Auf der Suche nach den besten Pommes von Brüssel
Erinnert ihr euch noch daran, dass in den USA ernsthaft
mal die „French Fries“ wie sie dort heißen in „Freedom Fries“ umgetauft wurden? Bah. Auf wie viele dumme Ideen
man kommen kann. Aber zurück zur wahren Fritte. Französisch ist die Fritte
natürlich nicht. Sondern Belgisch. Hier heißen sie Frit oder Frite und das
besondere an ihnen ist der knusprige und feine Geschmack, weil zweimal
frittiert. Wer nur die Pommes von Mäcces & Co kennt, wird entzückt in die
Luft springen, wenn er mal das Glück hat, an der belgischen Variante zu
knabbern. Aber: auch hier sind die Unterschiede natürlich groß. Grund genug,
mich in mein Superheldenkostüm zu schmeißen und zu „Superfry“ zu mutieren - mit
der Mission, die besten Pommes in Brüssel zu finden.
Harte Recherche ist natürlich alles. Und da es mir unmöglich
war, in zweieinhalb Tagen alle Pommesbuden von Brüssel durchzuprobieren, hörte
ich mich vorab bei Experten um, las eine Menge über die Brüsseler Fritte im
Internet und zog so langsam aber sicher der Kreis immer enger.
Zum Schluss blieben drei Buden übrig.
Die erste Bude befindet sich mitten in der Brüsseler
Innenstadt hinter der Börse. Sie wird sicherlich jeden Tag von unzähligen
Touristen besucht. An diesem heißen sonnigen Freitag war ich eine von ihnen. Fritland
heißt sie. Der Frittenmann hinter der Theke war zu Scherzen aufgelegt und
flirtete mit mir, was das Zeug hielt. Aber auch das konnte nicht darüber
hinwegtäuschen, dass hier nach meinem Geschmack eindeutig zu schnell gearbeitet
wurde. Klares Indiz: die Pommes waren für mich zu hell, das habe ich schon aus
weiter Entfernung gesehen. Der Frittenmann zwinkerte mir zu uns sagte „Für
disch mache isch extra leckere Sauce“. Oh ho. Drei kleine Saucen hatte ich
folglich in einem kleinen Plastikschälchen – und auch die Pommes kamen nicht
wie sonst in Belgien üblich in einer Tüte, sondern einer Schale daher. Ganz
wichtig finde ich übrigens, dass man die Sauce nicht auf die Pommes flatscht,
sondern extra aus einem Schälchen dippt. Erster Geschmackstest: es fehlt an
Salz! Hatte sich der Frittenmann also
doch nicht in mich verknallt, alles nur Show! Der Schuft. Zweiter Geschmackstest:
es fehlte mir an Biss. Die Saucen (unter anderem Pickles, die man weiß Gott
nicht bestellen muss) waren okay, aber auch nicht umwerfend.
Mein zweiter Besuch folgte am Tag drauf – im Brüsseler
Bezirk Ixelles der nicht mehr zum touristischen Zentrum der Stadt gehört. Hier
steht die Frit’ Flagey, auf dem gleichnamigen Platz. Normalerweise bilden sich
vor dieser mobilen Bude meterlange Schlangen, denn sie hat ebenfalls einen
guten Ruf – allerdings weniger unter Touristen, die den Weg hieraus scheuen,
sondern unter den Brüsselern. Ich war also direkt nach einem Pommesfan vor mir
dran und bestellte eine petit Frites, dieses Mal mit einer Béarnaise Sauce und der Andalouse-Sauce. Schon der Anblick
der gefüllten Tüte war prächtig: dunkles Gold, an manchen Ecken eine Dieter
Bohlen-Gesichtsfarbe. An besagten furchtbar – als Bräunungsgrad meiner Pommes:
exzellent! Dann der erste Biss: knusprig, perfekt gesalzen, nicht zu fettig und
voller Kartoffelgeschmack. Herrlich! Die Saucen: schön dick, cremig und voller Geschmack.
Am besten hat mir die Béarnaise geschmeckt.
Mein dritter und letzter Besuch stattet ich der über
Brüssels Grenzen hinaus bekannten Bude Maison Antoine ab. Auch diese liegt für
den faulen Touristen nur schwer erreichbar im Europa Viertel der Stadt. Die
nächste bequeme U-Bahn Station ist eine knappe Viertelstunde Fußmarsch
entfernt. Dank der Superkräfte von Superfry natürlich kein Problem. Und so
stand ich dann am Sonntagmittag wieder für ne Tüte Pommes an. Auch hier war die
Schlange erstaunlich und außergewöhnlich kurz. Auch hier war es den Außentemperaturen
von 35 Grad geschuldet. Normalerweise steht man gut und gerne eine Stunde an.
