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Ein Sommer-Wochenende in Glasgow

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Der Himmel auf Erden - im Goldenen Dreieck von Thailand

Ich bin sehr dankbar. Dafür, dass ich das hier erleben darf. Ich sitze auf einem großen Sofa mit vielen bunten Kissen auf einer hölzernen Terrasse, das zu meinem Zelt gehört. Am Hang eines Berges. Mein Blick fällt auf ein tropisches Tal, üppig grün, von einem Fluss durchzogen. Dahinter liegen geschwungen Bergketten – das sind schon Burma und Laos. Ich bin im Goldenen Dreieck in Thailand, nahe Chiang Rai. Im Four Seasons Tented Camp  Golden Triangle. Und damit ist auch schon klar, dass ich nicht in einem flattrigen Einmannzelt wohne, sondern in einem Luxuszelt. Alle Annehmlichkeiten inklusive. Luxuriöse Außendusche, Kunstwerke im Zimmer, beste Materialien, eine freistehende wunderschöne Badewanne mittendrin. Das Resort hat sechs Sterne, oder sind es sieben oder acht? Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht, das ist nämlich auch nicht so wichtig für mich. Und eigentlich passt auch der Name Resort nicht – und schon gar nicht Hotel. Es ist ein Camp. Ich weiß eins: ich fühle ich hier sauwohl. Sehr zuhause. Mit mir sind viele Paare auf ihren Flitterwochen hier und alle sind sie glücklich. Mit sich und ihrem Urlaub hier. Und ich bin es auch, weil ich für so viel Schönheit eben sehr dankbar bin.


Die Natur fesselt mich. Pflanzen, die ich sonst nur aus dicken Fotobüchern kenne, eine Luft, die nicht so heiß und drückend ist wie sonst in Thailand. Große bunte Schmetterlinge fliegen umher und zaubern mir ein Lächeln auf die Lippen. Nachts höre ich Tiere, die ich gar nicht zu ordnen kann, aber sie machen mir keine Angst. Und dann die Elefanten. Ich höre sie rufen. Auf weiten bewaldeten Flächen laufen sie umher, fressen Gräser und Blätter und können baden gehen. Das Four Seasons und ein weiteres Haus haben die Stiftung Golden Triangle Asian Elephant Foundation gegründet, die Elefanten rettet und sich um sie und ihre Mahouts kümmert. Auch ansässig vor Ort die Think Elephants International Stiftung, die das verhalten und die Intelligenz der Tiere erforscht.

Nur 15 Zelte gibt es hier. Einen Spa mitten im Dschungel, die Burma Bar, die ihrem Namen alle Ehre macht und direkt mit Blick auf den Fluss und die Berge liegt, die schon zu Burma gehören. Und ein hervorragendes Restaurant, das regionale und auch internationale Gerichte bietet. Ich dachte zuerst, das Camp liegt irgendwo am Rande einer kleinen Stadt. Tatsächlich hatte ich aber nur die Postadresse im Internet recherchiert, das Camp selber ist wirklich im Urwald. Direkt an den Grenzen zu Burma und Laos. 

Als ich mein Zelt bekomme und höre, dass es das Butterfly Zelt ist, wird mir ganz anders zu Mute. Schmetterlinge haben für mich einen ganz besonderen Stellenwert, mit ihnen verbinde ich viel. Zu persönlich für diesen Blog, aber ich verrate soviel: ich sehe in ihnen mehr als nur bunte luftige Gesellen. Ich bin zu Tränen gerührt und muss kräftig schlucken, weil mich das so glücklich macht. Meine Herberge und die Schmetterlinge, meine ständigen Begleiter für die nächsten Tage und die lieben Menschen im Camp lassen mich alle Sorgen, Zwänge und Zeit vergessen. 


Im Four Seasons Tented Camp Golden Triangel from Angie Reisefreunde on Vimeo.

Die Angestellten hier sind so aufmerksam, dass ich fast an Wunder glauben mag. Vielleicht ist es die thailändische Freundlichkeit, ich glaube es ist mehr. Ich höre, dass es in Thailand einen Spruch gibt, der sagt, dass ein Lächeln nur dann wirklich von Herzen kommt, wenn man seinen inneren Tempel gefunden hat. Den haben hier wohl alle gefunden. 


Oder es liegt daran, dass die sie neben dieser wundervollen Natur und der Anlage auf Gäste treffen, die hier unvergesslichen Momente erleben und daher andauernd im Glückszustand sind. Das Haus organisiert spannende und unvergessliche Unternehmungen. Ich habe am ersten Tag eine Wanderung mit der Gärtnerin Mon und ihrer Kollegin Nok durch den Dschungel unternommen, sie haben mir Kräuter und Früchte gezeigt, erklärt wofür sie in Thailand benutzt werden oder wie man sie in der Küche zubereitet. Und beide haben sich köstlich amüsiert, weil ich alles probieren wollte. Vor allem dann, wenn sie mir eine der sauren oder bitteren Früchte gegeben haben und ich mein Gesicht verzogen habe. Das war ein Spaß!

Gäste können aber auch von hier aus einen Ausflug nach Burma, also Myanmar machen oder in die nächstgelegene alte Stadt Chiang Saen fahren und dort die Tempel erkunden. Oder eine Bootstour machen. Museen besichtigen, Kochkurse machen. Ich habe mich für die Elefanten entschieden und werde Elephant Whisperer. Dazu später in einem gesonderten Post mehr hier auf Reisefreunde.


Zurück zum Camp. Nach meinem Elefanten Training lasse ich mich in meine Badewanne mitten im Zelt fallen. Natürlich hatten die Camp Mitarbeiter gut zugehört, als ich erwähnte, dass ich nach einem solchen Training und solch einer Badewanne unbedingt ein Bad nehmen wollte. Und es schon mal vorbereitet, als ich nach dem Dinner in mein Zelt komme. So ein perfekter Service verschlägt mir den Atem. Die Wanne schon halbvoll und vor allem netterweise auch noch Blütenblättern übersäht, als ich das Zelt betrete. Kann das wahr sein? Oder: im Spa sage ich der lieben Mitarbeiterin, dass ich aller Voraussicht nach bei der Behandlung wegdämmern werde, da ich immer noch ein wenig mit dem Jetlag zu kämpfen habe und in der vorherigen Nacht kaum schlafen konnte. Und ich komme abends in mein Zelt und was liegt da? Ohrenstöpsel. So viel Aufmerksamkeit beeindruckt mich schwer. Ich fühle mich sauwohl und bestens aufgehoben. 

