Ja Herrschafts Zeiten - das war lecker. Mal wieder hatte ich das große Vergnügen in die Küche eines Hotels zu schleichen. Diese Mal stand eine wahre Meisterin vor mir: Oma Adele, stolze 91 Jahre alt und auf Zack wie 20. Keiner macht den Apfelstrudel so gut wie sie, hatte ich von Rene, ihrem Enkel und Wirt vom Familien-Landhotel Stern gehört, der zu dieser Backstunde auch seinen kleinen Sohn Moritz mitgenommen hatte. Aber seht selbst....
Original Tiroler Apfelstrudel von Oma Adele from Angie Reisefreunde on Vimeo.
Und hier dankenswerterweise das Originalrezept:
OMA’S APFELSTRUDEL ZUM NACHBACKEN
für 5 Portionen
ZUTATEN
TEIG:
300G MEHL
100G BUTTER
1 EI
1 PRISE SALZ
CA. 1/8 L WARMES WASSER
FÜLLUNG:
1,3 KG ÄPFEL (am besten geviertelt und dann fein gehobelt)
200G BUTTER-BRÖSEL
60G ZIMT-KRISTALLZUCKER
100 G BUTTER
50G ROSINEN
1 EIDOTTER
ZUBEREITUNG
Butter in Mehl abbröseln, Salz beifügen und daraus eine Mulde bilden. In diese Mulde Ei und Wasser geben und langsam in die restliche Masse einarbeiten. Zu einem weichen, glatten Teig verkneten und rund 1 Stunde unter einer Glasschüssel im Warmen ruhen lassen.
Teig ein wenig ausrollen und dann mit den Händen langsam auseinander ziehen (gezogener Strudelteig). Auf ein Tuch geben und den Rand gleichmäßig ausziehen, sodass er die richtige Größe hat und dünn genug ist.
Achtung: Der Teig muss so dünn sein, dass man das Gefühl hat er würde jeden Moment reißen. Aja, zusammenkneten geht leider nicht mehr!
Die Hälfte der Brösel auf den ausgezogenen Strudel geben, dabei aber einen Rand zum Einschlagen auf der unteren Seite lassen. Äpfel gleichmäßig verteilen, Zimt-Zucker-Gemisch darüber streuen und restliche Brösel gleichmäßig verteilen. Den Strudel mit dem Tuch vorsichtig von oben aus einrollen, auf das Blech heben, mit Eidotter bestreichen, mit einer Gabel einstechen und ca. 20 Minuten bei 250°C backen. Dann nochmals 20 Minuten bei 200°C ziehen lassen, damit er eine goldgelbe Farbe erhält.
Mit Schlagobers (geschlagene Sahne) und Staubzucker servieren, eventuell mit frischen Apfelfächern dekorieren.








Oh die Oma ist ja mindestens so süß wie der Apfelstrudel!
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