Bei dieser Bude fiel mir auf, dass die Dame an der Fritteuse freundlich die
witzige Frage „Wie groß ist ihr Appetit“ auf Französisch stellte. Die Antwort
petit oder grande bestimmt dann eben über die Tütengröße. Sehr apart. Ich
bestellte die Sauce Mega (weil sie sich so schon anhörte) und zum Vergleich
noch eine Andalouse. Der Blicktest war
sehr positiv: auch hier waren die Pommes goldig braun und versprachen
Knusprigkeit. Der erste Geschmackstest war ebenfalls positiv aber der zweite
brachte dann die Entscheidung, denn aus welchen Gründen auch immer, erkalteten
diese Pommes hier recht schnell und schmeckten dann fad. Die Saucen waren
sicherlich ein Genuss, aber wenn die Fritten kalt sind, machen auch die besten
Saucen keinen Spaß mehr.
Fazit: zehn von zehn goldenen Superfry-Pommes erhält
eindeutig die Frit’ Flagye.
Acht von zehn goldenen Pommes erhält das Maison Antoine.
Vielleicht hatte die geringe Kundschaft dazu verleitet, die Pommes zu lange
liegen zu lassen? Wer weiß!
Nur vier von zehn goldenen Pommes bekommt Fritland. Hier
braucht es glaube ich die Erkenntnis, dass manche Touristen theoretisch wieder
kommen würden. Wenn die Pommes besser wären.
Eine interessante Bemerkung möchte ich aber noch loswerden.
Weil die Belgier so eine hohe Meinung von ihren Fritten haben wird die Speise
und ihr Verzehr respektiert und toleriert. So auch in fast allen die
Frittenbuden umgebenden Cafés und Kneipen. Man kann sich mit seinen Pommes
einfach dort niederlassen –sollte aber natürlich ein Getränk bestellen. So viel
Pommestoleranz wünsche ich mir hier auch. Ja gut - und so tolle Pommes natürlich!
Ein perfektes Wochenende in Brüssel
Nur eine Woche nachdem ich total verzaubert durch das sommerliche
Paris gewandelt war, setzten wir Freitagmittag pünktlich auf dem
Flughafen der Belgischen Hauptstadt auf. Kurztrip nach Brüssel – von Freitag
bis Sonntag. Unter anderem auf der Suche nach den besten Pommes Frites der
Metropole. Keine Ahnung, warum mir Petrus so gesonnen war – aber auch hier erwartete
mich ein strahlend blauer Himmel und statte 28 Grad Celsius. Herrlich! Wenn ich ehrlich bin dachte ich: was soll denn jetzt direkt
nach Paris schon kommen? Aber schon auf der Fahrt in die Stadt hatte sich
Brüssel in mein Herz geschlichen. Wunderschöne Fassaden, beeindruckende Plätze,
ein grünes Stadtbild und überall Stuck, Putten und Pompöses. Ich weiß nicht wie
es euch geht, aber ich steh' total drauf.
„The Dominican“, ein Designhotel, sollte unser Zuhause für
die nächsten zwei Nächte sein. Das Haus ist imposant: durchgestylt, mit cooler
Lounge, schicker Deko und modernem Interieur – dazu im Fahrstuhl sowie auf den
Zimmern Choräle Gesänge, die ein wenig gewöhnungsbedürftig waren. Das – und auch der Name des Hotels sind kein Zufall.
Früher war hier ein Dominikaner Kloster untergebracht. Die Zimmer sind groß und
hübsch mit allem eingerichtet, was man während eines Wochenendaufenthaltes so
braucht. Der Hammer aber war das Bett - es war ungewöhnlich bequem. Obwohl ich normalerweise in der ersten
Hotelnacht kaum entspannen kann, schlummerte ich hier wie ein Baby.
Aber bleiben wir beim ersten Tag der uns quer durch die
Brüsseler Innenstadt führte. Vorbei an kleinen Plätzen, etlichen lockenden
Schaufenstern belgischer Chocolatiers, einer schicken Champagner Bar, die ich
beim nächsten Mal unbedingt besuchen muss, adretten Cafés und Geschäften und
unzähligen Waffel-Buden, aus denen ein so herrlicher Duft strömte, dass ich mich nur mit
Mühe und Not zurückhalten konnte. Ich war ja auf eine andere Spezialität
Brüssels scharf.
Außerdem hatten wir eh etwas Eile, denn wir waren mit dem
Bürgermeister verabredet. Also nicht direkt mit ihm, aber mit seinem Arbeitsplatz,
dem Hotel de Ville. Ja, und doch: der Chef war anwesend UND noch bei der Arbeit, als wir
durch den Hintereingang des Rathauses Einlass fanden. Deshalb wurden wir auch höflich
gebeten, leise zu sein um ihn nicht zu stören. Durch ein paar Flure erreichten
wir einen Nebenbalkon (auf den eigentlichen Hauptbalkon gelangt man gegen Zahlung von ein paar Euro) , der sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.