Mein letzter Abend ist noch einmal sehr besonders. Das Camp feiert mit seinen Gästen das traditionelle Loy Krathong. Ein Lichterfest, bei dem hübsch geschmückte kleine Schiffchen mit Lichtern auf das Wasser gesetzt werden um dann samt aller Sorgen wegzuschwimmen. Wir treffen uns alle in der Burma Bar. Es gibt kleine Häppchen und Cocktails und ich habe endlich Zeit, mich auch mit dem Manager hier zu unterhalten. Vikas kommt aus Indien, hat in seinem Land schon viele Ecken gesehen und hat in vielen Städten gewohnt. Hier im himmlischen Camp ist er seit September 2011. Er ist wie alle hier ein sehr ausgeglichener Mensch und erzählt mir von der Philosophie des Camps. Jeder tue alles, um den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. UND wahrlich: als es dunkel wird, bittet Vikas die Gäste, sich zur Fluss-Seite umzudrehen und das Licht wird ausgeschaltet. 
 
Und wir glauben unseren Augen kaum, als dort plötzlich hinter der nächsten Biegung lauter kleine schwimmende Lampen auftauchen und weit hinten ein Feuerwerk startet. Die Paare umarmen sich und drücken sich fest an sich. Ich drücke in Gedanken alle meine Freunde und meine Schwester und wünschte sie wären jetzt alle bei mir, um diese Szenerie mit mir zu erleben. Ganz gemächlich schwimmen die Lampen weiter Fluss abwärts an uns vorbei. Bis auf das Feuerwerk ist es still geworden. Wie wunderbar. Dann gibt es ein Festmahl in Form von Gemüse und Obst für die Elefanten. Und dann setzt der Regen ein. Aber wir warten nicht und mit thailändischem Gesang und Musik, Wunderkerzen und Böllern ziehen wir mit den tanzenden Mitarbeitern, die sich alle extra fein in Schale geschmissen haben Richtung Restaurant. Dann wieder eine Überraschung. Aus dem Nichts starten thailändische Klänge von rechts und wir sehen eine Band in traditionellen Kostümen. Sie spielen und dazu tanzen zwei Feuerschlucker. Der Anblick ist märchenhaft.
  

Im Restaurant geht der Zauber weiter. Ich sitze mit Vikas und einem sehr herzlichen jungen Paar (Karla aus Mexiko und Frederik aus Norwegen) an einem Tisch. Die beiden sind so verliebt in einander und glücklich, sich in dieser Welt gefunden zu haben, dass Vikas und ich gebannt ihrer Geschichte lauschen, die sehr viel mit Reisen und fremden Ländern zu tun hat. Man könnte glatt ein Drehbuch daraus schreiben. Wir stoßen auf Reisen und die Liebe an. Viel mehr braucht man außer Gesundheit ja nicht im Leben. Und wir lassen Lampions in die Luft steigen und Karla und Frederik bestehen darauf, dies mit mir gemeinsam zu tun. Das rührt mich. Es wird ein bezaubernder Abend, mit einem klassisch thailändischen Menü und zu guter Letzt einem Whisky für mich und Vikas, der ebenfalls ein großer Freund von Single Malts ist wie ich. Als ich in meinem Zelt bin, mag ich nicht glauben, dass dies meine letzte Nacht hier ist. Umso schwerer fällt mir der Abschied. Die Mitarbeiterin an der Rezeption fragt mich am nächsten Morgen „Are you sure you want to leave the Camp Miss Angelika?“ Was soll ich dazu sagen!? Nein, ich bin mir eher sicher, dass ich noch viel länger hier bleiben möchte. Aber die Zeit ist gekommen und Vikas begleitet mich runter zum Fluss, denn ich werde das Camp per Boot verlassen. Noch mal die volle Romantikspritze für mich. Ich muss schwer seufzen. Zum Abschied bekommt Vikas eine fette Umarmung und ein wirklich ernst gemeintes „I thank you so much!“. Ich steige in mein Boot, wir winken uns noch lange zu und dann ist das Camp auch schon nicht mehr zu sehen. Wenn das hier der Himmel ist, denke ich, dann haben wir alle nichts zu befürchten.

Mehr Fotos vom Camp gibt es bei facebook und bei Instagram. Bald folgt auch ein Video, aber dafür möchte ich mir Zeit nehmen. Ein Artikel über meinen Tag als Elephant Whisperer folgt ebenfalls noch!

Disclaimer: Auf diese Reise in den Himmel hat mich das Four Seasons eingeladen. dafür möchte ich mir bedanken. Aber auch, wenn ich den Aufenthalt selber bezahlt hätte, wäre meine Meinung über dieses Camp nicht anders ausgefallen.

Warum ich auf Phuket vor Freude gehüpft bin

Tag zwei auf Phuket in Thailand. Langsam kommt die Sonne raus. Gefällt mir! Ich fahre Richtung Norden der Insel, vorbei am für meinen Geschmack furchtbaren Strand von Patong, dem Ballermann von Phuket. Gott sei Dank liegt keines meiner Hotels hier, sondern an viel ruhigeren Stränden. So auch das Mövenpick Residences Bangtao Beach. Als ich vorfahre, empfängt mich herzlich der Chefkoch Sascha Cyttrich, ein junger Mann aus Bonn. Der General Manager Michael Wenk, ein sehr junger Schweizer, hatte am Vormittag unfassbarer Weise am Triathlon teilgenommen und war entsprechend erschöpft. Chapeau! 

 Nach einem erfrischenden Willkommensdrink werde ich auch mein Zimmer gebracht Pardon. In meine Pool Suite! Ich wiederhole Pool Suite. Ich bin fassungslos. Ich also so  
„ .....“  - ich habe nämlich mal eben gar nichts sagen können. Ein eigener Pool liegt direkt an meiner Terrasse. Ich springe wie ein Karnickel auf Drogen vor Freude herum. Überhaupt: die Suite hat gleich zwei Schlafzimmer und drei Bäder. Ich überlege, ob ich mitten in der Nacht einfach mal aufstehen soll nur um aus Jux auch mal im anderen Zimmer zu schlafen. Ach ja – und es gibt noch ein Wohnzimmer das fast so groß ist wie meine ganze Wohnung zu Hause - und eine edle Küche. Ideal für Familien also, es gibt genug Platz.

Vergnügt treffe ich mich mit Sascha zum Mittagessen, er erzählt mir von seinen vielen Stationen, die er schon hinter sich gebracht hat. In vielen Ländern hat er schon gearbeitet, hier in Thailand gefällt es ihm bisher am besten. Auch seine Küche hat einen klaren Fokus auf lokale Speisen, die sicherlich etwas für den westlichen Geschmack abgewandelt sind. Aber natürlich gibt es  - weil es eben viele Gäste einfach so möchten – auch internationale Gerichte. Ich bin beeindruckt dass jemand, der so jung ist so klare Pläne und Ziele hat. 

Am Nachmittag bekomme ich nach einem beeindruckenden Rundgang durch die Anlage eine Maniküre. Der nette Mann aus dem Spa hat sicherlich Mitleid mit dem Zustand meiner Fingernägel. Nur selten gönne ich mir privat so etwas, dementsprechend bäuerlich sehen meine Finger aus. Aber er lässt sich nicht anmerken. Und dann ist endlich Poolzeit und ich springe hinein! Wenn ich mal im Lotto gewinne sollte, dann ist klar, dass so etwas als erstes in meinen dann existierenden Garten kommt. Es ist toll! Ich müsste nur mal anfangen, zu spielen.


