Italien Wochen!

Mailand, die Lombardei und Emilia Romagna

Sommer in London

Sonniger, günstiger und schöner als gedacht

Mein Neuseeland

Meine Abenteuer am schönsten Ende der Welt

New York: Die besten Tipps von Locals

Schön, wenn man Freunde hat, die sich auskennen

Soulfood, Baby!

Herzhaft, bodenständig und saulecker: das Essen in den Südstaaten der USA

Soulfood, Baby!

Herzhaft, bodenständig und saulecker: das Essen in den Südstaaten der USA

Die coolste Kleinstadt Amerikas

Berlin in Maryland

Zum Meer, zum Meer ....

Auf dem zur Küste von Virginia

4,3,2,1... mein Geburtstag im Camper

Party auf vier Rädern, durch drei US-Staaten, mit zwei Freunden und einer Erkenntnis

Sweet home Alabama?

Abseits von Bluebell - kein Hart of Dixie

Buntes Mississippi

Roadtrip Südstaaten - auf den Spuren der Natchez Indianer

Das schwere Erbe der Südstaaten

Erste Einblicke hinter die schönen Kulissen

Mein Amerikanischer Traum

Roadtrip durch die Südstaaten der USA

Das Essen auf den Philippinen

Eine kulinarische Rundreise mit Reisefreunde

Von Delfing-Babies und Zicklein

Meine Tour ins Paradies nach Pamilacan

Ein perfekter Tag auf Bohol

Meine Lieblingsinsel auf den Philippinen

Warum ich auf Palawan im Knast gelandet bin

Und was PSY damit zu tun hat

Banaue: Der Schatz von Tan An

Reisen macht glücklich

"Don't be instant tourists"

Meine magische Begegnung mit Virginia, einer Reisbäuerin in den Philippinen

Betrübt nach Banaue

Unglück und Glück liegen manchmal nah beieinander

Sagada - wo die Särge hängen

Beste Aussicht für freie Seelen

Vigan, alte Stadt mit jundem Herz

Der Ort, an dem die Menschen mein Herz im Sturm eroberten

Die Philippinen - endlich!!!

Erster Stop: Tanz auf dem Vulkan Pinatubo

Reise durch Jordanien

Am Toten Meer und durch die Ruinen von Petra

Shanghai - eine erste Annäherung

Auf der Suche nach dem alten Shanghai

Inselhopping auf den Malediven

Und warum in meinem neuen Domizil ein Sofa im Sand steht

Kapstadt: Unterwegs mit der Condor Crew

Ihre besten Tipps für die Metropole Südafrikas

Mein Tag als Flugbegleiterin bei Condor

Nenn mich bloß nicht Saftschubse

Curacao: Ich mach dann mal blau

Auftakt zu einer bunten Reise

Mein Wochenende in Brügge

Eine überraschend schöne und ruhige Stadt

Unendliche Weiten

Mein Bilderbuch Amerika - aus der Windschutzscheibe

Hit the road, Gigi

Zum ersten Mal in meinem USA Road Trip Wohnmobil

Heartland USA: Start ins Abenteuer

Und am liebsten gleich alles nochmal...

Singapur - im Streetfood Himmel

Einen ganzen Tag lang nichts als bestes Essen...

Schatzsuche im Bretonischen Meer

Und man denkt, man ist in einem Film gelandet

Ein Sommer-Wochenende in Glasgow

Das coolste Hotel und die besten Locations in der schottischen Metropole

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Pintxos, Party & kein Pardon: Wilkommen in Barcelona!

Endlich mal wieder Barcelona! Wir waren mit Vueling von Berlin-Tegel angereist. Mein erstes mal mit der Iberia Tochter und ich bin positiv überrascht. Eine nagelneuer Airbus, eine überaus freundliche Crew und der Flieger ist bis auf den letzten Platz besetzt. Das freut das Airliner Herz, denke ich. Ich war ja jahrelang Pressesprecherin bei Airlines und ich achte auf so einen Quatsch. Es gibt zugewiesene Plätze, also kein lästiges Ellenbogen-Gedrängel wie bei den britischen und irischen Mitbewerbern. Nett. Natürlich muss man bei den niedrigen Ticket-Preisen auch hier den Bordservice extra zahlen –aber immerhin gibt es eine große Karte mit einer guten Auswahl, und teuer ist das Essen auch nicht. Gefällt mir. Die Beinfreiheit ist wie bei jedem Low Cost Carrier recht begrenzt, aber ich bin eh nicht mit Modelmaßen gesegnet, also reicht es mir für diese kurze Strecke nach Barcelona. Test bestanden!