Und von hier zeigte sich das, was sich natürlich schon unten am zum
Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Grand Place angedeutet hatte: der berühmte
Blumen-Teppich, der hier nur alle zwei Jahre zu sehen ist. Eine Million Blumen
auf 1800 Quadratmetern, gestaltet von 10 Künstlern, ein Meer von Blumen. In
diesem Jahr lautete das Thema Afrika. Nächste Gelegenheit, vorm Blumen-Teppich
zu stehen und zu staunen: 2014! Bitte merken.
Danach war dann auch endlich Frittenzeit! Hier mal nur so
viel: ich habe drei verschiedene Frittenbuden ausprobiert, auf der Suche nach
den besten Pommes der Stadt. Mit kleinen, unbekannten Buden habe ich mich gar
nicht aufgehalten, nicht nur, weil ich nicht so viel Zeit hatte, sondern auch,
weil es klare Tendenzen gibt. Drei der angeblichen besten Buden habe ich
besucht und mich durch die kleinen heißen Stäbchen gemummelt. Ich bin nun nicht
nur viel schlauer, was die Qualität der Pommes angeht, sondern auch ein ein
Kilo schwerer zurückgekommen. Einen gesonderten Post über mein
Pommes-Experiment gibt in es in wenigen Tagen hier. Die Diät ist bereits in vollem Gang. :-(
Zur Verdauung der belgischen Köstlichkeit wartete nur ein
paar U-Bahnstationen entfernt schon die nächste Sünde auf uns: Schokolade! Wir
waren bei Zaabär verabredetet, einem der vielen Chocolatiers in Brüssel, die
auch Workshops anbieten. Im Verkaufsraum bot sich uns dann während einer
kleinen Wartezeit förmlich unser Dessert an: hier waren sämtliche
Schokoladensorten des Hauses zum Probieren ausgestellt. Schon mal Schoki mit
Salz, Texanischen Pfeffer, Thymian oder Nelke probiert? Eben! Ein paar
unkontrollierte Naschattaken später standen wir in der Schokoküche, mit
bekloppten Hygiene-Mützen auf den Köpfen und Schürze um den Hüften. Der Chocolatier war ein echter Spaßvogel – so
erfuhren wir nicht nur alles Wissenswerte rund um die Süßigkeit, sondern auch
dass er gern mit uns Macarena getanzt hätte. Sehr witzig. Wir erprobten dennoch
unser Können lieber in Sachen Trüffel machen, Schokoladenplätzchen gießen und
unsere eigene Schokoladentafel basteln. Super! Der Empfehlung die Schokolade übrigens
nicht im Kühlschrank auf zu bewahren, konnten wir nicht nachkommen. Es war
einfach zu warm in Brüssel.
Die Gourmet-Rallye fand abends ihren Abschluss - nur wenige
Schritte vom Hotel entfernt. Das „Belga Queen“ ist in einer ehemaligen Bank
(davor war’s ein Hotel) untergebracht, und schon die ersten Schritte in das
Gebäude lassen einen staunend vor Ehrfurcht erstarren. Stardesigner und Ex-Koch
Antoine Pinto hat sich hier ausgetobt und neben dem Restaurant in der
beeindruckenden steinernen Halle am Eingang eine riesige Austernbar links und
eine hervorragend ausgestattete Bar rechts
eingerichtet. Es soll auch eine Zigarrenlounge geben, aber die hat mich nicht
so interessiert. Das Essen, vornehmlich belgisch, hält das Versprechen, dass das
Interieur der Location macht. Es ist bombastisch. Auf der Karte findet man
natürlich eine große Auswahl an Meeresfrüchten aus der Austernbar als auch
klassische Brasserie Gerichte, viele davon mit belgischen Bier zubereitet. Zwei
Dinge sind gewöhnungsbedürftig: die Schürzen der Kellner, die an Zwangsjacken
erinnern und der mittlerweile bekannte Klo-Shock: Unisex Toiletten, bei denen
die Türen zum stillen Örtchen auf den ersten Blick einfache durchsichtige
Glastüren sind, die sich dann aber milchig einfärben, sobald man die Tür
verschließt. Diesen beiden Punkten zum Trotz: Prädikat äußerst empfehlenswert.
Der nächste Tag begann früh – als die Temperaturen noch
angenehm niedrig waren und die Straßen leer. Wir marschierten bergauf zum Mont
des Arts - wohl eine der schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Der hier
angelegte kleine Park bietet unter Plantanen den Brüsselern Schatten. Als wir hier
langmarschierten, standen Liegestühle zwischen kleinen Springbrunnen herum, und
ich hatte spontane Gelüste auf ein Fußbad.
Ich blieb aber tapfer und flipflopte weiter Richtung Magritte Museum,
das sich nur wenige Meter vom Park entfernt befindet. Das neue Museum, das in
einem Teil der Königlichen Museen der Schönen Künste
untergebracht ist (muss ich beim nächsten Brüssel-Besuch hin!), zeigt über 200
Werke des belgischen Surrealisten. Ich war begeistert. Magritte scheint ein gewitzter
Typ gewesen zu sein, seine Werke (die er
übrigens nicht interpretiert wissen wollte) sind bunt, komisch, schön und
fantastisch.