Und dann die gute Nachricht: Sascha hat abends Zeit für mich – und es meldet sich eine befreundete Bloggerin, die ebenfalls gerade auf Phuket ist: wir wollen abends zusammen essen gehen. Es regnet gerade nicht, also schwinge ich mich wagemutig hinten auf Saschas Moped und wir knattern durch die Nacht. Es wird ein netter Abend, wenn auch für Sascha nur kurz mit uns quasselnden Bloggern. Auch hier wurde noch der Prüfer von Green Globe erwartet, der auch in dem Mövenpick Hotel Karon Beach war, um das Hotel auf Herz und Nieren zu prüfen. Für so eine gute Sache lassen wie den Chefkoch gern ziehen – und zischen am schönen Surin Strand noch ein paar Bierchen. Bis langsam wieder der Regen einsetzt und ich weiß, wo ich unbedingt nochmal hin muss. Nämlich in meinen tollen Pool. Der macht sogar bei Regen Spaß.


Dislcaimer: Vielen Dank an Mövenpick Hotels, die mich zu dieser Übernachtung eingeladen haben. Meine Meinung ist und bleibt aber die meine.

Meine Asienreise: Erster Stop Phuket... Teil 1

Endlich. Lange hatte ich auf diese Reise gewartet und hingearbeitet. Und ein bisschen Bammel hatte/habe ich ja auch. Drei Wochen Asien – nur für meinen Blog! Nun sitze ich im Condor Flieger. Ich wurde freundlicherweise „upgegradet“ auf die Premium Economy Class der Airline, eine Klasse zwischen Economy und der schönen Comfort Class der Fluggesellschaft. Das kostet gar nicht so viel mehr, lohnt sich aber! So habe ich ein richtig gemütliches Kissen, mehr Beinfreiheit und ein leckeres Essen auf meinem langen Flug nach Asien. Ich schaffe es sogar ein wenig zu schlafen. 

Der Flug ist ruhig, und es geht zunächst ins neue Ziel von Condor: Siem Reap/Angkor Wat nach Kambodscha, wo die ersten Gäste unseres Fluges aussteigen. Ich gehe mit den anderen Passagieren in den Transit Bereich, der picobello und mit free Wifi daherkommt. Es dauert nur 60 Minuten und wir steigen wieder ein – zum kurzen Weiterflug nach Phuket, meinem eigentlichen ersten Ziel dieser langen Asienreise. Der Anflug ist spektakulär. Es geht über wunderschöne grüne Inseln im blauen Meer. In drei Wochen werde ich wieder in Siem Reap stehen – dann aber von hier die Heimreise nach Deutschland antreten. Sicherlich reicher an Erfahrungen und Eindrücken, die einmalig sind. Schön, dass ich sie bei Reisefreunde mit euch teilen darf!

 Das sprichwörtliche thailändische Lächeln begrüßt mich in Form einer strahlenden Thailänderin, die mich am Flughafen empfängt. Sie begleitet mich zu einem Chauffeur, der mich zum Mövenpick Resort & Spa Karon Beach bringen soll. Der zweite Eindruck: es ist wie immer heiß! 25 Grad mehr als in Deutschland. Macht also 33 Grad Celsius. Die Luft riecht süßlich und an den Bergen erkenne ich dicke Regenwolken. Mein Fahrer und ich düsen los.



Schon bald kommt dann auch der erste kräftige Schauer. Die Thais auf ihren Mopeds fahren an die Seite und stellen sich unter. Die Touristen, die so genannten Farangs fahren kämpferisch weiter. Lustig. „Lucky Kitchen“ oder „Bypass Safood“ lese ich auf den Schildern an der Straße. Typisch Thai. Witzig. Endlich sind wir da.

Ich werde vom General Manager Hansruedi Frutiger und seiner entzückenden PR-Managerin Nikki empfangen. Und von einem kleinen Blumenkranz und einem leckeren Drink. Sawadee Ka! Das sagt man, nein singt man hier zur Begrüßung. Ich liebe diesen Klang. Die Anlage ist groß, wirkt aber nicht so und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Ich bekomme eine kleine entzückende Villa, die direkt an einem großen Pool liegt, der aber etwas ruhiger ist als der Hauptpool. Ich habe ein wunderschönes Badezimmer und sogar eine Außendusche, das finde ich besonders schön. 

Beim Mittagessen (natürlich klassisch Thai) komme ich schnell mit Nikki und Herrn Frutiger ins Schwärmen. Nikki ist Thailänderin und ihr Chef, ein Schweizer, seit Jahren schon in Asien. Wir loben gemeinsam die gute Küche und die Freundlichkeit der Thais. Und schnell bemerken sie, wie viel Spaß mir das Kochen macht. Schwupps bieten sie mir an, am Abend einen Kochkurs mitzumachen, der so auch im Hotel als Aktivität angeboten wird. Da kann ich nicht nein sagen. 
 
Wir schauen aber erstmal gemeinsam das Hotel an: es liegt an der Bucht von Kalang, der Strand ist lang und wie jeder Strand in Thailand öffentlich. Die Regierung will es so. Dennoch ist Platz für alle und das Meer an diesem Tag durch den Regen zwar etwas aufgewühlt, aber dennoch beschwimmbar. Gleich am Ausgang zum Strand gibt es noch das Restaurant „El Gaucho“, das beste Fleischgerichte bietet und die großzügige Bar. 


 Es ist unglaublich grün und verwunschen hier, und genau deshalb ist die Größe des Anwesens auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen. Ich komme mir vor wie einem tropischen Regenwald und stehe staunend vor riesengroßen Bäumen. Apropos Grün: mit mir ist noch ein zweiter „nicht normaler“ Gast hier. Jemand, der kontrolliert, wie nachhaltig das Hotel arbeitet Das Haus ist bereits mit dem Green Globe zertifiziert – und regelmäßig wird weiter geprüft!! Das was ich sehe und höre, finde ich vorbildlich: die Wasserflaschen hier sind zum Beispiel aus einem Stoff der aus Pflanzen hergestellt wird. Und das Hotel selber ist in unzähligen lokalen Wohltätigkeits-Projekten tätig. Darunter sehr Aktionen, die sehr ans Herz gehen und mir Tränen in die Augen schießen lassen. Jaja, nicht nur das Hotel ist nah am Wasser gebaut! ;-)

Mir fallen allerdings auch langsam die Augen zu und meine Aufmerksamkeit lässt nach. Am Nachmittag lasse ich mich daher komatös in mein gemütliches Bett plumpsen und hole ein wenig Schlaf nach. Pünktlich zum dramatischen Sonnenuntergang in lila, orange, rot und dunkelblau stehe aber wieder auf der Matte - mit dem Sous Chef in einer extra für mich aufgebauten Freiluftküche. Er zeigt mir, wie man eine Tom Yum Goong Suppe und ein klassisches grünes Curry zubereitet. Mein eigenes Abendessen. Und eine Rezeptsammlung steckt seitdem auch in meiner Tasche. Toll! Es schmeckt herrlich und nach einer nächtlichen Runde ganz allein Pool (noch herrlicher) falle ich früh ins Bett - dem Jetlag sei Dank.

