Institution. Hier gibt es mittags an Stehtischen deftige Hausmannskost 
Mommsenstraße 9