Um den Ausblick vom Mont des Arts noch weiter zu toppen ging
es auf die Dachterrasse des Musikmuseums gleich um die Ecke. Wir sind allerdings wirklich direkt mit dem alten Fahrstuhl nach oben in den zehnten Stock geruckelt, denn zwei Museen einem einem Tag wäre dann doch zu viel gewesen. Hier kann man drinnen oder auch open
air snacken und dabei auf die Stadt schauen. Das Essen ist okay, aber nichts
besonderes, aber der Ausblick – sogar mit entfernt zu sehendem Atomium – lohnt
sich. Schnell allerdings wurde es uns selbst unter dem Schatten spendenden
Sonnenschirm zu heiß, das Thermometer war mittlerweile auf 35 Grad geklettert
und wir mussten fliehen.
Auch, weil es weiter ging – in diesem Fall mit einem
royalen Besuch. Der Belgische Königspalast liegt nicht nur wiedrum um die
nächste Straßenecke, sondern bietet im Sommer auch interessante Einblicke. Für
wenige Wochen jedes Jahr werden die Tore geöffnet und das Volk darf eintreten
und staunen. Gesagt, getan. So viele überdimensionierte Kronleuchter,
Stuckarbeiten, Spiegel und Samtvorhänge sieht man selten außerhalb eines
Museums oder unbewohnten Schlosses. Königs waren allerdings nicht zu sehen.
Wahrscheinlich weilen Sie irgendwo an einem königlichen See, so wie ich das mit
blauem Blut auch tun würde. Wie dem auch sei, ein kurzer Besuch hat uns
gereicht, jetzt ging es wieder unter das Brüsseler Volk.
Und zwar zu denjenigen, die nicht nur in Brüssel leben,
sondern anderen auch ihre Stadt zeigen möchten. Freiwillig und kostenlos, den Brussels Greeters. Wir trafen Médélia, eine 27jährige Französin, die einst ein Praktikum
nach Brüssel gebracht hatte. Ihr Thema: Gastronomie! Juhu! Genau richtig für
uns! Sie brachte uns in den Bezirk Ixelles. Auf dem Weg kamen wir unter anderem
an einem entzückenden Platz vorbei, dem Place Saint-Boniface, um dem sich
rundherum schöne kleine Cafés und Restaurants gruppiert haben, in denen es
weitaus günstiger, ruhiger und schönes zugeht, als in den Lokalen in der
touristischen Innenstadt. Es waren sogar
einige Hipster zu sehen. Wieder
probierte ich eine Frittenbude aus – Ergebnisse wie gesagt demnächst hier!
Während eines Drinks im relaxten Café Belga kamen dann die Besitzer auf die
Idee, das tropische Wetter zu löschen und zogen einen langen Schlauch hervor,
fixierten diesen mit ein paar schweren Tischen und ließen eine Wasser-Fontäne
auf den Vorplatz prasseln. Lachende Hipster, fröhlich quietschende Kinder und
ein paar Minuten Abkühlung - ein schönes
Bild von Brüssel.
Um den belgischen Abend gebührend einzuläuten saßen wir
wenig später im SOW, was die Abkürzung für Spirits of Wallonia ist. Hier trafen
wir auf den äußerst gesprächigen und lustigen Luc, der uns in Sachen Belgisches
Bier schlau machen sollte. Natürlich musste er zunächst scherzhaft auf dem
deutschen Reinheitsgebot rumhacken. Denn das gibt es in Belgien nicht – und
deshalb kippen die Belgier einiges in ihr Getränk. Unter anderem Orangenabrieb
oder sogar Koriander. Aber genau das macht dann eben auch den Geschmack aus,
den wir hier lernen sollten zu entdecken. Mit den getesteten Bieren (zunächst
ein typisches frisches Blondes, dann ein malziges Trappisten Bier und danach ein
schweres süßliches Bier) stiegen die Alkoholprozente und die Stimmung. Das
letzte Bier der Marke Bush hatte unglaubliche 12 Prozent und erinnerte eher an
einen Likör. Mir schmeckte das Blonde am besten.
Beim Abendessen im Sonnenuntergang auf der Terrasse (die als eine der schönsten von ganz Brüssel gehandelt wird) des
schicken und modernen Restaurant "Cospaia" wechselten wir auf einen leichten
Sancerre und Wasser, denn es war immer noch drückend heiß in der Stadt, und
niemand hätte unbeschadet weitere Belgische Biere überstanden. Zudem passte der kühle Wein besser zu den hier hervorragenden leichten Fischgerichten. Ein schöner
Abend, nette Bedienung, relaxtes Ambiente, plätschernde Lounge-Musik und dazu eine köstliche, internationale und gehobenere Küche. Ein Sommerabend par excellence.