Am nächsten Morgen stehe ich vor der Qual der Wahl: das Frühstücksbüffet ist so groß und voller Leckereien aus aller Herren Ländern, dass ich eine Entscheidung fälle, die ich die ganzen drei Wochen durchhalten will: ich esse ausschließlich regional! Rührei kann ich ja auch zu Hause zum Frühstück bestellen. Nudelsuppe nicht. Also wähle ich letztere – sie schmeckt köstlich und passt hervorragend als erste Mahlzeit am Tag. 
 

Das kommt mir zu Gute als ich kurz darauf in das Spa marschiere, denn dort werde ich nach guter Thaimanier einmal durchgeknetet. Mit einem zu vollen Magen wäre das sicherlich nicht besonders gut gewesen. So ist die Massage herrlich und bei der Kopfmassage nicke ich tatsächlich mal kurz ein. Gemütlich!


Auf eine Tasse Tee (siehe oben! Herrn frutiger hat mein Teegeschenk geschmeckt!) treffe ich mich noch einmal mit meinen Gastgebern und wir reden über Gott und die Welt, bis dann auch schon Zeit zum Abschiednehmen ist.  Ich muss leider schon wieder weiter – es geht in das Schwesternhotel nur eine halbe Stunde weiter. Und ich bin gespannt.  Mit Nikki und Herrn Frutiger möchte ich übrigens in Kontakt bleiben. Der werte Herr General Manager nämlich hat einfach zu viele tolle Reisegeschichten zu erzählen, ich hoffe, er fängt selber mal einen Reiseblog an!

Mehr Fotos gibt es wie immer bei Facebook oder natürlich live bei Instagram. Ein Video gibt es auch demnächst! Und schon morgen gibt es mehr zu meinem zweiten Aufenthalt in Phuket. Ich sag nur: Privat-Pool!

Disclaimer: Condor und Mövenpick Hotels haben mich bei dieser Reise freundlicherweise unterstützt. Meine Meinung bleibt aber wie immer die meine!  

Schnappatmung! Meine Mini-Weltreise!

Krass. Irgendwie geht mir doch ein bisschen die Muffe. Am Freitag sitze ich im Condor-Flieger, der mich nach Asien bringt. Drei Wochen lang werde ich durch drei Länder reisen. Mutterseelenallein. Ich treffe zwar mit großer Wahrscheinlichkeit unterwegs ein paar Freunde, aber: die meiste Zeit werde ich mit mir Vorlieb nehmen müssen.

Zunächst geht es nach Phuket – ich hoffe auf eine geballte Ladung Sonne, die mir den Jetlag wegstrahlt. Gott sei Dank ist niemand dabei, der sich über meine weiße, ungebräunte Haut ärgern kann. Nur ich. Dann düse ich weiter in den Norden von Thailand, ins Goldene Dreieck. In Chiang Rai wohne ich sozusagen mit Elefanten und darf ein bisschen zuschauen, wie Wissenschaftler mit ihnen arbeiten. Ich bin schon völlig aufgeregt. Elefanten kenne ich nur aus dem Zoo! In Chiang Mai wohne ich praktisch auf einem Reisfeld. Ich möchte hier (wenn alles klappt) einen Tag auf dem Feld mitarbeiten. Und dann erkunde ich die Stadt mit dem Fahrrad und freue mich darauf schon sehr. Hoffentlich werde ich nicht von einem wildgewordenen Tuk Tuk Fahrer überrollt!


Anfang Dezember geht es dann für mich weiter nach Vietnam, damit erfüllt sich mir ein langersehnter Traum. Seit ich den Debüt-Film meines früheren Dokumentarfilm-Kollegen Dietmar gesehen habe („Eislimonade für Hong Li“) will ich nach Vietnam. Nun klappt es endlich. Ich werde mich auf einer Streetfoodtour durch Hanoi futtern und mir hoffentlich nicht den Magen verrenken. In Hoi An werde ich einen Kochurs belegen und mich auf die Suche nach dem besten Banh Mi (ein ganz köstliches vietnamesisches Baguette, wer es mal in Berlin probieren sollte, der kann dies beim leckeren CoCo Banh Mi tun) begeben. Und für meine ehemalige Schwiegermutter aka Bonusmütterchen ein Blüschen schneidern lassen. Dann geht es nach Saigon. Durch Vietnam reise ich übrigens mit der Bahn, es geht malerisch die Küste entlang, und ich werde auch eine Nacht in einem Schlafwagen verbringen!




Von Saigon mache ich mich dann auf die letzte Etappe – es geht nach Kambodscha. Siem Reap ist mein Ziel – hier liegt die Tempelanlage Angkor Wat, die viele Besucher anzieht. Ich darf eine von ihnen sein. Mitte Dezember dann werde ich den Rückflug antreten. Von Siem Reap nach Hause ins vorweihnachtliche Deutschland. Und ganz ehrlich, ich bin froh, wenn ich dann erst „Last Christmas“ zum ersten Mal in 2012 höre. Folgt mir auf meine Reise hier, oder natürlich bei Facebook, twitter oder per Foto bei Instagram. Und jetzt muss ich packen bevor mich vor Aufregung die Schnappatmung umhaut!

Die Fotos (ich war ja noch nicht selber da) kommen von Mövenpick Hotels & Resorts (oben), Four Seasons (Mitte) und meiner Freundin Isi, die schon mal in Kambodscha war. Danke dafür!

Gemütlich: Glasgow im Winter

„Sorry for the rain“ höre ich nun schon zum dritten Mal. Und auch wie ich antworte „It’s okay, this is Scotland!“. Irgendwie gehört doch Regen dazu. Schnee wäre auch okay gewesen. Mein letzter Schottland-Aufenthalt war allerdings in einem sommerlichen September. Lang ist’s her. Jetzt ist November und als ich abends ankomme ist es kalt, aber trocken. Ich darf dabei sein, wenn die Weihnachtsbeleuchtung auf dem St. George Square eingeschaltet wird. Die wenige Karten sind begehrt und schon weit im Voraus ausgebucht. Aber ich war Einladung des Glasgower Fremdenverkehrsamtes hier und hatte Glück. Zunächst war ich unsicher, ob das denn auch wirklich was für mich ist. Als ich die ersten neon-farbigen Leucht-Plastik-Geweihe auf schottischen Köpfen sah, war mir zugegebener Weise etwas mulmig zu Mute. Aber dann auf dem Platz, als das Runterzählen begann, als bei Null die Stadt in Gold erstrahlte und dann auch noch ein grandioses Feuerwerk los ging, hatte mich Glasgow im Sack. Dazu noch ein paar romantische Weihnachtslieder und ich war verloren. Moi je suis une Romantiksau, da kann man nix machen.