Barcelona lässt mein Herz immer höher schlagen – ich mag die Stadt, auch wenn mir das höllische Aufpassen auf meine Tasche schon nach einer Stunde extrem auf die Nerven geht. Dadurch, dass immer wieder Freunde erzählen, wie sie in Barcelona beklaut wurden (übrigens auch erfahrene Reiseblogger!) bin ich übervorsichtig und klammere mich an mein Hab und Gut. Besonders aufpassen sollte man an den Ramblas und im Barri Gòtic weil dort das Gedrängel am größten ist. Aber das sind eh Bezirke, in denen wir (ich bin mit den Bloggern Nina & Sebastian unterwegs) uns kaum herumtreiben. Unser Hotel ist ein Mittelklassehotel nahe der Placa Espana. Die U-Bahn liegt praktisch vor der Tür und wir skippen die Tourimeilen und fahren  direkt nach El Born, bisher mein Lieblingsviertel. Hier futtern wir im Golfo de Bizkaia, einem Pintxos Schuppen meines Vertrauens und ziehen von dort aus weiter in den Klassiker El Xampanyet, um dort besagten Xampanyet zu trinken, der kein Champagner ist, aber trotzdem blubbert und saulecker ist. Zu lecker. Hicks! 



Der nächste Tag beginnt dann auch spät, weil wir nach dem El Xampanyet noch durch unzählige Clubs und Kneipen getourt sind, in denen wir zwar Spaß hatten (samt auf der Bühne tanzen, siehe Video) – die aber keine wirkliche Empfehlung wert sind. Immerhin helfen uns ein starker Café con leche und ein Omelett Bocadillo wieder halbwegs auf die Beine. Nachmittags bummeln wir noch über den Mercat de la Boqueria, der hübsches Markt an den Ramblas, aber so richtig hundertprozentig fit sind wir immer noch nicht. Im Zug nach Girona fallen Nina und ich daher wie die Geier über Chips und Cola her. Und wie es in Girona war? Einfach mal hier klicken!


Auch die Rückreise drei Tage später treten Nina und ich wieder von Barcelona an und sind noch eine Nacht vorher da. Dieses Mal ziehen wir tagsüber durch das schöne Raval, das einst heruntergekommen war und sich in den letzten Jahren gemausert hat. Hier essen wir zur Abwechslung mal was Gesundes im Organic und frusten ein wenig herum. Denn: wir hatten eigentlich gehofft, beim Mango-Outlet shoppen zu gehen – aber dummerweise ist Feiertag in Spanien, das hatten wir übersehen. Nix mit Geld ausgeben. Was für ein grober Anfängerfehler! Mit hängenden Schultern ziehen wir durch die Gassen, bis wir dann doch auf den ersten schönen und geöffneten Laden stoßen. Im Le Fortune können wir endlich ein bisschen Geld ausgeben! Juhu - das freut das Mädchen Herz  - und auch das Shoppingcenter Maremagnum unten am Hafen ist geöffnet! Warum allerdings der Starbucks-Mann aus mir Hanalogo gemacht hat? Keine Ahnung!

Abends schleppen wir uns - erschöpft vom Tag und von den Tagen in Girona - durch das schöne Gracia in dem meine charmante und lustige Reisebegleitung und Reisefreundin einst während eines Auslandssemesters gelebt hat. Eine tolle Ecke. Erinnert mich ein bisschen an Kreuzberg in Berlin. Multikulti, Streetart und schöne kleine Läden. Wir essen abends am Placa de Rius i Taulet im Amélie, ich glaube wir sind die einzigen Touris. Wie herrlich. Nach dem letzten Löffel des Bailey's Desserts allerdings auch die ersten, die aufstehen. Wir sind so erschöpft von sechs Tagen Konferenz und Party, dass wir es nur noch per Taxis ins coole Hotel schaffen. Barcelona, du hast uns ganz schön gerockt!

Mehr Fotos gibt es wie immer auf der Reisefreunde Facebook Seite! Bei Foursquare könnt ihr euch hier meine Barcelona Liste anschauen und speichern. Wenn ihr vor Ort seid einfach abgehen!

Disclaimer: Vueling war so freundlich uns nach Barcelona und zurück zu bringen! HRS hat uns die beiden Hotels spendiert. Mit Tripbutler stand uns mobiles iInternet zur Verfügung. Dank an alle Kooperationspartner. Dennoch bleibt meine Meinung wie immer mein Eigentum. Vielen Dank auch an Nina, die mir ihr Barcelona geziegt hat. Tat mal sehr gut, einfach nur blöde hinterherzudackeln! :)))

Warum das kleine Girona richtig cool ist


Mann, bin ich platt. Reiseblogger Konferenzen können sehr anstrengend sein. Das liegt aber nicht an den Workshops, die man in drei Tagen besucht, sondern an den Abenden. Die meisten Reiseblogger sind nämlich gute 10 bis 20 Jahre jünger als ich. Und bei solchen Gelegenheiten in totaler Partystimmung. Die so: "Uffta uffta..." Ich so: "Uff... " Während ich an einem kleinen Wein nippte und mir Strategien überlegte, möglichst cool einen Abgang Richtung Bett hinzulegen, waren die Kinners schon beim zehnten Getränk und weit davon entfernt die Augen zuzumachen. Im Gegenteil, sie sangen und tanzten bis morgens um acht. Da klingelte bei mir schon wieder der Handywecker. Ich werde alt.