Einen Absacker wollten wir aber dennoch woanders nehmen. Wir
zogen weiter ins „À la mort subite“ was übersetzt „Zum schnellen Tod“ heißt.
Nomen ist keineswegs Omen, dieser schöne alte Laden im Herzen der Stadt (direkt
um die Ecke unseres Hotels) erinnert höchstens an alte Zeiten, nicht aber an de Tod. In den langen Räumen der Brasserie /Brauerei wird
unter anderem ein eigenes, gleichnamiges Bier in unterschiedlichen
Geschmacksrichtungen serviert. Wir
entschieden uns für das Lambic Blanche Mort Subite,
einer frischen und weniger süßen Variante. Und ja, ich schmeckte sogar den Orangenabrieb
heraus. Bin ja jetzt ein Profibiertester!
Am letzten Tag unserer Reise marschieren wir zu Tintin &
Co ins Comicmuseum von Brüssel - ein
Muss für jeden der ein Herz für die Strips hat. Wir hatten einen Zeichen Workshop
gebucht – bei dem Belgischen Comiczeichner De Marck. Schnell wies er uns in das
Grundwissen rund um Comics ein – und ebenso schnell hatten wir ein leeres Blatt
Papier und einen Bleistift vor der Nase. Mit malen habe ich mich schon als Kind
stundenlang beschäftigen können – mir gingen die Aufgaben entsprechend leicht
von der Hand. Nach ein paar Übungen dann sollten wir unseren eigenen
Superhelden kreieren. Was lag bei mir näher, als mich auf dem Papier in
SUPERFRY zu verwandeln? Wer das ist? Ist doch einfach: eine Pommes-Liebhaberin,
die auf der Suche nach den besten Pommes Frites der Stadt ist. Genau daran musste ich denken, als ich dann,
als eine meiner letzten Abenteuer in Brüssel, knapp 60 Minuten später an meiner
letzten Frittenbude stand und erneut eine petit Frites bestellte. Soooo lecker....Superfry-me.....
Mein Fazit: ich muss unbedingt schnell wieder nach Brüssel,
denn die Zeit war viel zu kurz! Tipp: den Kurztrip ruhig auf vier volle Tage
ausdehnen. Es lohnt sich! Mehr Fotos von dieser Reise gibt es auf der Reisefreunde Facebook Seite. Und alle besuchten Orte in Brüssel sind auch auf der Brüssel Foursquare Liste zu finden! Soll euch das Wasser im Munde zusammenlaufen, dann ist ein Besuch hier zu empfehlen. Und mehr Infos gibt es natürlich über das Belgische Tourismusamt und/oder auf deren Facebook Seite.
Disclaimer: Die Reise wurde organisiert vom Belgischen Fremdenverkehrsamt.
Meine Meinung bleibt wie immer mein Eigentum.
Zauberhafter Kurztrip ins sommerliche Paris
„Ist denn da überhaupt was los?“ war die erste Frage, die
mir eine Freundin gestellt hatte, als ich sagte, dass ich im August nach Paris düsen würde.
Und die zweite kam gleich hinterher. „Und du fliegst alleine? Ist doch die
Stadt der Liebe!“ - Ich hatte sofort zwei Antworten parat.
Erstens: Genau im August macht Paris besonders viel Spaß, denn die Stadt ist
herrlich ruhig, aber eben nicht zu ruhig. Und zweitens hatte ich vor, meinen
guten Freund P. mitzunehmen, denn ja:
alleine macht Paris wirklich nur halb so viel Spaß.
Ein paar Wochen später dann endlich: Touchdown mit airberlin
auf dem Flughafen Orly im Süden von Paris. Ein Taxi bringt uns ohne Staus in 20
Minuten in das 20. Arrondissement, wo unsere Privatwohnung liegt. Ich hatte sie wie schon bei meinen letzten Reisen über das Portal airbnb gebucht,
schnell, einfach unkompliziert. Und
günstig. Ein Bruchteil dessen, was ich für eines der sicherlich schicken und
bezaubernden Hotels der Stadt bezahlt hätte.
Erster Eindruck der Wohnung: Hammer. Sprachlosigkeit. Für
Pariser Verhältnisse groß, mit separatem Schlafzimmer, einem Balkon und dann dem
Herzstück der Wohnung: einer riesengroßen Dachterrasse. Wir waren baff. Das Interieur
durchgestylt, charmant, eigen und individuell. Jean-Jaques, der gutgenährte, haarige
französische Mitbewohner mauzte fröhlich bei unserem Anblick und schmiss sich
uns gleich vor die Füße zum Kraulen. Das
hatten wir vorher abgemacht: wir würden uns auch um den Kater und um die
Pflanzen kümmern. Das gehört nicht zum Standardprogramm – aber war für uns kein
Problem.