Auch nicht, als leichter Regen einsetzte und uns in das pompöse The Corinthian trieb, wo ein Abendessen auf uns in gar herrschaftlichen Räumen wartete. Die Location: bombastisch aber auch too much, das Essen selbst: gut. Volle Punktzahl aber bei der Aufmerksamkeit des Mitarbeiters, der als ich nebenbei erwähnte ein Whisky-Fan zu sein, sogleich ein „Flight“ (vier Gläser mit kleinen Whisky Kostproben) orderte und mir so den Abend versüßte. 


Die Sonne strahlte als ich und meine Reisebegleiter am nächsten Morgen loszogen, um die Stadt kennen zu lernen. Erst mal war ich baff, dass es in Glasgow so viele alte und hübsche Prachtbauten stehen. Vorrangig roter und heller Sandstein prägen hier die Optik. Ganz eindeutig hatte die Stadt ihre architektonische Blüte im 18. Und 19. Jahrhundert. Und den ehemaligen Einfluss des hannoverschen Königshauses sieht man immer noch - unter anderem an den Straßennamen. 


Und dann der durchaus sehenswerte Friedhof, ja Friedhof. Der hat nicht nur einen schönen Namen: Necropolis. Wer etwas für alte, romantische schöne Grabmäler übrig hat, der sollte den Berg hinter der Kathedrale erklimmen und von hier zu dem einen Blick auf die darunter liegende Stadt werfen. Herrlich!

Gestärkt haben wir uns mit Whisky, Haggis und frittiertem Mars, waren bei einem herausragendem Inder und haben unsere Hüften mit Gold in Form eines klassischen Afternoon Teas beladen. Draufklicken und mehr erfahren. Und weil es so viel Spaß macht, hier ein kleines übersichtliches Video zu Glasgow im Winter.

Glasgow - Volle Kanne Schottland! from Angie Reisefreunde on Vimeo.

Am zweiten Tag machten wir Halt an der Universität um in die Replik des Rennie Mackintosh Hauses zu gehen. Das Wohnhaus von Glasgows wohl berühmtestem Designers ist so stellvertretend für seinen Stil, dass Teile abgetragen und wieder hier errichtet wurde. Leider durften wir keine Fotos innen machen, darum haben wir die Veranstaltung auch bald wieder verlassen. Draußen bei einem Coffee to go aus der UNI Mensa konnte man immerhin hübschen Studenten hinterher schauen. Und: ich wurde Zeuge einer bahnbrechenden Neuigkeit. Meine Reisefreundin Nina von Smaracuja möchte Gälisch lernen und Glasgow heiraten. Aha!

Unsere Tour führte weiter in ein wirklich atemberaubendes Museum. Das Kelvingrove Art Gallery und Museum besitzt eine der größten städtischen Kunstkollektionen von Europa und ist einzigartig. Hier hätte ich gerne mehrere Tage verbracht. Zum einen gibt es Wechselausstellungen zu sehen -  zum anderen ist in der Dauerausstellung wohl für jeden etwas dabei. Große Kinderaugen bekam ich zum Beispiel in der Halle mit den ausgestopften Tieren. Mann oh Meter. Schon cool, wenn man plötzlich einem Elefanten gegenübersteht, dahinter eine Giraffe glotzt und oben drüber noch ein Flugzeug hängt. Beeindruckend. Oder oben die Ausstellung über schottische Kunst und das schottische Selbstverständnis. Zu gern hätte ich mich hier einschließen lassen. Daher ein Rat an alle Glasgow-Reisenden: hier braucht ihr Zeit. Der Eintritt ist übrigens wie in vielen Museen der Stadt kostenlos, eine Kleinigkeit zu spenden, ist aber dennoch eine gute Idee!


Außen viel moderner und sicherlich auf den ersten Blick vor allem für Autofreaks und Kinder ein Highlight: das Riverside Museum.  Meine Reisefreundin Heike von Köln Format, die eigentlich mit dabei sein sollte, aber sich dann um ihren kranken Sohn kümmern musste, hätte hier als Liebhaberin alter cooler Wagen ihre diebische Freunde gehabt. Ich habe meine Speicherkarte vollgeknipst und war erstaunt, wie sehr selbst mir das Museum gefallen hat. Alles etwas weniger spießig und mit mehr Witz als manches Museum in Deutschland. 

Das künstlerische Highlight was dann aber die Glasgow School of Art. Allein das Gebäude (ebenfalls von Design Gott Mackintosh erschaffen) ist schon einen Besuch wert. Wir hatten das Glück, eine detailliertere Führung zu bekommen. Unser Guide, eine feenartig-schöne und intelligente Studentin, die kurz vor ihrem Abschluss steht, hat uns mit sanfter Stimme, verstehbarem Hochbritisch und enorm viel Wissen durch das Gebäude geführt und uns alle verzaubert. Nina, wieder Feuer und Flamme, wollte sich gleich übrigens einschreiben. Sponsoren, die sie unterstützen wollen, können sich gern melden. Ist nämlich recht kostspielig die Studiengebühr!

Apropos Geld: zum richtigen Ausgeben -vielleicht ja für ein paar Weihnachtsgeschenke- sind eigentlich gar nicht richtig gekommen. Obwohl Glasgow auch da sicherlich sehr geeignet wäre. Neben den vielen „normalen“ Geschäften haben wir am letzten Abend unserer Reise noch ein paar ganz hübsche Vintage-Läden entdeckt, denen wir gern unseren nächsten hoffentlich bald kommenden Besuch widmen würden. Auch in dem Centre for Contemporary Art hätten wir shoppen können, bis der Arzt kommt. Deshalb haben wir uns vorgenommen, noch mal wieder hierher zu reisen. Vielleicht ja im Sommer. Auch da darf es dann meinetwegen ruhig mal zwischendurch regnen. Ist ja Schottland.

Disclaimer: Mein Dank geht an See Glasgow, die mich auf diese Reise eingeladen haben. Meine Meinung bleibt wie immer die meine.

Ein ganz und gar schottisches Abendessen


Mark ist ein schottischer Geschäftsmann. Seine Kellner steckt er in Kilts, seine Vorspeisen Teigtäschchen füllt er mit Haggis. Und seinen schweren schottischen Akzent konnte ich nur zur Hälfte verstehen. Das wäre jetzt alles nicht wirklich ungewöhnlich im schottischen Glasgow - wenn Mark nicht mit Nachnamen Singh heißen würde und Inder wäre.

Johannes, Katrin, unsere inischer Kellner im Kilt, icke, Cordula, Nina und Mark Singh
Wieso wird man auf so einer Blogreise, auf denen man ja sonst eher nur traditionelles zu sehen und zu essen bekommt, für ein Abendessen zum Inder eingeladen? Das mag sich manch Unwissender fragen. Hier die Antwort: weil indisches Essen generell in Britannien durch die koloniale Geschichte gern und seit langem gegessen wird und weil dieses indische Restaurant einfach der Hammer ist.

Beim Betreten: Schmunzeln, denn hier wuseln tatsächlich große und kleine, stämmige und dünne, alte und junge indische Herren ganz selbstverständlich in grünen Schottenröcken herum. Alle haben sie einen so breiten schottischen Akzent, das man sie kaum versteht und bei jedem Satz dämlich dreimal nachfragen muss.