Aber egal. Besagte Reiseblogger Konferenz fand an der schönen spanischen Costa Brava statt. In Girona, einer Stadt, die zu unrecht im Schatten von Barcelona weilt – natürlich ist hier weniger los als in der nahen Metropole - aber einen Ausflug ist sie auf jeden Fall wert. Foodies werden die Stadt eh kennen, denn kein geringerer als (ACHTUNG – das ist kein Scherz!) einer der Köche vom zweitbesten Restaurant der Welt, kümmert sich hier nun auch um einen Eisladen namens Rocambolesc. Jetzt staunt ihr, was! DAS ist mal 'ne bescheidene Beschreibung. Das zweitbeste Restaurant der Welt soll natürlich auch genannt werden, es heißt El Celler de Can Roca und befindet sich natürlich ebenfalls im bezaubernden Girona. Die Damen: einfach mal auf die Seite klicken – die Köche kann man sich sogar (gut) anschauen. Der jüngste von ihnen heißt Jordi Roca und hat sich nun also diesen besonderen Eisladen angelacht. 

Das Eis (wahlweise Joghurteis oder Fruchteis mit exotischen Toppings, unter anderem sogar mit Zuckerwatte) ist köstlich. Viel cooler aber ist die Einrichtung. Und noch viel cooler als alles Eis und jede Einrichtung zusammen ist, dass als wir mit ein paar Bloggern dort waren (unter anderem Smaracuja, Off-the-path) die werte Bloggerfreudin Yvonne von JustTravelous kurz der Ohnmacht nah war, als besagter Jordi Roca den Eisladen höchstpersönlich betrat. Ihr entwich noch ein „Fiep“  - und kaum stand der Mann hinter der Theke drängelte sich Yvonne vor und fragte ihn „Kennst du mich noch? Ich bin Yvonne, die Reisebloggerin aus Berlin“. Sie hatte nämlich beim ihrem letzten Blogtrip im El Celler de Can Roca gegessen und sich unsterblich in den Jungkoch verknallt.  Als Jordi bejahte, kam von Yvonne noch ein „Du bist mein Traummann, können wir heiraten?“ hinterher. Mir ist fast das Feigeneis aus der Hand gefallen vor Lachen. Immerhin fand er das so rührend, dass er uns alle auf ein Eis eingeladen hat. Ist aber auch eine Zuckerschnitte! Und für die Ewigkeit habe ich noch ein Foto von den beiden gemacht, bevor dann Jordi’s wunderhübsche Ehefrau aus dem Hinterzimmer kam, einmal süffisant lächelte und dann besitzergreifend ihre zarte Hand auf seinen Hintern platzierte. MEINER! Klare Ansage.

Yvonne hat die Begegnung den ganzen Tag nicht vergessen können und wirkte leicht apathisch während wir durch die kleinen verwunschenen Gassen schlenderten, die übrigens einst Kulisse für die Verfilmung „Das Parfüm“ waren. Auch oben auf dem pittoresken Vorplatz vor der mächtigen Kathedrale meine ich immer noch ab und zu ein leichtes Fiepen gehört zu haben.

Und als wir den Ter über die Eiffel-Brücke (ja, der Eiffel, der auch in Paris den Turm gebaut hat) schlenderten, hing Yvonne’s Blick noch lange in Richtung Eisdiele. Irgendwie süß! Ich hoffe, sie hat trotzdem die Schönheit der Stadt gesehen und nicht nur die Augenfarbe von Jordi. Abends dann im Txalaka, dem sicherlich besten Tapasladen weit und breit, als ich mir köstliche Muscheln, Pimientos de Patron und allerlei Schweinkram schmecken ließ und mich rechts und links mit Bloggern aus den USA unterhielt, konnte ich den sehnsüchtigen Blick in Yvonnes Augen sogar mit ein paar Cervezas intus sehen. Nun ja. Immerhin folgt Jordi Yvonne jetzt auf Twitter. Ist doch ein Anfang.

Mehr Fotos gibt es wie immer auf der Facebook Reisefreunde Seite. Und den hierzu gehörigen Artikel über Barcelona gibt es hier.

Disclaimer: Vueling hat mich freundicherweise nach Barcelona gebracht, Wimdu war so nett und hat uns deutschen Bloggern ein Apartment gestell. Und dank Tripbutler hatten wir mobiles Internet! Yay! Danke allen Kooperationspartnern! Mehr Infos über die schöne Region gibt es zudem hier.