Dank Foodspotting fanden wir in der nahen Umgebung das Hotel Mama Shelter, das uns noch zu späten Stunde in „très plus“ coolem Ambiente
zuerst köstliche Escargots und dann preisverdächtige Moules Frites mit Chorizo
servierte. Was für eine Portion, so etwas habe ich in Paris noch nie erlebt, es hätte locker für vier Personen gereicht. Und all das sehr charmant und das teils auf Deutsch serivert. Was ist mit den Franzosen los??? Nur
seinen Sherry als Aperitif bekam P. nicht.
Da dies für P. das erste Besuch in Paris war, zog es uns
am ersten Tag zunächst ins Herz der Stadt, zur Notre Dame. Es gehört ja
irgendwie dazu, erst mal zu kapieren, wo man ist, ein bisschen das Flair der
fremden Stadt zu schnuppern und anzukommen. So saßen wir am Seine Ufer,
schleckten ein köstliches Berthillion Eis und glotzen auf die traumhaften
Haussmann Fassaden und die vorbeiziehenden Schiffe. So schön kann nur Paris
sein.
Mittags hatten wir uns mit meinen Blogger Freunden vom
Reiseblogger-Netzwerk Hejorama verabredet. Im hippen 11. Bezirk und zwar bei „Les Fabricants“ – dem Nachfolge-Restaurant von einem meiner ehemaligen Stammläden
in Paris, dem „Chez Gladine“. Das Essen war noch immer gleich: herzhaft und
vorwiegende baskisch, die Location an sich hat sich natürlich extrem verändert:
cleaner, schicker, ein wenig zu neu. Ich werde noch einmal abends wieder kommen
müssen (wieder ein Grund, um nach Paris zu düsen), wenn Besitzer Fabrice und Co. selber
da sind, mit ihnen ihren köstlichen selbstgemachten Sangria trinken (und
hoffentlich nicht wieder auf der Theke tanzen!) und erst dann entscheiden
können, ob mir der neue Laden genauso gut gefällt. Man hängt ja doch immer
wieder an den alten Erinnerungen...
Es ging weiter auf unseren Velib, den praktischen
Mietfahrrädern, die man eigentlich überall mieten kann. Die Miete an sich ist
gar nicht so unkompliziert. Man braucht ein wenig Geduld, eine Kreditkarte und
man muss schnell sein. Am besten vorher schauen, welches Fahrrad man mieten
möchte (Nummer des Station merken) und dann Schritt für Schritt den Anweisungen
auf dem Display an der Mietstation folgen. Uns führten die Velib weiter ins
schöne Viertel Marais, wo wir im schicken Mariage Frères
edlen Tee kauften, durch die engen
verwunschenen Gassen schlenderten und unseren Kurztrip in vollen Zügen genossen. Ja gut, was Süßes haben wir unterwegs auch noch gekauft. Erwischt!
Danach: Kunstgenuß im Louvre! Ein Besuch in diesem Museum ist
natürlich ein Muss, auch wenn draußen die Sonne aus dem blauen Himmel knallt.
Auch hier kam uns der August zu Hilfe. Das Museum war zwar gut besucht, aber die sonst übliche Schlange zur Mona Lisa gab es nicht, eher eine kleine Traube
vor dem Bild. So ging alles recht schnell. Nach dem verschmitzten
Lächeln schauten wir uns noch ein paar flämische Meisterwerke an, dann wollten
wir aber wieder in die Pariser Sonne bzw. auf unsere Sonnenterrasse. Zu schön um drinnen zu bleiben! Außerdem war es war Zeit
pour un snack und un aperitif!
Bepackt mit politisch inkorrektem Essen, einem Fläschchen Champagner
und französischen Käse, der in den USA verboten ist, kletterten wir hoch hinaus auf unsere Terrasse und glotzten uns satt am startenden Sonnenuntergang. Rot, Orange, Pink, Voilett, Gelb - einmal alles bitte. Unser mopsiger Pflegekater Jean-Jaques konnte sich nicht entscheiden zwischen gekrault werden und auf
unser Tablett springen und maunzte vor Aufregung laut durch den Pariser Himmel. Und wir wollten nicht wählen zwischen AAAHHH und OOOHH sagen. Zu
schön war es hier.
*Le Sigh*
Tja, und dann werte Freunde der Esskultur, haben wir etwas
total richtig gemacht. Wir sind nämlich auf unsere Fahrräder gestiegen und sind
ein paar Minütchen in die Avenue Parmentier geradelt.
Dort befindet sich das kleine Restaurant „Le Dauphin“, von dem ich in der
Vorbereitung nur gutes gelesen hatte. Die Einrichtung war ein wenig
abschreckend - fanden wir anfangs. Marmor einmal rundherum. Dazu in der Ecke
bodenhohe Spiegelwände, die Mitte des Raumes dominierte eine eher rustikale
Bar. Alles vom Stararchitekten Koolhaas entworfen. Aha! Der Service: sehr freundlich. Im „Le
Dauphin“, das sich selbst als Weinbar bezeichnet, werden französische Tapas
serviert.