Dann die Karte: eine Reise durch die besten Gerichte Indiens – aber wenn gewünscht auch mit schottischem Einschlag. Mark preist mir seine Haggis-Pakoras an, und sie schmecken hervorragend. Auf meine positive Reaktion hin schenkt er mir auch noch gleich drei seiner Pakoras Rezepte, die sonst nur seine Kochschüler bekommen. Namaste!

Und auch der Rest des Essen, angefangen vom hausgemachtem Papadam Brot mit Dips bis hin zu einer gemischten Tikka Platte und unseren Hauptgerichten ist köstlich und überzeugt selbst unseren Indien-Experten Johannes.  Als wäre dies nicht schon alles skurril genug trommelt Mark Singh dann auch seinen größten Kellner für ein Foto mit uns zusammen. Selten so viel Spaß gehabt, selten so herrlich indisch gegessen. Und damit hat sich dann auch die Frage geklärt, warum man hier in Glasgow hin muss. Ist einfach so. Punkt.

Disclaimer: Ich wurde von See Glasgow auf diese Reise eingeladen. Meine Meinung bleibt wie immer die meine.

What was in there? Ode an den Afternoon Tea.

Die Überschrift ist ein running Gag, der zu diesem Video passt und gar nichts mit Schottland zu tun hat. Aber gern wird er von mir und meinen Freunden zitiert, wenn es um’s Essen geht. Womit wir beim Thema wären. Der Untertitel dieses Artikel verrät ja alles...

„Excuse me, but could you please bring us the scones please“ fragt die freundliche schottische PR-Dame neben mir den Kellner im Cups in Glasgow. „There are just for another minute in the oven, Madame“ säuselt der zurück. Alle warten nur auf die Scones. Ich auch! Die sind hier nämlich hausgemacht. Kleine Börtchen mal mit, mal ohne Rosinen. Die „Clotted cream“, eine dicke sahnige Creme und die Erdbeer-Marmelade reizen schon auf dem Teller aber sind noch ungebleitet - dazu stehen schon ein paar traditionelle "Savouries" auf der Etage auf unserem Tisch. 

Auf der oberen Ablage, im Penthouse sozusagen zudem: Cupcakes, ein fruit bread, Kekse, kleine Petit Four und Limonencreme. Im Erdgeschoss, also ganz unten ein paar Gurkensandwiches, kleine Häppchen mit Lachs, Cracker mit zart schmelzendem Käse und Brötchen mit Hähnchenfilet. 

Vorher wurden wir gebeten aus der ca. 35 Sorten umfassenden Teekarte zu wählen. Die Kännchen kamen mit Stoppuhr an den Tisch. Man will sich ja nicht sein Teechen durch zu langes oder kurzes Ziehen versauen. Nee, will man nicht. So also verbringt der Schotte oder der Brite generell also gern seine Wochenend-Nachmittage. Gemtlich! Alle um uns herum in diesem wunderschönen Café knabberten an den Köstlichkeiten von der Etagere rum. Einige nippten noch ein Gläschen Schampus, andere wie wir den köstlichen Tee. Unsere schottische Begleitung übrigens begann Stilbruch und bestellte einen Café Latte. Tss... :)

Aber dann endlich: großer Auftritt. Die Scones kamen. Kleiner als ein Handteller, dafür aber noch so warm, dass die Clotted Cream nur so dahin schmolz und man sich beeilen musste, um das Gebäck noch ohne peinliche Klecker-Aktionen in den Mund zu bekommen. Lecker. Mürbe und nicht zu süß. Dazu einen Schluck besten Tees, ein Plausch links ein Plausch rechts. Bringt das bitte jemand bezahlbar nach Berlin? Das will ich jetzt bitte öfter so haben. Nope. Not kidding!

Disclaimer: Auf die Reise wurde ich von See Glasgow eingeladen. Meine Meinung bleibt aber wie immer meine eigene!

Das war lecker: Besuch bei „meinem“ Glengoyne

Wie bei einem kleinen Kind vor Weihnachten steigt allmählich meine Vorfreude. Wir haben gerade die Stadtgrenze von Glasgow satt und glücklich vom wirklich guten Lunch im coolen  "The left Bank" verlassen, da sehen wir die ersten Ausläufer der Highlands. Majestätisch. Durch kleine kurvige Straßen führt unser Weg, vorbei an winzigen Steinhäusern, noch grünen Feldern und durch kleine Wälder. Ein paar Schafe stehen auch rum. Es sind nur 25 Minuten von der Stadtgrenze zu meiner Pilgerstätte. Ich bin ja nicht religiös, aber ich glaube an die Kraft der Gerste. Mein Ziel heißt daher Glengoyne. Eine traditionelle, schottische Whiskybrennerei. Eine der wenigen, die noch unabhängig ist. Vor Jahren habe ich bereits über diese Destilliere geschrieben. Und damals meine Liebe für feine Single Malts entdeckt. Ich Doofnuss hatte bis zu dem damaligen Zeitpunkt nur amerikanischen Bourbon probiert - aber der schmeckte mir eigentlich zu sehr nach Seife. In meiner jugendlichen Dummheit dachte ich, alle Whiskys würden so schmecken und hatte nie etwas anderes probiert. Bis ich zum ersten Mal einen 17 Jahre alten Glengoyne Whisky trank, der meine Sinne öffnete. Das war 2004.

Es nieselt als wir endlich da sind! Juhu! Ich springe aus dem Bus wie eine Gämse (okay, das ist ein wenig übertrieben, wenn man wie ich gerade einen Scottish Beef Burger mit extra Käse und Bacon gegessen hat....) und schieße aufgeregt schon mal ein paar Fotos. Als wisse er, woher die Freude kommt, kommt uns mit einem gütigen Lächeln Joe entgegen, der meine Mitreisenden und mich durch die Brennerei führen soll. Wie ein Model stellt er sich auf und posiert für meine Kamera. Muahaha. Bei Glengoyne haben die glaube ich alle dauerhaft einen im Tee. Oder das kommt daher, dass sie hier recht viel Zeit und wenig Stress haben. Auf jeden Fall sind alle bester Laune. Bis sich ein Whisky überhaupt Single Malt nennen darf, müssen schon mal 3 Jahre vergehen. Hier aber ist der jüngste Tropfen im Verkauf 10 Jahre alt.  Der älteste ist 40 Jahre alt – und kaum bezahlbar. 