Eine kleine feine Speisen-Auswahl auf der Karte bot sich uns an, unterteilt nach
Fleisch, Fisch, Vegetarischem, Käse und Desserts. On a pris: Checchina
Schinken, Foie Gras, Wagyue Rind, Aal mit grünen Bohnen. Schon der Schinken
schmeckte besonders, schmolz auf der Zunge.
Aber der Knaller war dann (liebe
Freunde der vegetarischen Küche, jetzt bitte einfach am nächsten Abschnitt weiterlesen)
die Foie Gras, die kurz angebraten und in Begleitung von stark angebratenen
rohen Babymais daherkam und mit einer Brühe am Tisch übergossen wurde. Der Babymais
sah verbrannt aus – war dies aber keinesfalls. Erste Überraschung also: Mann oh Mann,
schmeckt der ausgezeichnet. Zweite Überraschung war die Foie Gras. Ich habe sicherlich
schon öfter dieses politisch nicht korrekte Nahrungsmittel gegessen, immer in
unterschiedlicher Darreichungsform. Hier im „Le Dauphin“ explodierte der
Geschmack in meinem Mund. Ich schaute P. an, er schaute mich an. Aha, bei ihm also
auch. Wissend um das, was gerade in uns passierte, grinsten wir
verschwörerisch... Köstlich. Es folgte ein Wagyu Rind, ebenfalls in Streifen
angebraten auf einem Salat. Auch hier zeigte sich das wahre Können des Kochs
beim ersten Bissen: die Haut extrem
kross, das Fleisch zart und butterweich, fast schon an ein Thunfisch Filet
erinnernd. Ich machte dem Koch ungesehen
einen Heiratsantrag. Er wollte anscheinend nicht. Komisch. Ahnte er, dass ich
ihn nur in die Küche schicken würde? Egal. Perfekt und voller Überraschungen übrigens auch der dazu von uns bestellte
Sancerre (2006, Sebastian Riffault). Der kam trüb ungefiltert aus der Flasche, war voller herrlicher Grapefruit Aromen und passte perfekt zu den Gerichten und dem Sommer vor der Tür.
Zum Schluss raubte uns ein einfaches Pfirsich Granité den
Atem. Es kam ganz unschuldig in einer kleinen Metallschüssel daher und erinnerte daher optisch an das, was man in der Mensa als Nachtisch bekommt. Aber schon der erste
Löffel zauberte uns ein neugieriges Fragezeichen ins Gesicht! Was war das? Vielleicht doch Erdbeerpüree???
Wir mussten noch mal per Smartphone im Wörterbuch nachschauen. Nein.
Tatsächlich Pfirsich. Also Hilfe beim Kellner suchen. Das Geheimnis des runden
Geschmacks war etwas anderes. Das Granité wurde mit reifen Pfirsichen und einem
Schuss Olivenöl zubereitet. Tolle Idee und wird zuhause nachgemacht, ätsch Koch! Wenn du nicht zu mir kommen willst....
Satt und glücklich zogen wir weiter in die Pariser Nacht.
Wir hatten viel von dem neuen Club Wanderlust gehört. Die Schlange draußen
verriet immerhin, dass wir nicht die einzigen waren. Allerdings ist ja das
verwöhnte Berliner Tanzbein ziemlich wählerisch. Wir auch. Uns wurde bei den
Menschen vor und hinter uns in der Schlange nach kurzer Zeit klar, dass wir
eine Dekade zu alt waren für den Laden. Also schnell ins Taxi – und weiter die
Liste der Empfehlungen lang. Gleich zwei der Clubs hatten geschlossen (das lag
tatsächlich am August), eines der hochgelobten Etablissements war geöffnet. Wir
fanden als Pärchen im „le Carmen“ schnell Einlass. Zugegeben, das Ambiente ist
schon klasse. Hohe Decken, die Räume voller Stuck und Fresken, große Spiegel,
anmutende Gemälde. Aber auch hier war das Publikum auf einer ganz anderen
Wellenlänge. Très chic. Les Bobo, wie sie hier genannt werden, feiner eben und anders
als wir. Zwei Drinks über hielten wir es aus und versuchten, mitzumachen. Aber
so richtig lang, das wussten wir, würde die Nacht nicht werden. Wir verließen
das Carmen, und P. snackte noch zur späten Stunden einen französischen Döner
und ein paar arabischen kleine Süßigkeiten.
Après ça: Bonne nuit, Paris!
So richtig lange hätte es eh nicht werden dürfen bei uns.
Denn am nächsten Morgen hatten wir eine Verabredung mit einer lahmen Ente. Und
Stephan, dem Fahrer der selbigen. Die Firma Rent-a-Guide hatte uns auf eine
Stadtrundfahrt eingeladen. Und ich bin ehrlich, am Anfang war ich ein wenig
skeptisch. Ist das nicht zu Touri??? Aber schon die ersten Minuten ließen meine
Bedenken schwinden. Mathilda, die alte Ente, war topless und gar nicht lahm
mit ihren 26PS. Wir hatten also ein
Cabrio und Stephan der Fahrer und Guide entsprach keinem einzigen Klischee,
sondern war frisch, charmant, sprach perfekt Deutsch und war witzig. Juhuuuu.