Ich war aber auch mit weniger zufrieden und genoss gleich zu Beginn meines Mekka-Aufenthaltes erst mal einen „Wee Dram“ des 12jährigen Whiskys. Der schmeckte herrlich süßlich und auch ein bisschen frisch und kommt ganz golden daher. Lecker. So machte es auch nix, dass es draußen schüttete und wir leider in der Brennerei, durch die wir mit unserem Whisky im Blut geführt wurden, nicht fotografieren durften. Explosionsgefahr! Hui! Joe erklärte uns (vor allem mir, ich hing an seinen Lippen) den langwierigen Herstellungsprozess. Es roch nach Malz und Hefe, teils nach Bier und dann wieder schwer süßlich. Interessant fand ich, dass nach dem Maischen und der Gärung nur der mittlere Abzug des Destillates („middle cut“) wird verwendet wird. Der letzte Rest vom Kupferkessel geht wech – und zwar auf den Acker der schottischen Bauern ringsherum.

Voller neuem Wissen ging es dann in den Boardroom von Glengoyne, also dort wo sonst nur der Vorstand tagt und neue, teils zwanzig Jahre dauernde Strategien ausheckt. Das nenne ich mal visionär! Hier durften wir also unsere eigenen Whiskys mischen, also „blenden“. Gut war, das Joe mit den anderen Teilnehmern ordentlich zu tun hatte, so dass er nicht merkte, wie viele kleine Schlückchen von den verschiedenen Whiskys ich mir heimlich nebenbei genehmigt habe. Köstlich! Mein Blend besteht übrigens aus folgender Mischung: 60ml Invergordon als Grundlage, dann 24ml Glengoyne (10 Jahre), 16ml Lowland Whisky, und jeweils 8ml Highland, Speyside und Island Whisky. Eine runde, süßliche Sache. 


Der Blend wurde von mir ganz schottisch „Lassie’s Love“ benannt. Und eine Urkunde mit Ernennung zu Whisky Master Blender Extrordinaire bekamen wir auch noch. Stolz und leicht betüddelt ging es dann zurück nach Glasgow. Lassie’s Love steht jetzt übrigens gerade neben mir und wartet darauf, dass ich endlich fertig werde mit Bloggen. In diesem Sinne: Slangevar. Das heißt Prost auf Schottisch. Und wenn ihr mal in Glasgow seid: ab zu Glengoyne und selber probieren!

Disclaimer: Auf die Reise wurde ich  freundlicherweise von See Glasgow eingeladen. Meine Meiung bleibt wie immer meine eigene!

Die nackte Wahrheit über die Mythen von Schottland

Es gibt ein paar hartnäckige Mythen um das schöne Schottland. Ihr wisst schon. Mythos Nummer eins ist natürlich Nessie, das Ungeheuer, das in Loch Ness sein Unwesen treiben soll. Ein anderer Mythos ist, dass Schotten unter ihren traditionellen Kilts keine Unterhosen tragen. Dann ranken sich Mythen um ein spezielles Gericht, das bei jedem, der nur davon hört, Gesichtsverrenkungen auslöst. Haggis. Und ein letzter Mythos besagt, dass die Schotten einfach alles frittieren – auch Mars-Riegel. Drei dieser Mythen habe ich jetzt in Glasgow aufklären können.

Als ich ankomme ist mein erklärtes Ziel: ich will Haggis essen und mich auf die Suche nach einem „Fried Mars Bar“ begeben. Ersteres ist eigentlich recht einfach. Am dritten Tag meiner Reise habe ich genügend Zeit und sitze ich in einem Pub (names „Babbity Bowster“) der mir von einem waschechten Schotten empfohlen wurde. Ein bisschen mulmig ist mir schon zu Mute, denn das letzte Mal, das ich Haggis gegessen habe ist ewig her, und ich habe grauenhafte Erinnerungen an diese Spezialität. Damals wurde mir ein Teller vorgesetzt, der unästhetischer nicht hätte sein können. Vor mir lag damals während einer „Robert-Burns-Night“ in Nürnberg (sic!) ein prall gefüllter Klops in einem Schafsdarm. Auf recht lieblos gematschten Kartoffeln. Die neben mir sitzenden Schotten freuten sich diebisch über mein verzogenes Gesicht und meine offene Abwehrhaltung. Ich sollte noch einen Whisky drüber kippen scherzten sie. Haha. Sehr witzig. Ich habe natürlich auch damals probiert, aber geschmeckt hat es mir nicht. So aß ich nur den miesen Kartoffelbrei.

Aber jedes Essen hat eine zweite Chance verdient – meiner Meinung nach. Und so kam es, dass ich in dem Pub in Glasgow eben doch tapfer und wagemutig wieder Haggis bestellte. In Haggis kommt so ziemlich alles, was man sonst vom Schaf nicht über die Metzgertheke verkauft bekommt: in aller erster Linie Innereien.  Ach ja - und Haferflocken. All das wird so klein gewolft und mit Gewürzen versehen, bis man eine breiige Masse erhält. Gut für mich, denn als mir der Teller dieses Mal vorgesetzt wird, war der Haggis schon hübsch auf dem Teller zwischen Kürbis- und Kartoffelpüree („neeps and tatties“) verteilt und sah ganz apart aus. Meine Mitreisenden verzogen dennoch das Gesicht. Ich aber nahm todesmutig die Gabel in die Hand und schritt zur Tat, also führt diese zum Mund. Erster Gaumenkontakt: schmeckt gut. Gar nicht nach Innereien! Zweiter Gaumenkontakt: Mann, das ist echt lecker! Mit einem Whisky musste ich hier nicht nachhelfen. Ich mache es mal kurz: ich habe komplett aufgegessen. Und das obwohl ich normalerweise nie Innereien esse. Also: das nächste Mal gern wieder Haggis. Für alle Veggies: es gibt übrigens auch fast immer eine vegetarische Variante.

Ja und dann ist ja da dieses Gerücht mit den frittierten Marsriegeln. Ich hatte natürlich schon vorher im Internet ein wenig recherchiert -  bin aber nie wirklich weit gekommen. Selbst in großen Foodie-Foren wird Frittierfett-heiß darüber diskutiert. Essen das die Schotten wirklich? Und wenn ja, wo gibt es das? Eine Adresse konnte ich im Internet nicht wirklich finden. Es hieß, einige „Chippies“, also Frittenbuden würden das auf Anfrage anbieten. Kaum jemand hätte das auf der normalen Speisekarte. Ich hatte Glück, denn ich saß mit einer Schottin beim Afternoon Tea. Sie selber hätte das noch nie gegessen verriet sie mir und wisse auch nicht, wo es so einen Quatsch gebe. Das sei eh wenn überhaupt nur für Touristen. Aha! Dennoch war sie so nett und telefonierte ein paar Chippis ab. Auch die letzte Bude verneinte, aber sie wussten von ein Chippie, der so etwas verkauft. Ich also nix wie hin. „The Uni Take Away“ heißt der Laden. Im Westen der Stadt. Draußen regnete es und als ich mit meinen Reisefreunden Nina und Johannes den Laden betrat, roch es arg nach altem Fett. Hinter der Theke eine junge Frau und der alte Frittiermeister. Sonderlich amused war der nicht, als ich nach dem Mars-Riegel fragte. Ich habe durch den heftigen schottischen Akzent nur wenig verstanden, wohl aber so etwas wie „So ein Blödsinn – das bestellen immer nur die Touristen. Schotten essen das gar nicht“. Aber er holte das Mars aus der Verpackung, nahm einen Pommes Piekser und tunkt das Mars damit in den Backteig, in dem normalerweise der Fisch für Fish & Chips verschwindet und steckt den Riegel ganz kurz in die Fritteuse. Was dann raus kam ist – naja – nicht wirklich hübsch. Ein blasser Teig um einen Schokoriegel am Stiel eben. Geschmackstest: es schmeckte furchtbar. Nach Fett, geschmolzener Schokolade und so süß, dass Nina, die tapfer probierte, mal wieder einen ihrer berühmten Lachflashs bekam. Die bekommt sie öfter, wenn sie etwas zu süßes isst. Sagen wir es mal so: aufgegessen haben wir den Quatsch nicht. Eine Erfahrung war es schon.