Wir düsten los. Zunächst klärten wir die Frage, woran man wirklich gute
Croissants erkennt (Antwort: nicht zu fettig, am besten nur die Variante „natur“ wählen)
und wo es wohl solche zu kaufen gäbe. Stephan wusste es (ein echter
Reisefreund!) und hielt auf dem Weg an einer kleinen Bäckerei an. Wir
bestellten köstliche Croissants und für P. ein Mandelbrötchen. Ein breites
Lächeln und ein tiefes HMMMMMMMM... verriet, dass hier ein Gourmet sein Mekka
gefunden hatte.
Nach einem kurzen Intermezzo (Lieferwagen schrammte Mathilda
leicht beim Ausparken), das aber auf französisch elegante und lockere Art per Handschlag
und Achselzucken geklärt wurde, ging es weiter auf den Montmartre. Ach, ist das
Leben schön und in Paris so lässig! Überall, wo Mathilde auftauchte, wurde fröhlich gewinkt, die Menschen
blieben stehen und fotografierten die Ente und uns. Was für ein Spaß. Stephan
war flexibel, zeigte uns mystische und verstecke Orte von Paris, die selbst ich
noch nie gesehen hatte. P., der Paris-Anfänger hörte eigentlich gar nicht mehr auf zu
grinsen. So viel Schönheit auf einmal sieht auch er nicht oft. Beseelt knatterten wir insgesamt drei Stunden
durch Paris und ließen uns vor einem mir bekannten, klassischen französischen
Bistro absetzen.
Im „Boeuf sur le toit“ scheint die Zeit stehen geblieben zu
sein. Die vornehme Brasserie kommt im Art-Deco Stil daher, hat draußen keine
Tisch (um Touristen abzuwehren?). Distinguierte Kellner in makelloser Kleidung
und Haltung, gestärkte weiße Tischdecken, Silberbestecke und gedämpfte Musik
empfangen den Gast. Hier, in unmittelbarere Nähe zu den Champs Élysées
und eben dem Élysée Palast,
essen die wichtigen Menschen der Pariser Gesellschaft. Tja, und an dem Tag eben
wir. Es gibt neben der klassischen Karte, die besonders Liebhaber von
Meeresfrüchten glücklich machen dürfte, auch ein Mittagsmenü, das für jeden
erschwinglich ist. Wir hatten nicht so viel Appetit und blieben bei jeweils nur
einem Hauptgericht. P. wählte ein klassisches Steak Frites mit Sauce Bernaise,
für mich sollte es ein Lamm vom Land mit einer Auberginen-Lasagne sein. Wieder
trafen sich unsere Blicke. Zwei Feinschmecker mit Mona Lisa Lächeln. Schweigend
und genießend kauten wir. Brilliant.
Wir zogen über die große Champs und über einen Spaziergang
zum Place de la Concorde wieder ins Marais, bummelten durch die Straßen,
kauften Mitbringsel für die Lieben daheim ein und hielten für einen Aperitif in
einem Café an. Wieder bekam P. nicht das, was er wollte. Aperol Spritz? Fehlanzeige.
So sinnierten wir bei einem Pastis und einem Bier über das Leben und die Liebe.
Abends verzogen wir uns dann erneut auf die Dachterrase, zu schön, um den Sonnenuntergang zu verpassen. Wieder gab es ein paar Snacks aus den wirklich jeden Gourmet vor Freunde singen lassenden Supermärkten an jeder Ecke. Dazu einen zum Himmel passenden Rosé. Schön. Gegen zehn machten wir uns auf den Weg zum Eifelturm, denn ja - das muss ein! In voller goldener Pracht tauchte er am Horizont auf, luckte hinter den mächtigen Haussmann-Häusern hervor und wurde immer größer. Wir waren da. Stellten uns an (leider haben wir keine Vorreservierung gemacht, die die Wartezeit extrem verkürzt) - aber nach knapp 45 Minuten standen wir am Lift. Die obere Plattform war schon geschlossen, aber auch der Blick aus 115 Metern Höhe war bombastisch. Um uns herum viele Liebespaare, die ein oder andere Dame auf einen romantischen Heiratsantrag hoffend. Uns beglückte der Anblick auf die funkelnde Stadt und das Wissen, dass wir so gute Freunde sind und
so ein schönes Leben haben. C'est bien comme ça. Merci Sommer, merci Paris, merci le P.!
*Le Sigh*
Lust, die genannten Orte selber zu besuchen? Dann folgt meiner Foursquare Paris Liste: https://de.foursquare.com/ichweisswo/list/paris
Disclaimer: Danke an die freundliche Unterstützung von Atout France, Airbnb und Rent-a-Guide. Meine Meinung bleibt trotzdem wie immer mein Eigentum :-)
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