Abschließen ein paar kurze Wort zum Thema Schottenrock. Von Kenny, unserem grandiosen Guide (siehe oben!), einem echten Schotten, habe ich die nackte Wahrheit erfahren. Er selber hat natürlich auch einen traditionellen Schottenrock mit Familien-eigenem Webmuster. Und er erzählte mir lange die Geschichte warum wieso weshalb Schottenrock. Alles sehr spannend. Aber ganz ehrlich: mich interessierte vor allem die Frage ob es stimmt, dass die Schotten nichts drunter haben? Die Antwort ist ganz klar und einfach: ja. Zumindest früher. Aha.

So. Drei von vier Mythen also konnte ich klären. Ist ja schon mal was. Fehlt also nur noch Nessie. Nach dem such ich dann allerdings erst im kommenden Jahr. Wer leiht mir ein Boot?

Disclaimer: Auf die Reise wurde ich  freundlicherweise von See Glasgow eingeladen. Meine Meiung bleibt wie immer meine eigene!

Offener Brief an den Weihnachtsmann, Osterhasen und den lieben Reisegott


Lieber guter Reisegott, lieber Weihnachtsmann, lieber Osterhase und lieber unbekannter Gönner, der du bestimmt irgendwo in deinem Pool voller Goldmünzen liegst und schon immer mal eine sentimentale Reisebloggerin unterstützen wolltest.

Ich hab da mal ein paar Wünsche. Ich habe nämlich noch längst nicht alles gesehen auf der Welt. Ganz viele schöne Orte gibt es, deren Duft ich noch nicht eingeatmet und deren Schönheit ich noch nicht mit eigenen Augen sehen durfte. Darf ich man aufzählen? Ja? Also, was ich schon immer mal machen wollte, ja? Okay:

Hier meine "Bucket List" - Ich wollte schon immer mal

1. Das beste Banh Mi in Vietnam essen (done!)
2. Aufwachen und auf ein Reisfeld glotzen und dann wahrscheinlich vor Rührung ein bisschen weinen (yay! Done! und zwar hier!)
3. Vor Angkor Wat stehen und staunen (das auch)
4. Auf einem Elefanten reiten und NICHT hinunterfallen (Ich hab's geschafft! Und zwar hier!)
5. Tauchen lernen
6. Ein Segelturn machen –es sollte aber ein größeres Schiff sein, sonst wird mir schlecht (hier!)
7. Eine Kreuzfahrt durch Norwegische Fjorde machen
8. Ein Wochenende in einer Luxusskihütte verbringen, aber nur Schlitten fahren und ansonsten faul vorm Kamin lümmeln
9. Auf Bora Bora in der Hängematte dösen und kein schlechtes Gewissen haben
10. Mit dem Wohnmobil durch die USA cruisen und Burger essen (hier!)
11. Über die chinesische Mauer laufen (hier!)
12. Ein chinesisches Runddorf besuchen und zuschauen, wie man Tofu macht
13. In San Francisco bei In and Out Burger essen und mit dem Cable Car fahren (im September 2013!)
14. In Afrika eine Big 5 Safari mitmachen (oh, das war schön!)
15. Über die Märkte von Marrakesch bummeln
16. Eine Nacht in der Wüste verbringen
17. Einen Yogakurs in Indien verbringen und sich dabei nicht scheckig lachen
18. Auf Bali ein Spanferkel essen
19. In Island in einem Geysir baden
20. In Japan einen Sushikurs machen und damit zu Hause angeben
21. Mit dem Orient Express reisen und sich wie Miss Marple fühlen
22. Eine Nilkreuzfahrt machen und sich wie Miss Marple fühlen
23. Durch Rajasthan reisen und mir dort einen Sari nähen lassen
24. Die Inka-Ruinen von Machu Picchu besuchen
25. Eine Fluss-Kreuzfahrt auf dem Amazonas machen
26. Den Iran entdecken und dort mit Frauen sprechen
27. Kochgeheimnisse von einer alten italienischen Oma lernen (kommt in 2014!)
28. Nord-Korea besuchen dürfen und dort auch mal mit dem Bus von der geplanten Strecke abkommen
29. Mich durch Süd-Korea essen
30. Die Schönheit von Neuseeland entdecken und dort wandern
31. Mount Isa in Australien sehen
32. Durch Kanada mit dem Zug reisen und überall aussteigen, wo es einen schönen Bahnhof gibt
33. Panflöte spielen lernen in Peru
34. In einem Baumhaus eines Öko-Resort übernachten. Ja, auch wenn da keine Dusche ist – sieht mich ja niemand morgens
35. In Irland an einer Pub-Theke schmissige Lieder mit Locals singen, auch wenn ich sie nicht verstehe
36. Zum Austern ernten in die Bretagne fahren und dort die Reste meiner Austernphobie überwinden (hier!)
37. Zum Mont-Saint-Michel  wandern und auf dem Weg meine megagroße Speicherkarte voll knipsen
38. Glühwürmchen zählen in den Waitomo Caves in Neuseeland
39. Rosa Kleidchen tragen zur Kirschblüte in Japan
40. 100 Dollar in Las Vegas auf den Kopf hauen, aber dort nicht heiraten
41. Ins Auto setzten und einfach losfahren Richtung Süden
42. Ein Foto vorm Taj Mahal machen
43. Surfen lernen auf Hawaii. Am besten mit einem hübschen Surflehrer, versteht sich (Zwar nicht Hawai, aber der Surflehrer hat das wett gemacht!)
44. Tango tanzen lernen in Buenos Aires
45. Mit Anthony Bourdain in Frankreich ein paar Schweinereien kochen
46. Mich auch die Suche nach den besten Xiao Long Bao von ganz China machen (Dezember 2013!)
47. Hungrig auf den San-Juan-Markt in Mexiko Stadt gehen und ihn satt verlassen
48. Beim Holi Fest in Indien dabei sein und rot grün und blau werden
49. Den Colorado River im Grand Canyon runter paddeln
50. Myanmar bereisen und die neuen Dollarscheine nicht vergessen

Ist doch gar nicht so viel, oder? Und ihr? Was wollt ihr UNBEDINGT sehen auf dieser schönen Welt? Schreibt eure Wünsche in die Kommentare. Ich bin gespannt!